{"id":1538,"date":"2017-11-01T20:54:14","date_gmt":"2017-11-01T18:54:14","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1538"},"modified":"2017-11-01T20:54:42","modified_gmt":"2017-11-01T18:54:42","slug":"08-10-17-fuessen-und-termeno-sulla-strada-del-vino","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1538","title":{"rendered":"08.10.17 &#8211; F\u00fcssen und Termeno sulla strada del vino"},"content":{"rendered":"<p>Die Fahrt Richtung Gardasee begann am vorherigen Abend um kurz vor 20 Uhr. Clara hatte ihr neues musikmachendes Bilderbuch (Geschenk von den Weiskirchers an Oma Gabys Geburtstag) dabei und spielte sich die Musik vor (bevorzugt &#8222;Backe Kuchen&#8220;), bis sie irgendwann friedlich einschlief. Wir passierten Stuttgart und alle m\u00f6glichen, uns mittlerweile durch die Bewerbungsphase schon richtig vertraut klingenden Ortschaften und kamen gegen halb eins am Forggensee an. Da waren wir schon einmal (Benny) bzw. ein paar mal (Miri) zum Segeln mit Miris Eltern gewesen und hatten noch in Erinnerung, dass dort ein gr\u00f6\u00dferer Parkplatz war. Und so war es auch, wir stellten den Camper etwas gesch\u00fctzt unter einen Baum, denn so ganz legal war es wohl nicht hier zu \u00fcbernachten. Leider wurde Clara direkt wach, als wir den Motor stoppten. Sie lie\u00df sich zwar schnell mit ihrem neuen Lieblingsbuch beruhigen, was aber dazu f\u00fchrte, dass sie ziemlich wach war und einige Zeit brauchte, um wieder in den Schlaf zu finden, nachdem das Bett bereitet war, denn dazu mussten wir das Licht anmachen. Auch sonst war die Nacht ziemlich unruhig, aber ging immerhin bis um 8 Uhr.<\/p>\n<p>Morgens war es dann ziemlich regnerisch, als wir aus dem Camper stiegen, aber wir hatten einen tollen Blick auf den See und die schneebedeckten Berge. Benny bereitete das Fr\u00fchst\u00fcck vor, w\u00e4hrend sich Mirjam und Clara umschauten. Es gab ein paar K\u00fche und Enten zu sehen. Wir a\u00dfen im Camper Brot bzw. Brei und schauten anschlie\u00dfend noch mal gemeinsam bei der Kuhherde vorbei. Eine Kuh machte Pipi, eine andere verrichtete ihr gro\u00dfes Gesch\u00e4ft. Clara war extrem fasziniert (Update 01.11.: Sie will immer noch das Bild von der Kuh sehen und erz\u00e4hlt dann immer, dass sie Kacka machte). Nachdem dann noch gesp\u00fclt und die Z\u00e4hne geputzt waren konnten wir nach F\u00fcssen aufbrechen. Wir hatten als Schlechtwetteroption von einem Reptilienzoo gelesen. Den wollten wir vor dem Mittagsschlaf noch besuchen. Der Zoo bestand aus zwei gr\u00f6\u00dferen R\u00e4umen mit allen m\u00f6glichen Echsen, (Schild-)Kr\u00f6ten, Fr\u00f6schen, Schlangen, Spinnen, einem Kaiman und auch ein paar Papageien (einer flog frei herum und konnte &#8222;Hallo&#8220; sagen) und Nagetieren. Clara fand vor allem die sich etwas schneller bewegenden Tiere spannend und nat\u00fcrlich den Papagei. Im Gro\u00dfen und Ganzen war auch f\u00fcr uns der Besuch interessant und lohnenswert. Auch entdeckten wir das angeblich giftigste Lebewesen der Erde: eine bunte Kr\u00f6te. Recht schick sah sie doch aus und soll tats\u00e4chlich so t\u00f6dlich sein!?<\/p>\n<p>Unser kurzes Zeitfenster passte diesmal zu dem, wie lange wir f\u00fcr die Besichtigung ben\u00f6tigten, von daher mussten wir uns nicht (wieder) \u00e4rgern, dass wir nicht so viel Zeit hatten. Da wir direkt schon an der Lech waren, fuhren wir nach dem Besuch noch die paar Meter zum Lechfall, den wir auch schon mal mit Miris Eltern besichtigt hatten. Diesmal war nicht so viel Wasser drin und man sah die Treppenstufen, \u00fcber die das Wasser geleitet wurde, ziemlich gut. Clara war beeindruckt, aber auch etwas ver\u00e4ngstigt, denn sie wollte nur auf Mamas Arm bleiben und sagte immer wieder &#8222;laut&#8220;. Wieder oben am Parkplatz angekommen, balancierte sie dann noch auf einer Mauer hin und her und sang immer wieder &#8222;Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp&#8220;. Sie kann auch schon &#8222;Schlaf, Kindchen, schlaf&#8220; (und da wirklich den kompletten Text, jede Zeile ist erkennbar, auch wenn es nat\u00fcrlich noch nicht perfekt ist und auch von vielen anderen Liedern den Anfang oder einzelne Zeilen). Wir mussten dann noch tanken und eine Vignette kaufen. Wir fanden bl\u00f6derweise nur eine Automatentankstelle, deshalb kauften wir die Vignette direkt am Grenz\u00fcbergang. Clara a\u00df noch etwas Obst und schlief dann auch schnell ein. Es war schon 13 Uhr