{"id":1520,"date":"2017-08-14T19:17:40","date_gmt":"2017-08-14T17:17:40","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1520"},"modified":"2017-08-14T19:17:40","modified_gmt":"2017-08-14T17:17:40","slug":"08-08-17-dartmoor-nationalpark-tag-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1520","title":{"rendered":"08.08.17 &#8211; Dartmoor Nationalpark Tag 1"},"content":{"rendered":"<p>Wir wollten eigentlich einen Wecker stellen, aber hatten es dann doch wieder vergessen. So war es heute morgen sogar Viertel vor 10, als wir wach wurden! Oh Mann&#8230; Daf\u00fcr war das Wetter richtig gut, viel besser als gemeldet (wir hatten mit Regen gerechnet) und als wir unseren Tisch inmitten der Schafe um uns herum aufgebaut hatten kam sogar die Sonne raus und es war richtig warm. Es gab heute morgen R\u00fchr- und Spiegeleier und Brot. Lecker. Wir wollten heute zu einem alten Steinbruch in Merrivale, wo der Granit f\u00fcr die London Bridge abgebaut worden war und sich mittlerweile mit Wasser gef\u00fcllt hatte. Au\u00dferdem gab es dort auch einige Ruinen. Wir wanderten vorbei an der Yellowmead Farm durch die Moorlandschaft, die uns ausgesprochen gut gefiel. \u00dcberall waren Schafe, K\u00fche und Pferde, die frei umherliefen. Sie waren aber alle eher scheu. Nach ca. 20 Minuten Fu\u00dfmarsch (Clara lie\u00df sich recht viel tragen) kamen wir an den Ruinen, zwei einander gegen\u00fcberstehenden W\u00e4nden, an. Linkerhand ging es dann zwischen den Felsen durch zu den Seen. Dort angekommen, konnte man durch lautes Reden\/Geschrei ein tolles Echo erzeugen. Clara schaute total verdutzt, hatte sie sowas noch nie geh\u00f6rt. Die Gegend dort war mal wieder sehr malerisch und Mirjam meinte sogar gelesen zu haben, dass man in dem See schwimmen kann. Aber definitv nicht heute \u2013 viel zu kalt. Es hatte zuerst alles sehr einsam gewirkt, aber irgendwann sahen wir (au\u00dfer den zwei Bussen die wir schon vorher bemerkt hatten) eine Gruppe Kletterer, die die Felsen erklomm \u2013 das erk\u00e4rte auch die Busse. Wir machten eine kurze Pause und beobachteten das Treiben. Dann machten wir uns so langsam auf den R\u00fcckweg, denn es war schon wieder ziemlich sp\u00e4t. Clara spielte noch eine zeitlang mit ihrer Schaufel in einer Pf\u00fctze, doch dann mussten wir irgendwann mal zur\u00fcck. Der R\u00fcckweg dauerte aber etwa dreimal so lang, Clara blieb an jeder Pf\u00fctze stehen und lief mit ihren Gummistiefelchen drin rum und schaufelte Wasser. Wenn man sie wegholen wollte, damit es mal voran ging endete das meist in sehr starker Gegenwehr seitens Clara. Irgendwann schafften wir es aber dann doch nochmal zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"western\">Hier gefiel es uns so gut, wir wollten also noch ein bischen was hier sehen. Es gibt hier massenhaft alte Steinkreise und -reihen, die \u00fcber 3000 Jahre alt sind. Ihr genauer Zweck ist bis heute ungekl\u00e4rt. Wir fuhren also los und Clara schlief bald darauf ein. Es war ja auch schon sp\u00e4t. Auf der Fahrt gab es noch mal einige spannende Momente. Eine alte Bogenbr\u00fccke, \u00fcber die wir gerade so passten (da waren wir nur noch ein paar Zentimeter von den Steinr\u00e4ndern entfernt) und eine Kuhherde, die \u00fcber die Stra\u00dfe getrieben wurde. Wir suchten den Zugang zu einem uralten Steinkreis, der wie wir dann auf der Suche feststellten, allerdings f\u00fcr uns zu unzug\u00e4nglich war. Unser Guide besagte, dass man ca. 45 min wandern muss, um dorthin zu kommen. Das konnten wir zeitlich mit Clara nicht bewerkstelligen. Also kehrten wir wieder um und suchten etwas anderes. Wir fanden in unserem Guide eine Beschreibung f\u00fcr einen alten Eichenwald an einem malerischen Fluss. Es dauerte etwas bis wir eine M\u00f6glichkeit zum Parken fanden, denn auf dem Weg waren seitlich lauter Felsen plaziert um das zu verhindern. Irgendwann fanden wir eine L\u00fccke. Wir a\u00dfen noch ein paar