{"id":1526,"date":"2017-09-02T09:16:49","date_gmt":"2017-09-02T07:16:49","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1526"},"modified":"2017-09-02T09:16:49","modified_gmt":"2017-09-02T07:16:49","slug":"10-08-17-stonehenge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1526","title":{"rendered":"10.08.17 &#8211; Stonehenge"},"content":{"rendered":"<p>Wir hatten uns den Wecker gestellt, so dass wir gegen 8 Uhr erwachten. Clara hatte heute Nacht viel mit Papa gekuschelt, so dass Benny auch total happy erwachte. Und es wurde noch besser: Wir \u00f6ffneten die Schiebet\u00fcr und hatten tats\u00e4chlich einen direkten Blick auf DIE Steine, Stonehenge, den wohl ber\u00fchmtesten Steinkreis der Welt und das Wahrzeichen Gro\u00dfbritanniens (au\u00dferhalb Londons). Wir hatten ganz in der N\u00e4he auf einem Feldweg geparkt (einem offiziellen inoffiziellen Stellplatz f\u00fcr Wohnmobile), aber wir hatten im Dunkeln nicht gemerkt, dass wir sie tats\u00e4chlich sehen konnten.<\/p>\n<p class=\"western\">Da erst um halb 10 der Zugang freigegeben wurde, konnten wir noch in Ruhe fr\u00fchst\u00fccken. Beim Zubereiten des Fr\u00fchst\u00fccks \u00e4rgerte sich Benny mal wieder \u00fcber unseren schlecht schlie\u00dfenden K\u00fchlschrank. Der klemmte st\u00e4ndig und das nervte einfach, zumal auch das Innere st\u00e4ndig klatschna\u00df war. Doch pl\u00f6tzlich kam ihm die Erkenntnis: Er stand immer noch auf &#8222;Vent&#8220; (l\u00fcften) und konnte somit gar nicht richtig schlie\u00dfen. Oh Mann, es hat ja blo\u00df knapp drei Wochen gedauert. Also, kurz vorm Heimfahren h\u00e4tten wir dieses Problem auch noch beseitigt. W\u00e4hrend dem Fr\u00fchst\u00fcck sahen wir schon ein paar Leute an den Steinen vorbeilaufen. Wahrscheinlich hatten diese eine spezielle Tour gebucht, um die Steine aus n\u00e4chster N\u00e4he ansehen zu k\u00f6nnen. Irgendwann kamen die ersten Busse, die den Shuttlebetrieb vom eigentlichen Parkplatz machten. Da hielten wir uns dann doch etwas ran, denn die Str\u00f6me wurden gr\u00f6\u00dfer. Wir gingen die paar Meter zum Eingang, zeigten unsere National Trust Karten vor (wir hatten hier somit 35 Pfund gespart) und machten uns dann auf den Rundweg um die Steine.<\/p>\n<p class=\"western\">Das war schon ein erhabener Anblick. Wir hatten keine gro\u00dfen Erwartungen gehabt, auch da wir gelesen hatten, dass einige Leute entt\u00e4uscht waren, da man nur au\u00dfen dran vorbei gehen konnte und die Schnellstra\u00dfe im Hintergrund irgendwie fehlplaziert wirkte. Aber die Vorstellung, wie alt das ganze war (die Anf\u00e4nge datieren nach neusten Forschungen auf ca. 11 000 v. Chr. zur\u00fcck) und wie die riesigen Steine dorthin transportiert und dann aufgestellt und aufeinander gestapelt wurden ist schon sehr beeindruckend. Das passierte ohnehin in mehreren Etappen \u00fcber Jahrtausende. Urspr\u00fcnglich hatte Stonehenge angeblich 150m Durchmesser.