{"id":1198,"date":"2016-09-20T21:38:31","date_gmt":"2016-09-20T19:38:31","guid":{"rendered":"http:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1198"},"modified":"2016-09-20T21:42:09","modified_gmt":"2016-09-20T19:42:09","slug":"30-10-2015-ein-letzter-strandtag-in-caminia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1198","title":{"rendered":"30.09.2015 \u2013 Ein letzter Strandtag in Caminia"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr den letzten Tag k\u00fcndigte sich noch einmal gutes Wetter an. Da wir keine gro\u00dfen anderen Ziele mehr hatten, machten wir uns noch mal auf den Weg an einen weiteren Strand, der uns vom Reisef\u00fchrer empfohlen wurde. Er war ganz in der N\u00e4he von Pietragrande, also \u00e4hnlich von Felsen eingerahmt und versprach somit, sich gut zum Schnorcheln zu eignen.<\/p>\n<p>Da der Strand sehr lang war, platzierten wir uns erst einmal an einer Seite, wo die Felsen nicht weit waren und sprangen direkt ins Wasser. Viele kleine Fische, aber das waren wir ja schon fast gewohnt. \ud83d\ude42 Nach einem Sonnenbad zog es uns dann zu der anderen Seite der Bucht, vielleicht war an den dortigen Felsen ja etwas spannendes zu beobachten?! Wir schulterten also unsere Flossen und Schnorchel und machten uns auf den Weg, der sich als l\u00e4nger herausstellte als gedacht. Als wir endlich im Wasser waren, sahen wir wieder einige h\u00fcbsche Fische und toll bewachsene Felsen. Dann entdeckten wir auf einmal ein Seeigelskelett, das zwischen einigen Steinen lag. Benny ertauchte es und so haben wir noch ein sch\u00f6nes Andenken f\u00fcr zu Hause. Mit Muschelsammeln ist es hier nicht weit her, denn au\u00dfer einer, die wir noch bei diesem Schnorchelgang fanden, haben wir keine weiteren gefunden.<\/p>\n<p>Da der Weg zu Fu\u00df so beschwerlich gewesen war, beschlossen wir, den R\u00fcckweg schwimmend zur\u00fcckzulegen. Vielleicht w\u00fcrden wir ja auch noch etwas entdecken, das uns sonst verborgen bliebe? Aber au\u00dfer einer gr\u00f6\u00dferen Qualle und sehr viel Sand (es sah eigentlich aus wie im Schwimmbad, nur eben mit Sand- statt Fliesenboden) gab es nichts spannendes mehr. Benny blieb noch etwas an den Felsen in der N\u00e4he unseres Platzes, wo er noch einen gro\u00dfen Krebs beim Fressen von Gr\u00fcnzeug beobachten konnte.<\/p>\n<p>Als wir beide zur\u00fcck an Land waren, kam es aber zu dem eigentlichen Highlight des Tages. Wie mittlerweile schon \u00fcblich, legte Benny seine Hand auf Mirjams Bauch, in der Hoffnung, dass sich etwas tat. Und heute war es soweit \u2013 unverhofft gab es nacheinander drei feste Tritte gegen die Hand, die wir beide so noch nicht gesp\u00fcrt hatten! Wahnsinn. Und das nach einigen doch zum Teil auch bangen Tagen, denn auch Mirjam hatte schon l\u00e4nger nichts mehr gesp\u00fcrt. Seit diesem Moment vergeht jedoch kaum eine Stunde ohne Kick- und Boxunterricht im Bauch.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag zogen wieder Wolken auf und es w\u00fcrde k\u00fchler, was uns zum Zusammenpacken brachte. Wir \u00fcberlegten kurz, ob wir noch etwas in der Gegend besichtigen k\u00f6nnten, und entschieden uns, das Castell in Squillace zu besichtigen (der aufmerksame Leser wird an dieser Stelle verwirrt die Brauen hochziehen)&#8230;<\/p>\n<p>Also fuhren wir wieder Richtung Berge auf der Schnellstra\u00dfe, die irgendwann in eine Serpentinenstrecke \u00fcberging. Nach einigen Kurven begannen wir uns zu wundern, denn alles kam uns so seltsam vertraut vor&#8230; Irgendwann machte es klick: Wir waren hier vor noch gar nicht langer Zeit gewesen, genau genommen vorgestern! Dies war genau das Castell, das bis 16 Uhr geschlossen hatte (was wohl der Grund war, weswegen sich der Besuch nicht eingepr\u00e4gt hatte). Heute war es aber noch fr\u00fcher als am Montag, von daher machte es noch weniger Sinn, nach Squillace zu fahren. Also wendeten wir, fragten uns kurz ob wir mittlerweile Urlaubsalzheimer hatten und machten uns dann auf den R\u00fcckweg, aber nicht ohne noch kurz Halt in Soverato, einer etwas gr\u00f6\u00dferen Stadt zu machen. Wir wollten ein bisschen durch die Gegend schlendern, evtl. ein paar Gesch\u00e4fte anschauen, bevor wir zur\u00fcck in die Wohnung zum Packen mussten. Die Gesch\u00e4fte hatten nat\u00fcrlich alle zu (es war ja mittlerweile ca. 15 Uhr), einzig Friseure scheinen durchg\u00e4ngig ge\u00f6ffnet zu haben. Au\u00dferdem gab es noch ein Caf\u00e9, das einladend aussah. Da wir etwas durchgefroren waren (ja, man glaubt es kaum, aber die nassen Haare waren noch nicht hundertprozentig trocken), war ein warmes Getr\u00e4nk durchaus verlockend. Wir bestellten einen Tee, der in einer sehr h\u00fcbschen Kanne-Tasse-Kombination serviert wurde und einen Affogato (d.h. Vanilleeis mit einem Espresso oder in dem Fall wohl eher Kaffee \u00fcbergossen). Nachdem wir w\u00e4hrend wir dort sa\u00dfen schon die ganze Zeit die leckeren T\u00f6rtchen in der Auslage bewundert hatten, nahmen wir zum Abschluss noch welche f\u00fcr sp\u00e4ter mit.<\/p>\n<p>Nachdem wir ein leckeres letztes Abendmahl zu uns genommen hatten, ging es an die leidige Packerei. Wir durften auf der R\u00fcckreise zwar 5 kg mehr Gep\u00e4ck mitnehmen, aber wir hatten ja auch ein paar Mitbringsel gekauft. Doch pl\u00f6tzlich bemerkten wir, dass unsere Kofferwaage, die wir eigentlich extra zu diesem Zweck eingepackt hatten, nicht auffindbar war. Wir stellten die halbe Wohnung auf den Kopf, doch es half nichts. Wir hatten schon fast aufgegeben, da durchsuchte Mirjam zum zehnten Mal ihre Handtasche \u2013 und tats\u00e4chlich, in einer seltsamen Lasche, die eigentlich keine offizielle Tasche war, hatte ein findiger Geist die Kofferwaage versteckt! Endlich konnten wir unsere Koffer \u00fcberpr\u00fcfen. Nach ein bisschen Umpackerei passte auch alles gut. Also war dieser Teil auch erledigt und wir konnten beruhigt schlafen gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr den letzten Tag k\u00fcndigte sich noch einmal gutes Wetter an. Da wir keine gro\u00dfen anderen Ziele mehr hatten, machten wir uns noch mal auf den Weg an einen weiteren Strand, der uns vom Reisef\u00fchrer empfohlen wurde. 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