{"id":1495,"date":"2017-08-10T23:29:01","date_gmt":"2017-08-10T21:29:01","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1495"},"modified":"2017-08-10T23:29:01","modified_gmt":"2017-08-10T21:29:01","slug":"05-08-17-treverven-farm-camping-naehe-treen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1495","title":{"rendered":"05.08.17 &#8211; Treverven Farm Camping \/ N\u00e4he Treen"},"content":{"rendered":"<p>Heute hatten wir uns vorgenommen, das Fr\u00fchst\u00fcck im Bus zuzubereiten und dann am Strand zu uns zu nehmen. Und nat\u00fcrlich wollten wir auch noch den anderen Strand kennenlernen, den wir am Vortag aufgrund der Flut nicht mehr angesteuert hatten. Also schmierte Benny einige Brote und packte die Sachen, da wir aber mal wieder relativ sp\u00e4t aufgestanden waren (gegen halb neun) war es dann doch wieder kurz vor 10 Uhr bis wir loskamen. Immer wieder komisch wo die Zeit hingeht. Clara sollte ja gegen 12 halb 1 wieder schlafen und der Fu\u00dfmarsch an den Strand sollte eine halbe Stunde dauern. Clara kam also in die Trage auf Mirjams R\u00fccken und los gings. Wir wussten, dass der Weg nicht ganz einfach sein sollte, aber was uns dann erwartete war echt nicht mehr lustig. Es kam ein Schild auf dem Stand &#8222;nearly vertical cliffs&#8220; (fast vertikale Klippen). Wir haben das erstmal \u00fcberlesen weil wenn die Engl\u00e4nder sonst sagen es ist &#8222;steep&#8220; (steil), dann haben wir uns bisher immer kaputt gelacht, so diesmal aber nicht \u2013 da hatten wir uns eher in die Hose gemacht. Am Anfang ging es ja, aber dann kurz vor dem Ziel h\u00f6rte der Weg wirklich komplett auf und man musste \u00fcber einige Felsen nach unten in die Tiefe klettern. Wir \u00fcberlegten hin und her, was wir machen sollten, denn wir sind ja doch besorgte Eltern. Hier konnten wir jedenfalls auch nicht bleiben und picknicken, denn es ging \u00fcberall steil bergab und war somit zu gef\u00e4hrlich f\u00fcr Clara wenn sie da rumlaufen w\u00fcrde. Dann sahen wir einige kleine Kinder in Claras Alter unten am Strand. Die mussten auch hier runter gekommen sein, denn es gab nur den einen Weg. Den Ausschlag gaben dann unsere Bulli-Nachbarn vom vorigen Abend, die uns geradewegs mit ihrem Hund entgegenkamen. Wir fragten sie, ob es einen Chance gibt, da mit Clara in der Trage auf Mirjams R\u00fccken runter zu kommen. Sie ermutigten uns, dass wir das schaffen konnten und halt sehr langsam machen sollten. Benny sollte immer vorgehen und schauen, wo Mirjam lang kann. Also gut, dann versuchten wir es. Benny kletterte voraus und gab Mirjam Hinweise, wo sie die F\u00fc\u00dfe abstellen konnte und nach einigen Schritten war es dann auch schon geschafft! Wir waren am hei\u00df ersehnten Strand angekommen. Das witzige war, obwohl dieser so schwer zu erreichen war, war einiges los und von kleinen Kindern bis \u00e4lteren Omas war alles vertreten. Auch ein paar Nackedeis waren unterwegs, denn es war ein teilweiser FKK-Strand. Im Laufe der Zeit kamen nocht etliche Leute mehr die Klippen runter. Der Strand f\u00fcllte sich enorm. Er war wirklich riesig und es hatte sich eine Sandbank in der Mitte abgeteilt und dazwischen war azurblaues Wasser. Wir kamen uns vor wie in Australien am Whithaven Beach, nur war sowohl das Wasser als auch die Luft ca. 15 Grad k\u00e4lter. Nachdem die Strandmuschel aufgebaut war, nahmen wir unser Mahl ein. Clara hatte auch gut Hunger und a\u00df zusammen mit uns ihr Brot, w\u00e4hrend wir gemeinsam die Szenerie betrachteten. Vor uns war ein Beachvolleyballnetz aufgespannt, dass dann auch eifrig bespielt wurde. Schon krass was die Leute alles hier runter schleppten. Noch eine lustige Szene gab es zu beobachten: Neben uns waren eine Mutter und Oma mit kleinen Kindern, f\u00fcr die sie sogenannte Kraxen hatten. Das sind im Grunde richtige Rucks\u00e4cke mit einem Gestell, in das man ein Kind setzen kann. Aus ergonomischen Gr\u00fcnden nicht so toll f\u00fcr die Kinder, da das ganze Gewicht auf einem schmalen Streifen lastet, denn die Beine h\u00e4ngen gerade nach unten. Egal, jedenfalls waren die Kinder anscheinend m\u00fcde und wurden eine zeitlang herumgetragen, bis sie schliefen. Dann bauten die Damen zwei Sandh\u00fcgel, in die die Tragegestelle hineingesetzt wurden, so dass die Kinder weiter schlafen konnten. Das sah so komisch aus, wie die zwei M\u00e4use da aufrecht stehend im Sand schnorchelten! Irgendwie erinnerte es an diese Science-Fiction-Filme, wo Menschen von den Aliens in seltsamen Glasbeh\u00e4ltern gez\u00fcchtet werden.