{"id":1257,"date":"2016-09-21T21:45:17","date_gmt":"2016-09-21T19:45:17","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1257"},"modified":"2016-09-21T21:45:17","modified_gmt":"2016-09-21T19:45:17","slug":"21-09-2016-todtnau-wasserfall-und-st-blasien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1257","title":{"rendered":"21.09.2016 \u2013 Todtnau Wasserfall und St. Blasien"},"content":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich wie die Maurer weckte uns unser Schatz wieder zur gewohnten Uhrzeit und turnte noch eine Zeit lang auf uns herum. Nach dem Wickeln und dem Fr\u00fchst\u00fcck stand heute Todtnau auf dem Programm. Dort befindet sich Deutschlands h\u00f6chster Naturwasserfall mit knapp 100m Fallh\u00f6he verteilt auf 5 Stufen. Die vorletzte und h\u00f6chste Stufe misst 60m und ist damit die bei weitem h\u00f6chste Einzelstufe der deutschen Mittelgebirge.<\/p>\n<p>Dort angekommen packte Benny Clara ins Tragetuch und Miri schnallte sich den Rucksack und ihre Kamera um.Los ging es auch schon, und verbl\u00fcffend schnell nach etwa 500m waren wir schon am Wasserfall angekommen. Ein sehr sch\u00f6ner und beeindruckender Anblick unter der Sp\u00e4tsommersonne. Es gab dort direkt einen adaptierten Liegestuhl in heute \u00fcblicher S-Form. Kaum zu glauben aber sie war noch frei. Kurzerhand machten wir dann auch schon zum ersten Mal Rast. Wir hatten zu Beginn leider vergessen Clara noch zu f\u00fcttern und das passte dann auch sehr gut. Legte man sich auf den Stuhl konnte man nicht nur direkt in den blauen Himmel schauen, sondern hatte den Wasserfall direkt vorm Gesicht in einer sehr entspannten Lage. Das hatten wir so auch noch nie gesehen.<\/p>\n<p>Nachdem Clara satt war und Miri gef\u00fchlte 1000 Fotos geschossen hatte ging es weiter bergauf den Fall hoch. Etliche Treppen f\u00fchrten uns zur n\u00e4chsten Stufe, immer wieder blieben wir kurz stehen, um die Weiten des Schwarzwaldes zu bewundern. An der Stufe angekommen, fanden wir ein idyllisches Pl\u00e4tzchen, das eigentlich direkt dazu einlud mal ins kalte Wasser zu h\u00fcpfen. Leider waren die Temperaturen dazu doch etwas frisch (15\u00b0C) obwohl es in der Sonne mollig warm war. Bis dahin waren auch einige andere Touristen unterwegs, die unseren Weg kreuzten.<\/p>\n<p>Man konnte dann den St\u00fcbenbach mit Hilfe einer Br\u00fccke \u00fcberqueren und dann ging es weiter hoch in die Berge. Lustigerweise waren wir nun sehr einsam, als wir weiter hoch gingen, obwohl das ein ausgewiesener Rundweg war. Uns war es recht. Clara war auch eingeschlafen und dann hatte sie auch ihre Ruhe. Weiter oben kamen dann nochmals H\u00e4user, an denen wir entspannt vorbei wandern konnten. Dort befand sich dann auch der Scheitelpunkt des Rundweges und es ging auf der anderen Seite nochmals ins Tal zur\u00fcck. Beim Abstieg (immer noch kein Tourist gesehen) sahen wir den Schatzstein ausgeschildert. Wir hatten am Tag zuvor davon gelesen und wollten ihn uns dann auch ansehen. Dort gab es mysteri\u00f6se bis heute ungedeutete Zeichen an einem Felsen. Scheinbar hatte dort jemand im 18 Jahrhundert sein Verm\u00f6gen vergraben (laut Sage) und kennzeichnete so den Ort. Bisher hat aber niemand etwas gefunden.