{"id":1194,"date":"2016-09-20T21:36:51","date_gmt":"2016-09-20T19:36:51","guid":{"rendered":"http:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1194"},"modified":"2016-09-20T21:46:07","modified_gmt":"2016-09-20T19:46:07","slug":"28-09-2015-strand-in-soverato","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1194","title":{"rendered":"28.09.2015 \u2013 Strand in Soverato"},"content":{"rendered":"<p>Das Wetter war \u00fcberraschend gut, also beschlossen wir kurzerhand heute noch mal an den Strand zu gehen. Da Benny bei seinem zweiten Tauchgang ja Seepferdchen gesehen hatte, was Miri leider nicht miterlebt hatte, beschlossen wir, unser Gl\u00fcck mit der Schnorchelausr\u00fcstung an eben jener Stelle in Soverato zu versuchen. Die Seepferdchen hatten sich n\u00e4mlich gar nicht weit vom Strand entfernt in relativ geringer Tiefe (ca. 5 m) aufgehalten.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck machten wir uns also auf den Weg, und nachdem wir den richtigen Strandabschnitt gefunden hatten, st\u00fcrzten wir uns ins Wasser. Nach kurzer Zeit hatten wir den Betonblock gefunden, an dem Benny die Seepferdchen gesehen hatte. An diesem hing ein langes Seil, an dessen Ende eine leere Plastikflasche als eine Art Boje befestigt war. Benny holte tief Luft und tauchte hinunter und tats\u00e4chlich \u2013 an dem Seil entdeckte er ein Seepferdchen der hellen Gattung! Mirjam versuchte ebenfalls, dorthin zu tauchen, aber da sie Probleme mit dem Druckausgleich hatte, war das nicht so leicht f\u00fcr sie. Um ihr auch das Erlebnis zu erm\u00f6glichen, ein Seepferdchen in der Hand zu halten, tauchte Benny nochmals nach unten und entfernte das Tier ganz vorsichtig vom Seil. Oben angekommen, \u00fcbergab er das Seepferdchen an Miri, die es zuerst sachte zwischen den Fingern hielt und ihm dann den Zeigefinger hinhielt, sodass es seinen Schwanz darum wickeln konnte, was es auch tat! Was f\u00fcr ein Erlebnis!<\/p>\n<p>Im Wasser waren noch zwei andere Schnorchler, mit denen wir dann auch noch ins Gespr\u00e4ch kamen \u2013 zumindest mit dem einen von ihnen, der sehr gut Englisch sprach. Sie hatten das Seepferdchen noch nicht entdeckt und waren auch ganz begeistert, als wir es ihnen zeigten (Benny hatte es in der Zwischenzeit wieder an seinen Platz am Seil gebracht). Wie wir dann erfuhren, war es das erste Seepferdchen, das sich wieder in Strandn\u00e4he gewagt hatte, denn \u00fcber Sommer ist ihnen der Trubel zu viel und sie ziehen sich in gr\u00f6\u00dfere Tiefen zur\u00fcck. Wir hatten also richtig Gl\u00fcck gehabt, dass wir es gesehen haben. Der englischsprechende Schnorchler stellte sich uns dann als professioneller Freediver vor, der es schafft, ohne Hilfsmittel bis zu 104 m tief zu tauchen! Wir waren beeindruckt, und lie\u00dfen uns von ihm seine Kontaktdetails geben. Er unterrichtet auf der halben Welt, u.a. auch im Roten Meer. Der andere Schnorchler war ein Sch\u00fcler von ihm.<\/p>\n<p>Nachdem wir uns verabschiedet hatten, verbrachten wir noch ein bisschen Zeit in der Sonne, bis dann doch immer mehr Wolken aufzogen und wir beschlossen, unsere Sachen zu packen. Es war noch fr\u00fcher Nachmittag, also schauten wir noch mal im Reisef\u00fchrer die Sehensw\u00fcrdigkeiten der Gegend durch und beschlossen dann, nach Squillace zu fahren, wo es eine normannische Burg geben sollte, von der aus man eine tolle Aussicht haben sollte. Der Ort lag in den nahen Bergen, also hie\u00df es mal wieder eine Serpentinenstra\u00dfe hochfahren! Oben angekommen, fanden wir nach einem kurzen Verfahrer das Castell. Leider war es geschlossen und sollte erst um 16 Uhr wieder \u00f6ffnen. Es war allerdings erst 14 Uhr. Wir schlenderten durch den Ort, in dem die Zeit stehen geblieben schien, aber da auch alle Gesch\u00e4fte (so viele waren es nicht) geschlossen waren, gab es nichts, was uns die Zeit vertrieben h\u00e4tte. Da das Wetter auch immer ungem\u00fctlicher wurde und wir schon genug Burgruinen gesehen hatten (nach mehr sah das Castell von au\u00dfen nicht aus) entschlossen wir uns, doch schon nach Hause zu fahren und noch ein bisschen an unserem Blog zu schreiben und die Film- und Fotoaufnahmen durchzusehen.<\/p>\n<p>Gesagt, getan und so klang der Abend mit Spaghetti Arrabiata und einiger Schreibarbeit gem\u00fctlich aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wetter war \u00fcberraschend gut, also beschlossen wir kurzerhand heute noch mal an den Strand zu gehen. 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