{"id":1531,"date":"2017-09-02T09:43:35","date_gmt":"2017-09-02T07:43:35","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1531"},"modified":"2017-09-02T09:43:35","modified_gmt":"2017-09-02T07:43:35","slug":"12-08-17-dover","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1531","title":{"rendered":"12.08.17 &#8211; Dover"},"content":{"rendered":"<p>Wir erwachten wieder durch sanftes Weckerklingeln gegen acht Uhr. Clara war aber auch schon bald voll da, aber heute sollte es als sch\u00f6nen Abschluss ein besonderes Fr\u00fchst\u00fcck geben, also hie\u00df es etwas l\u00e4nger als normal warten. Miri hatte n\u00e4mlich extra Pfannkuchenzutaten dabei, das wollten wir nicht umsonst sein lassen. Also ran an die Teigsch\u00fcssel und r\u00fchren. Nach kurzer Zeit waren einige kleine und gr\u00f6\u00dfere Pfannkuchen gebacken und wir lie\u00dfen es uns schmecken. Ein paar blieben tats\u00e4chlich noch \u00fcbrig, so hatten wir auch noch etwas Proviant. Dann begann mal wieder die (heute etwas abgewandelte) Campingplatzroutine. Potti leeren, sp\u00fclen, M\u00fcll entsorgen und nicht zu vergessen: Duschen. Yeah, endlich. Clara bekam diesmal etwas die Krise, vermutlich war anfangs das Wasser zu warm und auch wenn Benny dann extra zur Rezeption ging und das Wasser k\u00e4lter machen lie\u00df (es gab nur einen Knopf f\u00fcr an, mehr Steuerung war nicht m\u00f6glich), war sie mit dem Duschen f\u00fcr heute nicht einverstanden, also machten wir schnell und Benny leistete anschlie\u00dfend noch entsprechende Trostarbeit. Als dann jeder frisch und alle Dinge erledigt waren, war es tats\u00e4chlich schon fast 13 Uhr (Checkout-Zeit). Hatten wir das doch mal wieder ausgereizt. Also los nach Dover. Clara schlief flott ein und wachte erst ein paar Meter vor dem von uns angesteuerten Supermarkt wieder auf, durch zwei ultralaute Motorr\u00e4der, die neben uns an der Ampel durchstarteten&#8230; Ihr erstes Wort war dann &#8222;Mo-rad&#8220; und &#8222;laut&#8220;. Aber sie hat sich nicht beschwert und hatte auch fast zwei Stunden geschlafen, von daher war es ok. Wir kauften also noch mal ein paar letzte Dinge ein, die wir f\u00fcr heute und morgen ben\u00f6tigteten; ganz wichtig war nat\u00fcrlich ein Vorrat an clotted cream. Denn: Ein Leben ohne Cream Tea ist m\u00f6glich, aber sinnlos (oder so). Nachdem wir das \u00fcberstanden hatten (so muss man das wirklich sagen, mit Clara einkaufen macht zur Zeit wenig Spa\u00df, sie will nicht im Wagen oder auf dem Arm bleiben, stellt dann nur Unfug an und 10-20 Wutanf\u00e4lle sp\u00e4ter ist man irgendwann schwei\u00dfgebadet an der Kasse, wo man nach einem letzten Wutanfall endlich wieder hinausst\u00fcrmen kann), fuhren wir noch mal die Viertelstunde nach Saint Margarets at Cliffe, denn hier w\u00fcrde sich jetzt der Kreis schlie\u00dfen. Das war die Bucht, an der wir schon am ersten Tag waren und \u00fcbernachteten. Das Wetter war noch ganz nett, zwar wie immer windig, aber alle Pf\u00fctzen waren getrocknet, von daher konnten wir ohne gr\u00f6\u00dfere Unf\u00e4lle zu bef\u00fcrchten hier essen. Wir kochten Reis mit Gem\u00fcse und Clara a\u00df zwei riesen Portionen, so dass wir sie am Ende noch mit Brot abspeisen mussten, denn wir hatten schon alles gegessen und sie wollte immer &#8222;noch&#8220;. Das ist echt jeden Tag anders. Aber irgendwann war sie dann auch satt und wir gingen noch ein bisschen an der Promenade entlang. Anscheinend war gerade Schl\u00fcpftag bei den Ameisen und ein ganzer Haufen gefl\u00fcgelter Viecher nervte uns ein bisschen. Wir hatten noch ein uraltes St\u00fcck Brot dabei, das wir an die M\u00f6wen verf\u00fcttern wollten. Irgendwie war aber keine in Wurfweite. Vielleicht