{"id":1529,"date":"2017-09-02T09:43:03","date_gmt":"2017-09-02T07:43:03","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1529"},"modified":"2017-09-02T09:43:03","modified_gmt":"2017-09-02T07:43:03","slug":"11-08-17-pevensey","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1529","title":{"rendered":"11.08.17 &#8211; Pevensey"},"content":{"rendered":"<p>Wie schon gesagt, wollten wir heute noch mal einen ruhigen Tag auf dem Campingplatz verbringen. Wir hatten einen in unserem Buch gefunden, der nur 4 min Autofahrt von unserem \u00dcbernachtungsplatz entfernt war. Also war der Plan, dort direkt hinzufahren und dann auch dort zu fr\u00fchst\u00fccken. Wir hatten um 8 Uhr den Wecker gestellt, bis dann alle angezogen waren war es kurz vor 9 Uhr als wir dort ankamen. Leider erfuhren wir dann direkt, dass sie schon voll waren. Wir bekamen aber eine Ausweichm\u00f6glichkeit genannt, sollten aber vorsichtshalber anrufen. Das taten wir, dort war auch alles voll. Mist, es war zwar Freitag, aber auf der Hinfahrt hatten wir hier in der Gegend keine Probleme gehabt. Miri telefonierte dann noch alle m\u00f6glichen Pl\u00e4tze an, die wir noch im Reisef\u00fchrer fanden, aber entweder waren sie voll oder hatten keine Entsorgungsm\u00f6glichkeit f\u00fcr chemische Toiletten. Und das war f\u00fcr uns neben dem Duschen der Hauptgrund auf einen Campingplatz zu fahren. Irgendwann erinnerte sich Mirjam noch an die ADAC-Camping-App auf ihrem Handy und fand dort einen Campingplatz am Meer, den Bay View Park, in der N\u00e4he von Eastbourne. Kurz angerufen, und tats\u00e4chlich, sie hatten noch einen letzten Platz aber nur mit Stromanschluss (also etwas teurer als ohne) frei. Na gut, den nehmen wir! Eine Fahrt von einer dreiviertel Stunde mit gef\u00fchlt 500 Kreisverkehren sp\u00e4ter kamen wir auf dem Campingplatz an. Man merkte direkt den Unterschied zu denen, die wir zuvor besucht hatten. Es war ein klassischer Platz mit vielen Wohnmobilen und Caravans und auch wenn alles sauber war und es einen kleinen Spielplatz gab, hat er uns nicht so gut gefallen wie die zuvor. Das lag haupts\u00e4chlich am Publikum, das irgendwie abgewrackter wirkte. Neben uns war ein Vater mit vier Kindern der die ganze Zeit auf sein Handy starrte und dazwischen die Kids zur Sau machte (z.B. weil sie Steine sammelten&#8230;). Aber erst mal kamen wir wie gesagt an und fr\u00fchst\u00fcckten. Unser Platz war noch nicht frei, deshalb standen wir zun\u00e4chst auf dem Parkplatz neben dem Spielplatz. Dort gab es auch einen Picknicktisch. Clara war froh endlich wieder aus dem Auto rauszukommen und sich ein bisschen bewegen zu k\u00f6nnen. Eigentlich hatte sie Hunger gehabt, aber sich auf der Fahrt dann doch an den Reiswaffeln satt gegessen. Aber ihren Becher Milch trank sie wie mittlerweile immer morgens. Wir schauten uns dann noch kurz das nahe Meer an. Der Strand war ziemlich ausgestorben, was vermutlich daran lag, dass alles Kieselstrand war. Wir fragten uns sp\u00e4ter wo die auf dem Campingplatz alle hin sind \u2013 ein Geheimstrand?<\/p>\n<p class=\"western\">Benny schaute dann nach, ob unser Platz mittlerweile frei w\u00e4re. Das war der Fall, also Camper umgeparkt (der stand die ganze Zeit in der Sonne und es war heute mittlerweile so hei\u00df, dass Mirjam spekulierte, dass dies der erste Tag im Urlaub sein k\u00f6nnte, wo Clara ein T-Shirt tragen konnte&#8230; Damit w\u00fcrde sie sich aber t\u00e4uschen.) und etwas in den Schatten gestellt. Tisch und St\u00fchle sowie Grill rausgestellt und noch kurz angekommen. Dann war auch so langsam wieder Schlafenszeit f\u00fcr Clara. Da wir noch einkaufen mussten, beschlossen wir sie im Autositz schlafen zu lassen und zum Supermarkt zu fahren. Benny k\u00f6nnte dann