<\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck auf den eigentlichen Weg, ging es weiter talw\u00e4rts. Wir erfreuten uns an dem tollen Rauschen des Falls und der sch\u00f6nen Landschaft. Erst als wir wieder unten am Wasserfall ankamen trafen wir wieder die ersten Touris. Alles Banausen, nur die Hauptattraktion sehen und wieder weg. \ud83d\ude1b<\/p>\n<p>Mittlerweile war Clara auch wieder wach und erg\u00f6tzte sich auch an der tollen Umgebung. Sie schien sichtlich zufrieden mit ihrer Situation. Ein kleiner Trampelpfad f\u00fchrte uns schlie\u00dflich zur\u00fcck zum Eingang wo wir uns dann noch ein paar Ziegen anschauten, die direkt vor unserem Auto grasten und sich sonnten. Nat\u00fcrlich waren sie durch einen Zaun eingepfercht.<\/p>\n<p>Wir beschlossen dann noch nach Todtnau selbst zu d\u00fcsen und uns ein Eis zu g\u00f6nnen. Wir fuhren also ins Zentrum und spazierten mit Clara erst noch eine Zeit lang mit dem W\u00e4gelchen umher, um auch evtl. eine geeignete Stelle zu finden, an der wir die Decke ausbreiten konnten. Dann h\u00e4tte sie n\u00e4mlich auch ein bisschen turnen k\u00f6nnen. Leider war dem nicht so. Alles zugepflastert. Allerdings fanden wir eine Rodelbahn, an der wir eine kurze Zeit inne hielten und uns das Treiben mal anschauten.<\/p>\n<p>Nach einer Weile w\u00e4gelten wir wieder zur\u00fcck zum Auto, wo auch direkt gegen\u00fcber eine Eisdiele war. Parkplatz war Eigennutz? \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Miri und Benny schlemmten noch jeweils ein Eis mit zwei Kugeln. Miri hatte Schokolade und Joghurt-Granatapfel, Benny hatte K\u00e4se-Sahne-Erdbeer und Kastanie. Clara hat sich bis zu diesem Zeitpunkt super geschickt. Das sollte auch so bleiben.<\/p>\n<p>Es ging nochmal zur\u00fcck und auf dem Heimweg hielten wir dann noch kurz in St. Blasien, um den tollen Dom zu besichtigen. Wir suchten einen Parkplatz und gingen dann an der Alb vorbei bis wir am Dom ankamen. Wir gingen rein, aber Clara gefiel es wohl nicht sehr und so ging Benny schon nach kurzer Zeit wieder raus. Miri machte noch ein paar Fotos, kam dann aber auch gleich.<\/p>\n<p>Benny entdeckte noch eine Treppe, die direkt runter zur Alb f\u00fchrte. So konnten wir noch an den Fluss und ein paar Fische besichtigen. Das Wetter war immer noch der Hammer. Sonnenschein pur. Wir hatten somit bis auf einen einzigen Tag immer ein unternehmensfreudiges Wetterchen. Dann packten wir es auch schon wieder und fuhren zur\u00fcck zur Ferienwohnung, wo wir dann etwas kochten. Es gab einen Rest Nudeln mit Ei und eine Schupfnudelpfanne. Letzteres war krass lecker. Darf man aber nicht so oft machen, sonst m\u00fcssen die T\u00fcren gr\u00f6\u00dfer gebrochen werden.<\/p>\n<p>Clara war ziemlich platt und so konnten wir noch etwas mit ihr spielen \u2013 wohl eher mit ihr turnen und dann musste sie auch schon wieder ins Bettchen. Der fast letzte Urlaubstag ging zu Ende.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich wie die Maurer weckte uns unser Schatz wieder zur gewohnten Uhrzeit und turnte noch eine Zeit lang auf uns herum. Nach dem Wickeln und dem Fr\u00fchst\u00fcck stand heute Todtnau auf dem Programm. Dort befindet sich Deutschlands h\u00f6chster Naturwasserfall mit knapp 100m Fallh\u00f6he verteilt auf 5 Stufen. Die vorletzte und h\u00f6chste Stufe misst 60m und&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-1257","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-schwarzwald2016"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1257"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1258,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1257\/revisions\/1258"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}