<\/p>\n<p class=\"western\">\u00dcbrigens darf man entweder mit einer 3-4 Monate im Voraus gebuchten Tour in den inneren Kreis oder als Druide, diese haben n\u00e4mlich ein Versammlungsrecht erwirkt. F\u00fcrs n\u00e4chste Mal \u00fcberlegten wir uns, k\u00f6nnten wir doch so einen Druidenlehrgang machen und ein Miraculix werden. Wir schossen einen Haufen Fotos, und halfen anderen bei ihren Gruppenbildern mit Steinen und lie\u00dfen uns auch fotografieren. Clara fand vor allem das Seil ganz spannend, mit dem der Weg abgesperrt war. Die &#8222;Steine&#8220; nahm sie aber auch wahr. Nur dass sie irgendwo nicht hin darf ist f\u00fcr sie noch nicht begreifbar und Quelle von Frust. Aber sie war heute ziemlich gut drauf und ging meistens in die von uns pr\u00e4ferierte Richtung. Langsam aber sicher nahm der Menschenauflauf dann zu, wir waren jedenfalls froh direkt morgens hier gewesen zu sein und uns die Busfahrt gespart zu haben. Clara fand jedenfalls das Ankommen und Abfahren der Busse so spannend, dass sie mit Mirjam noch eine Zeit dort blieb, w\u00e4hrend Benny sich ein paar H\u00fcgel anschaute, die auch zu dem ganzen Komplex geh\u00f6rten. Allerdings waren sie vor\u00fcbergehend abgesperrt, er konnte also nicht hinauf.<\/p>\n<p class=\"western\">Da das Wetter herrlich war, entschlossen wir uns, noch mal ans Meer zu fahren. Somit machten wir uns f\u00fcr Claras Mittagsschlaf wieder auf in Richtung S\u00fcdosten, lie\u00dfen Southampton entgegen fr\u00fcherer Planungen hinter uns (unsere Recherchen hatten ergeben, dass es quasi unm\u00f6glich war den Hafen zu besichtigen und die Stadt auch sonst nicht viel f\u00fcr Touristen zu bieten hat) und fuhren einen Strand in Climping an. Der erste, den wir anfuhren, hatte eigentlich einen riesigen Parkplatz \u2013 aber wie in diesem Teil von England so oft \u2013 eine H\u00f6henbeschr\u00e4nkung, so dass nur PKW auf den Parkplatz fahren konnten. Super. Es gab zwar ein paar Buchten davor, aber da durfte man nur eine halbe Stunde stehen. Trotzdem parkten wir dort vorerst mal \u2013 das war eine Herausforderung, da die Parkl\u00fccke nur unwesentlich gr\u00f6\u00dfer war als der Bus. Da der Strand an sich nicht so verhei\u00dfungsvoll aussah (Shingle Beach &#8211; Kieselstrand), fuhren wir noch ein St\u00fcck weiter. Clara war mittlerweile wach und gut drauf. Der n\u00e4chste Strand, auch ein gro\u00dfer Parkplatz, auch diese doofen Schranken. Echt super nervig. Wir w\u00fcnschten uns nach Cornwall zur\u00fcck. Nach etwas Sucherei fanden wir dann einen Parkplatz in einer Seitenstra\u00dfe, bei dem wir davon ausgingen, dass er nicht f\u00fcr uns verboten war und<b> <\/b>packten nach einem kleinen Snack unsere Siebensachen. Leider hatte es sich wieder etwas zugezogen und es war nicht mehr so warm wie am Vormittag. Der Strand bestand haupts\u00e4chlich auch wieder aus Kieseln, aber es gab wenigstens ein paar Flecken mit Sand und da nicht viel los war, fanden wir einen f\u00fcr unsere Strandmuschel. Clara a\u00df noch eine ganze Pflaume und spielte dann drauf los. Die diversen Steine und Muscheln waren sehr spannend. Auf dem Weg zum Strand entdeckten wir einen Busparkplatz direkt davor, wo die Schranke f\u00fcr die H\u00f6henbeschr\u00e4nkung zur Seite geklappt war. Benny hatte die Idee, den Camper herzuholen, so dass wir bei den direkt daneben befindlichen Picknickb\u00e4nken essen k\u00f6nnten. Als dann irgendwann der Hunger kam, tat er dies dann auch und in der Zwischenzeit waren Clara und Mirjam unten am Meer. Langsam ging das Wasser zur\u00fcck und sie bauten zusammen eine tolle Sandburg. Dann kam auch der Papa wieder und die drei hatten noch eine sch\u00f6ne Zeit gemeinsam mit Steine ins Wasser werfen und Fangen spielen. Es war immer so s\u00fc\u00df wenn Clara rief: &#8222;Snapp mich, snapp mich!