{"id":1582,"date":"2018-01-09T00:30:59","date_gmt":"2018-01-08T22:30:59","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1582"},"modified":"2021-06-23T09:55:32","modified_gmt":"2021-06-23T07:55:32","slug":"07-01-2018-der-abschied","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1582","title":{"rendered":"07.01.2018 &#8211; Der Abschied"},"content":{"rendered":"<p>Unser letzter Tag in der Wohnung fing gegen 8 Uhr an. Benny schlief die erste Nacht komplett im Schlafzimmer bei seinen M\u00e4dels. Clara schlief in der Mitte des Bettes \u2013 im Schlitz -, so dass Benny Platz im Bett hatte. Clara war jedenfalls schon recht fit und gut gelaunt, kuschelte sich sogar ca. eine Minute lang an Papa. Der erwiderte das kuscheln und l\u00f6ffelte sie z\u00e4rtlich. Dann doch wieder lieber zur Mama \u2013 irgendwann fragte sie nach Milch, da hat Papa ihr dann ein Becher gebracht. Jetzt aber raus aus den Federn. Bevor wir packten, wollten wir noch ein etwas ausgiebigeres Fr\u00fchst\u00fcck zu uns nehmen. Es gab Eieromelette (aus sechs Eiern, von denen Clara tats\u00e4chlich zwei St\u00fcck mit Wonne verdr\u00fcckte). Au\u00dferdem gab es noch Br\u00f6tchen mit allem was wir da hatten. Benny hatte ein paar Tage zuvor wieder den Milka Philadelphia entdeckt. Der musste auf jeden Fall auch auf den Tisch. Ansonsten gab es noch das \u00fcbliche \u2013 Actimel, Honig, Marmelade, Naturjoghurt, Saft und noch ein paar andere leckere Standardsachen.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck hie\u00df es dann packen. Aber vorher rasierte sich Benny noch, da morgen sein erster Arbeitstag bei Bosch anstand. Au\u00dferdem war noch duschen angesagt, wer wei\u00df wann er das n\u00e4chste Mal eine Dusche bekommt. In der Zwischenzeit versuchte Mirjam Clara und sich selbst anzuziehen und fertig zu machen. Schlie\u00dflich war dann alles gegen kurz nach 12 Uhr in den beiden Autos verstaut. Uwe, unser Vermieter, hat uns netterweise gestattet etwas zu \u00fcberziehen, so dass wir nicht schon um 11 drau\u00dfen sein mussten. Bei der Verabschiedung sprach Benny ihn noch auf einen Statiker und ein empfehlenswertes Bauunternehmen an. Daraus ergab sich dann noch ein dreiviertel Stunde! langes Gespr\u00e4ch. Clara musste jetzt aber auch endlich mal etwas schlafen, da Miri gegen 19 Uhr los wollte. Wir wollten uns in der Zwischenzeit noch ein paar Stellpl\u00e4tze anschauen. Der erste Stellplatz f\u00fchrte uns nach M\u00f6glingen. Dort gabe es WoMo-Stellpl\u00e4tze. Kostenlos aber daf\u00fcr auch keine Infrastruktur. Kein Wasser, kein Strom&#8230; Aber ruhig schien es zu sein, da es mitten in einem Wohngebiet war. Der n\u00e4chste Stellplatz war in Bietigheim. Dort gab es zwar Strom und andere Dinge allerdings kostete dieser auch 5\u20ac pro Nacht, aber der Killer war die laute Stra\u00dfe direkt nebenan.<\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck in Ludwigsburg fuhren wir auf den Arsenalplatz, den Parkplatz wo wir schon einmal waren als wir im Rewe einkaufen waren. Dort konnte man heute, da Sonntag, kostenlos parken. Clara wurde dann auch direkt wach, Papa nahm sich ihrer an. Sie wollte sofort auf seinen Arm, kuschelte sich dann aber wieder direkt an ihn und schlief einfach weiter. Na toll. Wir wollten doch langsam los um was zu Essen. Miri suchte noch ein paar Minuten nach einem Restaurant und dann gingen wir Richtung Altstadt. Dort fanden wir dann einen Italiener wo wir uns eine Pizza, Tortellini und einen Salat einverleibten. Lecker! Clara wollte haupts\u00e4chlich die Melone vom Salat, so dass wir davon noch ein paar St\u00fccke nachorderten, die aufs Haus gingen.<\/p>\n<p>Danach ging es dann noch zum Schlossplatz. Dort schlenderten wir noch ca. eine Stunde herum. Es war saukalt weil der Wind so stark blies. Wir beschlossen relativ schnell noch mal zum Camper zur\u00fcck zu gehen und die letzen Stunden dort zu verbringen. Es wurde auch schon wieder dunkel, so dass uns fast auch nichts anderes \u00fcbrig blieb. Wieder zur\u00fcck, spielten Mama und Papa noch ein bischen mit Clara ehe es dann noch mal Abendessen gab. Clara a\u00df verdammt viel Brot, weil Papa ihr auf jeden Bissen ein kleines bischen Milka Philadelphia strich. Zuerst wollte sie nur die &#8222;Schokolade&#8220; ablecken und wieder bestrichen haben aber sie lie\u00df sich dann doch recht schnell dazu \u00fcberreden, das ganze Brot zu essen bevor es wieder neue braune Masse gab.<\/p>\n<p>Langsam r\u00fcckte der Abschied n\u00e4her. Benny r\u00e4umte noch die restlichen Sachen vom Camper ins Auto, auch der Kindersitz wollte wieder umgebaut werden. Dann war es soweit. Die Eltern dr\u00fcckten sich noch einmal im Camper und Papa sah dann Clara in ihrem Sitz, wie sie mit ihrem neuen &#8222;H\u00f6rbert&#8220; spielte. Dann wurde es f\u00fcr ihn emotional. Aber es nutzte nichts. Clara musste bald schlafen und sie mussten los. Jedes weitere Dr\u00fccken machte es nur noch schlimmer, so dass Benny Miri dann aufforderte schnell los zu fahren. Miri parkte aus, ein letzter Kuss und siehe da, da wollte Clara auch von ihrem Papi noch ein Abschiedsk\u00fcsschen haben. F\u00fcr Papa vermutlich der schwerste Abschied seit er die Mama kennt. Miri fuhr dann etwa 2,5h nach Hause und Papa verbrachte die letzten Stunden im Bus bevor er dann schlafen ging.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser letzter Tag in der Wohnung fing gegen 8 Uhr an. Benny schlief die erste Nacht komplett im Schlafzimmer bei seinen M\u00e4dels. Clara schlief in der Mitte des Bettes \u2013 im Schlitz -, so dass Benny Platz im Bett hatte. 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