und sie war ziemlich m\u00fcde. In \u00d6sterreich war dann ganz sch\u00f6n viel Betrieb und ein defektes Auto auf der Serpentinenstra\u00dfe verursachte einen \u00fcblen Stau, der zum Gl\u00fcck in unserer Richtung etwas weniger schlimm war. Trotzdem kamen wir nur schleppend voran. Das hing vermutlich daran, dass das Ehepaar des liegengebliebenen Autos den Verkehr im Ampelverfahren regelten. Clara wurde zwar ein paar Mal zwischendrin wach, beruhigte sich dann aber immer wieder und schlief so bis kurz vor 16 Uhr. Wir sind also ganz sch\u00f6n vorw\u00e4rts gekommen und schafften es fast bis an den Gardasee, allerdings nur fast. Aber hier war es auch sehr sch\u00f6n, hohe Berge und ein Fluss, an dem wir einen Parkplatz fanden. Miri kochte einen indischen Linseneintopf und Clara und Benny gingen Steine werfen. Sie entdeckten, dass man sogar noch ein bisschen n\u00e4her ans Wasser fahren konnte. Sobald das Essen gekocht war fuhren wir dort hin, denn direkt auf dem Parkplatz war es doch nicht ganz so idyllisch \u2013 20m weiter fand man einen Open Air Klo, b\u00e4h! So hatten wir mal wieder einen super Platz und da hier die Sonne schien, war es so warm, dass wir alle auf ein bis zwei Kleiderschichten verzichten konnten \u2013 kurz Box un T-Shirt war angesagt, yeah. Als dann aber im Laufe des Essens die Sonne unterging, wurde es schlagartig kalt und Clara verlangte nach ihrer Jacke. Wir sa\u00dfen noch eine Weile vorm Camper als pl\u00f6tzlich etwas durch die Luft flog und gegen den Camper bollerte. Als wir noch versuchten, zu erkennen was das war, flog es pl\u00f6tzlich in unsere Richtung und landete auf Miris Bein. Es handelte sich um eine ziemlich gro\u00dfe Heuschrecke. Zum Gl\u00fcck suchte sie schnell wieder das Weite ohne einen Umweg in unserem Essen zu machen&#8230;Puh! Mama und Clara spielten dann noch ein bisschen mit dem Ball, Benny sp\u00fclte das Geschirr und gesellte sich dann dazu. Er berichtete, dass er herausgefunden hatte, warum das gelbe Licht neben der Schiebet\u00fcr geblinkt hatte, wor\u00fcber wir uns schon gewunder hatten: Das Abblendlicht war noch an gewesen. Er war nicht zur Fahrert\u00fcr ausgestiegen und hatte deshalb keine Warnung erhalten, das sollte sich noch mal r\u00e4chen.<\/p>\n<p>Wir kletterten noch \u00fcber den Hang zum Fluss und warfen noch mal einen Haufen Steine ins Wasser. Clara bevorzugte die richtig gro\u00dfen, die ganz doll &#8222;platsch&#8220; machten. Nach einer Weile machten wir uns dann auf den Weg zur\u00fcck zum Camper, es war n\u00e4mlich schon ziemlich dunkel geworden. Wir wollten noch zum Gardasee fahren und da wir auch gut m\u00fcde waren, sollte es heute nicht so sp\u00e4t werden. Doch als Benny den Camper starten wollte, r\u00f6chelte dieser nur kurz und das war es dann. Nicht schon wieder! Aber diesmal waren wir ger\u00fcstet. Gl\u00fccklicherweise hatten wir diesmal ein \u00dcberbr\u00fcckungskabel dabei. Es fand sich auch schnell ein hilfsbereiter Italiener, der sowohl Englisch als auch Deutsch konnte und zu helfen bereit war. Benny schraubte noch schnell die Abdeckung der Batterie auf, w\u00e4hrend der Mann sein Auto holte. Zuerst fanden sie die Batterie in seinem BMW nicht, bis sich der Mann erinnerte, dass die wohl im Kofferraum ist. Kaum war sie gefunden, konnte der Sprinter dann auch gestartet werden und alles war wieder gut. Diesmal hatte die Aktion nur eine Viertelstunde gekostet. Gottseidank! Wir fuhren also los und Clara las alle B\u00fccher und machte ein Puzzle. Wir stoppten dann noch mal an einer Rastst\u00e4tte und a\u00dfen unser Abendbrot. Clara schlief dann auch bald ein und die Eltern konnten in Ruhe einen Stellplatz f\u00fcr die Nacht suchen, was erwartungsgem\u00e4\u00df nicht ganz einfach war. Irgendwann wurden wir in einer Seitenstra\u00dfe f\u00fcndig. Vor uns stand ein weiteres deutsches Wohnmobil. Wir putzten noch schnell die Z\u00e4hne, bauten das Bett um und legten uns dann direkt mit Clara zusammen ins Bett. Es war mittlerweile doch schon wieder kurz vor 11, aber immerhin!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fahrt Richtung Gardasee begann am vorherigen Abend um kurz vor 20 Uhr. Clara hatte ihr neues musikmachendes Bilderbuch (Geschenk von den Weiskirchers an Oma Gabys Geburtstag) dabei und spielte sich die Musik vor (bevorzugt &#8222;Backe Kuchen&#8220;), bis sie irgendwann friedlich einschlief. 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