&#8220;. Doch bald meldete sich auch der Hunger wieder. Also hie\u00df es langsam Sachen zusammenpacken und zum Bus, der mittlerweile am Strand stand, bringen. Benny setzte Nudelwasser auf, Clara war derweil mit Mama noch an einer Art Skulptur, die man aber auch gut zum Klettern nutzen konnte. So einen sch\u00f6nen Platz zum dinieren hatten wir hier gefunden \u2013 es gab sogar extra Stationen f\u00fcr Barbecue \u2013 muss man leider festhalten, dass Nudeln mit Pesto kein gutes Outdooressen sind. Sie sind superschnell kalt und Benny \u00e4rgerte sich, dass wir die jetzt schon zum dritten Mal gemacht hatten. Der Wind blies einfach zu stark, so dass die Nudeln innerhalb von Minuten eiskalt waren, b\u00e4h! Zu allem \u00dcbel kamen dann w\u00e4hrend dem Essen noch zwei Herren von der Stadt und teilten uns mit, dass wir auf dem Busparkplatz (Coach) st\u00fcnden und sie jetzt die Schranke schlie\u00dfen m\u00fcssten. Wir sollten doch bitte wo anders hinfahren. Oh nein, die Nudeln sind doch schon fast komplett ausgek\u00fchlt, wahrscheinlich sind sie dann gleich gefroren. Man muss aber sagen, dass es den beiden Herren sichtlich unangenehm war uns darum zu bitten und entschuldigten sich tausend Mal. Aber es war halt ihr Job. Gl\u00fccklicherweise gab es vor der Schranke direkt eine M\u00f6glichkeit Johnny tempor\u00e4r abzustellen. Aber eigentlich war dort eine doppelte gelbe Linie am Stra\u00dfenrand, was eigentlich absolutes Halteverbot bedeutete. Wir nahmen dies aber in Kauf, zumal wir unser ganzes Geschirr und Claras Stuhl nicht durch den halben Ort tragen wollten. Also OK, Camper umgeparkt und weitergegessen. Benny betrieb dann noch ein bisschen Frust sp\u00fclen und Camper aufr\u00e4umen (wird noch ein richtiger Hausmann oder eher Campermann), Clara testete daf\u00fcr noch den nahen Spielplatz, der einige coole Spielger\u00e4te bot, die wir bisher noch nicht kannten, u.a. eine Art schr\u00e4ge Sch\u00fcssel, die sich dreht und in die man sich eigentlich reinsetzen soll, die aber auch super daf\u00fcr geeignet ist, Dinge reinzulegen und sie dann darin drehen zu lassen. Dann war auch schon wieder langsam Schlafenszeit und nachdem sich Clara noch eine ganze Pflaume reingezogen hatte (sie steht total auf die Dinger) schlief sie, kaum waren wir losgefahren, auch schon ein. Wir fuhren noch eine kurze Strecke bis nach Brighton auf den Stellplatz in der N\u00e4he der University of Sussex, den wir auf der Hinfahrt schon angefahren hatten, denn am n\u00e4chsten Tag wollten wir noch mal einen Campingplatz ganz in der N\u00e4he anfahren. Heute waren wir nicht die einzigen \u00dcbernachtungsg\u00e4ste, der Parkplatz war offensichtlich nicht nur uns bekannt. Nun noch schnell ein paar Blogs schreiben und ver\u00f6ffentlichen und dann ab in die Heia!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir hatten uns den Wecker gestellt, so dass wir gegen 8 Uhr erwachten. Clara hatte heute Nacht viel mit Papa gekuschelt, so dass Benny auch total happy erwachte. 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