{"id":1484,"date":"2017-08-10T21:51:45","date_gmt":"2017-08-10T19:51:45","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1484"},"modified":"2017-08-10T21:51:45","modified_gmt":"2017-08-10T19:51:45","slug":"01-08-2017-kynance-beach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1484","title":{"rendered":"01.08.2017 \u2013 Kynance Beach"},"content":{"rendered":"<p>Heute Morgen wurden wir durch die ersten Autos gegen viertel vor acht geweckt. Clara h\u00e4tte wohl nochmal weiter geschlafen aber heute stand uns ein solch sch\u00f6ner Tag bevor, dass wir entschieden aufzustehen. Sommer, Sonne und Meer beschreibt das Feeling und den View aus dem Bus. Wir sind am Vorabend erst zu dieser Stelle gekommen und wussten garnicht was uns erwartet. Die Erwartungen wurden jedenfalls vollends \u00fcbertroffen.<\/p>\n<p class=\"western\">Gerade als wir anfangen wollten zu fr\u00fchst\u00fccken \u2013 es gab zur Abwechslung mal M\u00fcsli \u2013 konnten wir beobachten wie Staff-Mitglieder des National Trusts den Parkplatz mit gr\u00fcnen Pylonen markierten. Etwa eine Stunde sp\u00e4ter wussten wir, was das sollte. Schon w\u00e4hrend unseres Fr\u00fchst\u00fccks kam ein Auto nach dem anderen. Wir fragten noch nach, ob wir so stehen bleiben konnten, der Mann sagte wir sollten uns etwas nach rechts stellen, dann k\u00e4men wir besser wieder raus. Also fertig gefr\u00fchst\u00fcckt und dann wurde die Anweisung in die Tat umgesetzt. Kaum das Auto umgeparkt, kam ein zweites WoMo eingefahren, das wirklich nicht h\u00e4tte fr\u00fcher kommen d\u00fcrfen. Wir a\u00dfen n\u00e4mlich neben Johnny und brauchten daf\u00fcr auch Platz. Aber es kann ja auch mal was gut gehen.<\/p>\n<p class=\"western\">Gest\u00e4rkt vom Fr\u00fchst\u00fcck beschlossen wir zun\u00e4chst mal der Herde zu folgen und gingen mit Wanderschuhen und Clara im Gep\u00e4ck dem Menschenstrom hinterher. Ja mittlerweile war es schon ein leichter Strom \u2013 es sollte noch krasser werden. Zitat Miri: &#8222;Boah eine riesige Blechlawine&#8220;.<\/p>\n<p class=\"western\">Der Parkplatz war sp\u00e4ter \u00fcbers\u00e4t mit parkenden Autos. Alle wollten sie an den tollen Strand (Kynance Cove).<\/p>\n<p class=\"western\">Clara machte es sichtlich Spa\u00df den felsigen Weg nach unten zu &#8222;kraxeln&#8220;. St\u00e4ndig machte sie Halt und rief ganz laut mit beeindruckter Stimme: &#8222;WASSER, oooaaaahhhh&#8220;. Wirklich s\u00fc\u00df unsere Maus. Tapfer ging sie fast den ganzen Weg nach unten zum Meer, ohne wirklich viel getragen zu werden. Man hatte das Gef\u00fchl nach jedem Schritt einen neuen traumhaften Ausblick genie\u00dfen zu d\u00fcrfen \u2013 tolle Gegend. Unten angekommen bekam man schon leichte Platzangst, so viele Leute hatten sich schon am Strand ausgebreitet. Man muss aber auch sagen, dass der Strand recht &#8222;klein&#8220; war. Es gab eher mehrere kleine Strandabschnitte. Insgesamt aber alles recht schnuckelig. Um 12 Uhr mittags war &#8222;High Tide&#8220;, also Flut, d.h. die Strandabschnitte waren fast schon maximal klein. Um 19 Uhr war dann &#8222;Low Tide&#8220;, also Ebbe, da war der Strand dann analog maximal gro\u00df. Aber dazu sp\u00e4ter mehr. Unser Weg f\u00fchrte an einem Caf\u00e9 vorbei \u2013 das wir vorerst mieden \u2013 wieder den Berg nach oben. Dort wurden wir dann mit tollen Eindr\u00fccken belohnt. Unsere Kameras liefen hei\u00df \u2013 eine wirklich sehr sch\u00f6ne Landschaft.<\/p>\n<p class=\"western\">Als wir dann an einen Felsvorsprung kamen, wollte Clara unbedingt einen Stein ins Wasser werfen. Das hat nicht so richtig geklappt, da hat Papa ihr geholfen und warf einen Stein direkt ins Blau. \u00dcbrigens das Wasser hier ist wirklich verdammt blau. Nicht so wie man es sonst von den n\u00f6rdlichen Gew\u00e4ssern her kennt. Eher hatte es karibischen Flair.