<\/p>\n<p class=\"western\">Clara lie\u00df sich viel Zeit mit ihrem Brot aber es schmeckte sichtlich gut. Wir gingen danach dann jedenfalls noch ans Wasser und wateten durch die seichten aber kalten Meeresgew\u00e4sser auf die Sandbank. Leider konnten wir uns dann nicht mehr so lange aufhalten, denn es war schon bald kurz vor 12 Uhr und wir wollten eigentlich verhindern, dass Clara in der Trage einschl\u00e4ft, da es dann schwierig ist, sie ins Auto umzubetten. Und der Aufstieg machte uns noch etwas Sorgen. Mittlerweile kamen auch fast ununterbrochen Leute den Berg heruntergekraxelt, so dass kaum eine Pause war um hochzukommen. Nachdem wir die Leute mit den kleinen Kindern noch befragt hatten wie wir am besten hochk\u00e4men und sie meinten, dass der Aufstieg sehr viel einfacher w\u00e4re als hinunter, waren wir guten Mutes und tats\u00e4chlich, es war viel leichter. Benny hatte zwar noch ein paar Probleme, da er die Strandmuschel trug und diese ziemlich sperrig und st\u00f6rend war, aber letztendlich kamen wir alle gut \u2013 zwar au\u00dfer Atem, aber unversehrt &#8211; oben an. Aber die Anstrengung hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Wieder zur\u00fcck bei Johnny, schauten wir dann dass wir schnellstm\u00f6glich los kamen. Wir hatten uns entschieden, zu einem anderen Campingplatz in der N\u00e4he zu fahren, der uns empfohlen worden war. Und wir fuhren keine Minute zu fr\u00fch los, denn unser Parkticket war nur bis 11 Uhr g\u00fcltig und es war jetzt schon fast halb 1 Uhr. Beim Verlassen des Platzes sahen wir dann tats\u00e4chlich einen Mann rund gehen. Puh, das war knapp.<\/p>\n<p class=\"western\">Wir fuhren dann zu einem Campingplatz namens &#8222;Treverven Farm Camping&#8220;. Er war sehr weitl\u00e4ufig und bot alles was wir brauchten: DUSCHEN!!!, Waschmaschine und Trockner und sogar einen Spielplatz. Wir bezogen unseren Standplatz, dieser war hier klar markiert und durch Hecken ein wenig von den Nachbarn abgetrennt. Clara ging dann erst mal schlafen und die Alten setzten sich raus in die Sonne. Man k\u00f6nnte jetzt denken es w\u00e4re warm gewesen. Wenn die Sonne durch die Wolken durchkam, stimmte das auch einigerma\u00dfen, aber wenn dies nicht der Fall war fror man tats\u00e4chlich durch starke B\u00f6en. Benny legte sich dann noch etwas zu Clara (er hatte wieder Kopfschmerzen, vermutlich morgens vom Schleppen des Gep\u00e4cks, das ziemlich unhandlich war), die kurz daraufhin aber wach wurde und mit Mirjam erst mal den Spielplatz testete. Sie kletterte allein auf die Rutsche drauf und rutschte wieder runter. Gro\u00dfes M\u00e4dchen! Nach einer knappen halben Stunde gings zur\u00fcck zu Papa und es gab eine kleine Mittagspause mit Joghurt, Pflaumen und Melone. Und dann, endlich, ging es unter die Dusche! Was f\u00fcr eine Wohltat. Anschlie\u00dfend wuschen wir noch eine riesige Ladung W\u00e4sche, trockneten sie und dann war es auch schon wieder sp\u00e4t genug dass das Thema erneut Essen hie\u00df. Leider war der Wind wieder so stark dass Benny im Bus grillen musste, also Grill auf die Sp\u00fcle und los gings. \u00c4h nee nich wirklich, jetzt wurde die kleine Gasflasche leer. Also erstmal Gas umf\u00fcllen. Das verlief aber problemlos. Das einzige was doof war, ist, dass die Dichtung des Adapters f\u00fcr die kleine Flasche kaputt ging und w\u00e4hrend dem kochen leicht Gas entwisch. Zumindest roch es so \u2013 wir haben aber gut gel\u00fcftet, alles gut.<\/p>\n<p class=\"western\">Es gab die restlichen Burger, W\u00fcrstchen, Maiskolben, Brot und Coleslaw. Yammy! Clara haute auch wieder gut rein. Mirjam legte dann noch die ganze gewaschene W\u00e4sche zusammen w\u00e4hrend Benny mit Clara auf dem Spielplatz war. Dort waren allerdings mittlerweile so viele gro\u00dfe Kinder, dass es etwas stressig war. Sie ist sich einfach noch nicht \u00fcber die Gefahren von H\u00f6he so richtig bewusst und man kann nie sicher sein was sie als n\u00e4chstes macht. Aber es gibt zu erw\u00e4hnen, dass sie 2x von der gro\u00dfen Rutsche gerutscht ist. Ein Kind half Benny dabei, hielt sie oben fest, als Benny sie hochbrachte, bis er wieder unten am Ende der Rutsche war. Hat toll geklappt aber er wollte dann doch das Gl\u00fcck nicht \u00fcberstrapazieren. Sp\u00fclen konnten wir heute auch in den entsprechenden R\u00e4umen vom Campingplatz, so dass Benny das dann erledigte, w\u00e4hrend Mirjam Clara ins Bett brachte. Dadurch hatten wir etwas gemeinsame Zeit hinzugewonnen, die sonst immer schon weg ist. Ein sch\u00f6ner Tag ging langsam zu Ende. Drau\u00dfen sitzen konnten wir leider nicht mehr, denn es war wirklich super kalt, aber sa\u00dfen wie \u00fcblich noch vorne und schrieben den Blog.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute hatten wir uns vorgenommen, das Fr\u00fchst\u00fcck im Bus zuzubereiten und dann am Strand zu uns zu nehmen. 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