hatten die auch Rei\u00dfaus genommen vor den Ameisen. Clara beendete das ganze jedenfalls irgendwann, indem sie einfach das Brot komplett runter an den Strand warf. Na ja, wird sich hoffentlich jemand dr\u00fcber freuen. Dann war es auch schon kurz vor 18 Uhr und wir mussten schauen, dass wir so langsam zur F\u00e4hre kamen. Wir sollten n\u00e4mlich um 18:15 Uhr am Hafen sein. Und wir wollten noch schnell ein paar Fotos vom Dover Castle machen. Dar\u00fcber hatten wir im Vorfeld eine Doku gesehen und waren aber bisher nicht zum fotografieren gekommen, wir wussten aber wo eine gute Aussicht gegeben war (wir hatten die Strecke von St. Margarets nach Dover jetzt ja schon mehrmals hinter uns gebracht). Also noch schnell einen Schlenker gefahren und ein paar Fotos gemacht. Die Burg ist wirklich beeindruckend als gr\u00f6\u00dfte Burg Englands und eine der wichtigsten Festungen, denn die Insel wurde oft aus dieser Richtung angegriffen. Wir hatten sie nicht besichtigt, da sie leider nicht dem National Trust geh\u00f6rt und ein horrendes Eintrittsgeld kostet. Vielleicht ein ander Mal, wenn Clara gr\u00f6\u00dfer ist und daran auch mehr Spa\u00df hat. Die Checks am Hafen gingen diesmal ohne Zwischenf\u00e4lle vonstatten, nur die Dame von der Reederei sagte dann was von einer dreiviertel Stunde Versp\u00e4tung. Och nee, da hatten wir jetzt echt keine Lust drauf, wir mussten ja noch 5h heim fahren. Irgendwie kamen wir dann aber doch super schnell auf das Schiff (das anders hie\u00df als auf unserer Buchung angegeben, vielleicht hatten sie uns doch noch auf ein vorheriges gesteckt), jedenfalls fuhren wir schon vor der angegebenen Zeit ab (19:10 statt 19:15). Na, umso besser. Das Schiff war auch noch nicht mal halb voll und wir genossen es, dass es nicht so ein Gedr\u00e4nge war. Clara freundete sich noch mit einem etwa gleichaltrigen polnischen Jungen an und war auch sonst gut drauf. Wir a\u00dfen noch eine Cream Tea, die wir uns aus dem Supermarkt selbst zusammengestellt hatten. Dann gingen wir noch aufs Deck und der Unterschied zur Herfahrt war krass: Es war fast windstill und auch ziemlich warm. Wir sahen noch wie die Sonne unterging und kamen dann auch schon in Frankreich an. Die Abfahrt vom Schiff war wieder problemlos und nach einem kurzen Tankstopp ging es dann wieder Richtung Heimat! Ankunft: 4 Uhr morgens. Ein sch\u00f6ner Tripp mit allen H\u00f6hen und Tiefen geht hiermit zu Ende. Als Fazit kann man festhalten, dass der Bus taugt, es aber noch sinnvoll w\u00e4re die ausstehenden Arbeiten wie Schrankt\u00fcren anbringen noch zu erledigen. Die Organisation innerhalb des Busses ist noch nicht ganz so prickelnd. Auch brauchen wir eine Essm\u00f6glichkeit wenn es drau\u00dfen regnet. Ansonsten hat Johnny uns sehr gute Dienste erwiesen. Cornwall war die sch\u00f6nste Gegend, in der wir uns aufhielten was K\u00fcstenlandschaft anging, wohingegen Dartmoor unser Favorit f\u00fcr das l\u00e4ndliche Pendant ist. Devon war im Grunde auch sehr sch\u00f6n, die S\u00fcd-Ost-K\u00fcste von England muss man sich nicht unbedingt nochmal geben. Zumindest nicht, wenn man sch\u00f6ne K\u00fcstenlandschaft haben m\u00f6chte. Mal sehen wo es uns mit ihm das n\u00e4chste Mal hin verschl\u00e4gt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir erwachten wieder durch sanftes Weckerklingeln gegen acht Uhr. Clara war aber auch schon bald voll da, aber heute sollte es als sch\u00f6nen Abschluss ein besonderes Fr\u00fchst\u00fcck geben, also hie\u00df es etwas l\u00e4nger als normal warten. Miri hatte n\u00e4mlich extra Pfannkuchenzutaten dabei, das wollten wir nicht umsonst sein lassen. 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