<\/p>\n<p class=\"western\">Die Zeit verging wie im Fluge, da beschlossen wir gegen halb 11 noch einen Abstecher zur\u00fcck zum Caf\u00e9 zu machen und Clara danach noch im Bus Heia machen zu lassen. Wieder im Caf\u00e9 gab es dann \u2013 wie soll es anders sein \u2013 einen Cream Tea mit Cappuccino und ein K\u00e4seomelette. Nicht f\u00fcr jeden wie sich versteht, sondern wir teilten es uns. Richtig Hunger hatten wir noch nicht aber wir a\u00dfen dann f\u00fcr den, der kam. Clara hatte starkes Interesse an dem Omelette, sie i\u00dft sehr gerne Eier. Das macht ja auch gro\u00df und stark. Was es noch zu erw\u00e4hnen gibt: Anfang des Urlaubs wurde uns auf einem Campingplatz Claras gr\u00fcne Schaufel \u00fcberfahren, hatten wir hier Gl\u00fcck. Wir fanden eine fast identische Schaufel \u2013 etwas stabiler -, die wir Clara sofort kauften (zu dem Cafe geh\u00f6rte auch ein kleiner Shop). Obendrein gab es noch eine gr\u00f6\u00dfere Schaufel, die zwar erst ab 3 Jahre ist, aber sie wird ja nicht j\u00fcnger.<\/p>\n<p class=\"western\">Etwas versp\u00e4tet kamen wir erst wieder los, so dass wir f\u00fcr den Aufstieg in Claras Mittagsschlafenszeit gerieten. Das hatte zur Folge, dass sie etwas qu\u00e4ngelig wurde und dann zu Mama in die Trage wollte. Dies wiederum hatte zur Folge, dass sie kaum die Augen aufhalten konnte und wir sie am einschlafen hindern mussten. Das gelang uns nicht sehr lange, so dass sie kurz vorm Ziel doch einschlief. Bem\u00fchungen sie dann im Camper ins Bett zu legen scheiterten kl\u00e4glich. Sie war pl\u00f6tzlich wieder topfit.<\/p>\n<p class=\"western\">Benny hatte wieder etwas Kopfschmerzen und wollte sich noch kurz ins Bett legen. Miri nahm Clara nochmals in die Trage und versuchte sie auf diesem Weg wieder in den Schlaf zu bringen. Das gelang auch ganz gut, nach etwa einer halben Stunde schlief sie dann. Benny stand dann auch wieder auf und die kleine Familie schlenderte etwas \u00fcber die Klippen und fing noch ein paar tolle Fotos ein und schmiedeten einen Plan f\u00fcr nach dem Mittagsschlaf.<\/p>\n<p class=\"western\">Nach etwa einer Stunde wurde Clara wieder wach. Wir packten unsere Schnorchel- und Schwimmsachen und gingen wieder runter zum Strand. Dort war es mittlerweile aber so prall gef\u00fcllt, dass wir nichtmal mehr einen Fleck fanden, um unsere Strandmuschel aufzubauen. War nicht so schlimm. Miri wollte eh nich ins Wasser und Clara bekam ihren Neopren-Anzug an und konnte dann im Sand und am Wasser mit Mama spielen. Benny zwang sich hingegen in seine Schnorchelgarnitur und ging noch eine Runde ins Meer. Wie sich aber herausstellen sollte war dies ein totaler Reinfall, da zum einen die Sicht verdammt mies war und zum anderen gab es auch einfach nix zu sehen. Nur Sand und Felsen \u2013 bitter. Pl\u00f6tzlich bemerkte er aber, dass am Strand viele Leute mit ihren Taschen \u00fcber dem Kopf zu einem anderen Strand wateten. Was war denn hier los? Neugierig f\u00fcgte er sich in das Treiben ein und kam dann zu einem Strand, der bei Flut nur durch Schwimmen zu erreichen ist. Ah ok, daher der Aufruhr. Mittlerweile war der Strand auch zu Fu\u00df erreichbar. Jeder wollte DEN besten Platz f\u00fcr sich \u2013 echt krank. Am anderen Strand angekommen \u2013 den hatten wir morgens schon von den Felsen herab bewundern k\u00f6nnen \u2013 konnte man rechter Hand in eine gro\u00dfe H\u00f6hle laufen. Es war nicht zu erkennen, ob diese vorher vollst\u00e4ndig oder nur teilweise mit Wasser gef\u00fcllt war. Jedenfalls war sie cool. Es war auch mal wieder Zeit geworden nach den zwei M\u00e4dels zu schauen. Also wieder zur\u00fcck dem Menschstrom entgegen auf die andere Seite. Zuerst konnte er sie nicht finden, da ging er erstmal zum Kinderwagen zur\u00fcck. Nach einem Moment sah er Mirjam, die ihn zuvor schon gesehen hatte und auf ihn zukam. Clara spielte im Sand und die drei verbrachten dort noch ein paar Minuten zusammen. Papa hat ein Loch in den Sand gegraben, das sich von unten her mit Wasser f\u00fcllte. Das fand Clara sehr spannend und wollte st\u00e4ndig in das Loch, doch kaum drin wollte sie dann schnell wieder raus. Ein sch\u00f6nes Spiel.