grad kurz reinspringen. Irgendwie war es recht schwierig einen Parkplatz zu finden, da wir zwar in einer gr\u00f6\u00dferen Stadt waren, aber die ersten Superm\u00e4rkte hatten alle keine Parkm\u00f6glichkeiten (oder dann welche mit H\u00f6henbeschr\u00e4nkungen). Irgendwann wurden wir f\u00fcndig und Benny ging shoppen. Clara schlief bis wir wieder auf dem Campingplatz ankamen. Wir spielten dann noch ein bisschen (Clara hatte heute pl\u00f6tzlich sehr gro\u00dfen Spa\u00df mit Papa Fu\u00dfball zu spielen), bis der Hunger sich meldete und wir den Grill anschmissen. Es gab W\u00fcrstchen, \u00fcberbackenes H\u00e4hnchen und so eine Art Foccacia, das man auch aufbacken musste sowie Coleslaw f\u00fcr die Eltern. Nach dem Sp\u00fclen \u2013 \u00fcbrigens eine Wohltat auf einem Campingplatz: direkt warmes Wasser und die Sp\u00fclbecken waren auch gr\u00f6\u00dfer &#8211; ging es dann noch ans Meer. Wie schon angedeutet war es mittlerweile wieder so windig geworden, dass wir Jacken statt T-Shirts trugen. Es gab einen ziemlich breiten, daf\u00fcr niedrigen Turm am Strand dessen Zweck sich uns nicht erschloss und am Ende dieses Strandabschnitts einige Steinw\u00e4lle, die das Hafenbecken einschlossen. Clara war heute gut zu Fu\u00df und war ganz begeistert von den Steinen. Immer wieder setzte sie sich und spielte total versunken. Trotzdem kamen wir gut voran. Am Hafen angekommen, hie\u00df es wieder Steine ins Wasser werfen. Dann beobachteten wir noch ein einlaufendes Schiff, das \u00fcber eine Staustufe in den eigentlichen Hafen einfuhr. Au\u00dferdem kletterten wir auf die Steinw\u00e4lle und rutschten gemeinsam runter, das gefiel Clara richtig gut. Mit Papa kleine Steine zwischen die gro\u00dfen aufget\u00fcrmten Steine zu werfen war fast noch besser. Damit wollte sie gar nicht mehr aufh\u00f6ren. Das machte aber auch so sch\u00f6ne Ger\u00e4usche. Auf dem R\u00fcckweg (die Ebbe hatte eingesetzt) sahen wir noch ein Schild, das beschrieb, dass ganz nah vor der K\u00fcste ein Wrack lag. Es handelte sich um ein englisches Handelsschiff, das erste das von der deutschen Luftwaffe attackiert worden war. Einige der Besatzung konnten gerettet werden, aber viele starben auch auf dem brennenden Schiff, u.a. der Kapit\u00e4n, der nur noch mit den Z\u00e4hnen die Schiffsglocke bet\u00e4tigen konnte, da er stark verletzt war. Jedenfalls sollte man einen Teil des Wracks bei Ebbe sehen k\u00f6nnen. Und tats\u00e4chlich, wir sahen etwas dunkles aus dem Wasser ragen. Allerdings war vermutlich noch mehr zu sehen, aber es war schon ziemlich sp\u00e4t \u2013 nach 20 Uhr &#8211; und wir wollten Clara nicht l\u00e4nger hinhalten. Sie war so viel gelaufen und irgendwann kippt dann doch die Stimmung. Zur\u00fcck auf dem Campingplatz a\u00dfen wir noch ein Brot, Clara wollte haupts\u00e4chlich Melone, vermutlich tut ihr das k\u00fchle Obst gut an den Z\u00e4hnen. Eigentlich hatten wir ja auch noch vorgehabt zu duschen, aber daf\u00fcr war es dann doch zu sp\u00e4t. Morgen hatten wir daf\u00fcr auch noch Zeit, wir mussten diesmal das Potti nur ausleeren und nicht erneut bef\u00fcllen, auch Wasser brauchten wir keins mehr. \u00dcbrigens war auch hier, auf dem teuersten Campingplatz unserer Fahrt, wie auch auf dem zweitteuersten, das Wasser gechlort. Also war da eh nichts mit trinken. Da es der letzte Abend der Reise war tranken die Eltern dann noch ein zwei Bierchen, was mittlerweile reicht um total strulli zu sein und gingen dann nur kurz nach der Maus ins Bettchen. Morgen Abend sieht der Kontinent uns wieder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon gesagt, wollten wir heute noch mal einen ruhigen Tag auf dem Campingplatz verbringen. 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