Brote, denn auch hier sollte es ca. 20 Minuten Fu\u00dfmarsch sein. Clara sa\u00df in der Trage bei Mirjam auf dem R\u00fccken und lie\u00df sich bis zum Flu\u00df tragen. Der Weg ging ziemlich bergauf und dann \u00fcber einen Zaun (wir fanden den offiziellen Weg nicht) und dann \u00fcber eine weite Moorlandschaft mit einem Haufen rosa angemalten Schafen. An dem kleinen Fluss campten einige Leute mitten in der Wildnis und man konnte sich gut vorstellen, wie sch\u00f6n es hier sein musste bei etwas w\u00e4rmerem Wetter zu schwimmen. Clara warf ein paar Bl\u00fcmchen ins Wasser und wir suchten eine M\u00f6glichkeit um \u00fcber den Fluss zu kommen, aber so wie es aussah, war da nichts. Also gingen wir ein wenig flussabw\u00e4rts, es wurde aber eher schwieriger vorw\u00e4rtszukommen, da der Farnbewuchs zunahm. Wir hofften, dass wir nochmals dort rauskommen wo wir herkamen. So ersichtlich war das n\u00e4mlich nicht. Irgendwann gingen wir wieder bergaufw\u00e4rts und fanden den Weg, den wir auch gekommen waren \u2013 was ein Gl\u00fcck, denn es war schon relativ sp\u00e4t.<\/p>\n<p class=\"western\">Da wir so bl\u00f6d parkten fuhren wir noch an eine Stelle, die wir auf der Herfahrt gesehen hatten: die Cadover Bridge \u00fcber den River Plym, mit direkten Parkm\u00f6glichkeiten. Der Parkplatz war wieder vom National Trust, so dass wir weniger Bedenken hatten dort zu \u00fcbernachten. Auch hier liefen \u00fcberall Schafe rum, Clara interessierte sich aber haupts\u00e4chlich f\u00fcr die gro\u00dfen Pf\u00fctzen und schippte mit ihrer Schaufel Wasser von der einen in die andere Pf\u00fctze. Benny sp\u00fclte derweil und kochte. Nudeln mit baked Beans. Soll mal noch einer sagen, dass M\u00e4nner kein Multitasking k\u00f6nnen. Mirjam unterhielt sich noch kurz mit einer Mutter mit Sohn. Dieser war 6 Tage j\u00fcnger als Clara und sie wohnten ganz in der N\u00e4he, k\u00e4men aber oft abends noch hier her weil es so sch\u00f6n ist. Der Vater fuhr mit dem \u00e4lteren Sohn mit dem Fahrrad \u00fcber den Parkplatz. Dann war das Essen fertig und wir speisten gemeinsam in der Abendsonne. Auch heute war das Wetter wieder besser als gedacht. In den letzten Tagen hatten wir echt Gl\u00fcck gehabt. Es war allerdings schon ganz sch\u00f6n kalt, also gingen wir schnellstm\u00f6glich in den Camper und Mirjam versuchte Clara ins Bett zu bringen. Das zog sich heute ewig hin, sie hatte einfach zu sp\u00e4t Mittagsschlaf gemacht. Witzig war, dass sie noch viel erz\u00e4hlte und irgendwann nach Mirjams Antwort auf ihr &#8222;Mama, Mama&#8220;: &#8222;Mama schl\u00e4ft&#8220;, fragte sie &#8222;Papa?&#8220; und bekam die Antwort &#8222;Papa schl\u00e4ft auch&#8220;, woraufhin sie seine Schnarchger\u00e4usche nachmachte. Zu goldig. Und die waren echt t\u00e4uschend echt. Kurz darauf schlief sie dann auch<\/p>\n<p class=\"western\">endlich.<\/p>\n<p class=\"western\">Kurz nachdem Miri mit Clara im Bett war klopfte es an der Fahrert\u00fcr des Vans. Zwei junge M\u00e4dels hatten einen Platten und suchten einen Deppen, der ihnen beim Radwechsel hilft. Hilfsbereit wie er ist, machte sich Benny an die Arbeit. Das Rad wechseln war kein Problem, allerdings war das Ersatzrad platt. So mussten die Damen doch jemanden anrufen, der ihnen eine Luftpumpe vorbei bringt. Na ja sie waren trotzdem froh, dass das Rad jetzt nicht mehr kaputt ist sondern nur noch platt. Irgendwann kam dann tats\u00e4chlich noch jemand vorbei, der den Reifen aufpumpte.<\/p>\n<p class=\"western\">Als Mirjam wieder nach vorne kam, sa\u00dfen die Eltern noch kurz im Johnny-Kopf und ver\u00f6ffentlichten ein paar Blogs f\u00fcr die Daheimgebliebenen bis es dann auch ins Bett ging.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wollten eigentlich einen Wecker stellen, aber hatten es dann doch wieder vergessen. So war es heute morgen sogar Viertel vor 10, als wir wach wurden! 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