<\/p>\n<p class=\"western\">Miri hatte Hunger bekommen und wir gingen wieder zum Caf\u00e9. Diesmal gab es eine Ofenkartoffel mit Baked Beans und K\u00e4se \u00fcberbacken. Benny bekam ein Eis \u2013 er hatte nicht so viel Hunger. Miri brachte Clara und Benny nach der Bestellung das Eis. Sie, die eigentlich Hunger hatte, musste noch etwas auf ihr Mahl warten. Clara und Benny konnten daher schonmal anfangen zu schlecken. Nach etwa 3x schlecken fiel eine Eiskugel zu Boden \u2013 OH MEIN GOTT, das Eis war doch so lecker und vor allem ist es sau teuer. Es war nicht mehr zu retten. Miri erkl\u00e4rte den M\u00e4dels hinter der Theke, dass sie das Eis ziemlich bekloppt befestigt haben und sie ihr nochmal eine neue Kugel geben sollten. Sie gehorchten brav. Eine Gratiskugel &#8211; so muss das sein.<\/p>\n<p class=\"western\">Clara half Miri dann sehr mit ihrem Essen \u2013 sie stand total auf die Bohnen. Am Nachbarstisch kam es mit einem \u00e4lteren P\u00e4rchen zu einem kurzen Gespr\u00e4ch. Pl\u00f6tzlich fing Clara an laut zu weinen \u2013 wie aus dem Nichts. Sie wollte zur Mama und kuschelte sich ganz eng an sie. Als Mama sie fragte was denn los sei sagte sie: &#8222;Mann, Mann&#8220;. Mama fragte: &#8222;Hast du Angst vor dem Mann?&#8220;. Sie sagte mit schluchzender Stimme: &#8222;Angst&#8220;. Sie beruhigte sich erst wieder richtig, als wir von dort fort gingen.<\/p>\n<p class=\"western\">Die Zeit schritt voran, wir mussten noch den Weg zum Bus laufen und einkaufen gehen. Wir verabschiedeten uns von dem P\u00e4rchen und gingen los. Benny befreite an einer \u00f6ffentlichen Dusche noch seine Schnorchelausr\u00fcstung vom Salzwasser. Als wir wieder zur\u00fcck am Van waren war es schon halb 7. Eigentlich wieder viel zu sp\u00e4t aber wir wollten den sonnigen Tag noch so lange wie m\u00f6glich genie\u00dfen. Die n\u00e4chsten beiden Tage sollte es ja wieder prassen. Ok, 10 min zum Supermarkt. Dort einkaufen und eine Stelle am Meer suchen wo wir zu Abend essen konnten. Wir hatten dann wieder einen Parkplatz des National Trust angefahren, wo wir direkten Meerblick genie\u00dfen konnten. Es war aber mittlerweile wieder so kalt und windig geworden, dass wir beschlossen in Johnnys Bauch zu essen. Erneut stellten wir fest, dass es extrem sinnvoll w\u00e4re f\u00fcrs Essen im Bus ausgestattet zu sein. Teller auf dem Scho\u00df is einfach ungeil. Irgendwie hats aber mal wieder geklappt.<\/p>\n<p class=\"western\">Nach kurzer \u00dcberlegung beschlossen wir \u2013 auch aufgrund der Uhrzeit: schon fast 9 Uhr \u2013 einfach dort zu bleiben und zu \u00fcbernachten. Wir parkten um und man kann glaube sagen, dass heute der bisher sch\u00f6nste Tag zu Ende ging. Hoffentlich wird das nicht der sch\u00f6nste gewesen sein. Hier gibt es noch zu erw\u00e4hnen, dass uns an dieser Stelle ein Deutscher aus der N\u00e4he von Bonn wieder gesehen hat, den wir zuvor auf einem Supermarktparkplatz getroffen hatten. Hier sei schonmal vorweggenommen, dass seine Frau Ute hei\u00dft und er Rudolph. Weitere Infos \u00fcber die beiden in den weiteren Beitr\u00e4gen. Gut N8.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute Morgen wurden wir durch die ersten Autos gegen viertel vor acht geweckt. Clara h\u00e4tte wohl nochmal weiter geschlafen aber heute stand uns ein solch sch\u00f6ner Tag bevor, dass wir entschieden aufzustehen. Sommer, Sonne und Meer beschreibt das Feeling und den View aus dem Bus. 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