{"id":1599,"date":"2018-08-26T13:31:37","date_gmt":"2018-08-26T11:31:37","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1599"},"modified":"2021-06-23T09:55:31","modified_gmt":"2021-06-23T07:55:31","slug":"15-08-18-fahrradtour-und-chateau-dusse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1599","title":{"rendered":"15.08.18 &#8211; Fahrradtour und Chateau d&#8217;Uss\u00e9"},"content":{"rendered":"<p>Benny wurde heute schon um kurz vor 8 Uhr wach und kurz darauf waren auch die M\u00e4dels fit. Wir standen alle auf und fr\u00fchst\u00fcckten erst einmal. Wir hatten noch ein ganzes Baguette \u00fcbrig, das wir uns reindr\u00fcckten. Dann schauten Clara und Miri sich die Umgebung an, w\u00e4hrend Benny in alter Tradition sp\u00fclte und aufr\u00e4umte. Auf dem Areal gab es B\u00e4ume mit Namen von den Fr\u00fcchten drauf und au\u00dferdem gab es schon ein paar verschiedene, mit Schildern markierte Weintrauben zu probieren. Clara war begeistert. Als alles wieder verstaut war, fuhren wir los an das erste der Schl\u00f6sser, die wir heute besichtigen wollten. Das war das Chateau d&#8217;Uss\u00e9. Da der offizielle Parkplatz schon brechend voll war, fuhren wir ein St\u00fcck weiter und landeten bei einem kleinen Campingplatz, wo wir vorne dran parken konnten. Wir packten die R\u00e4der und alles zugeh\u00f6rige aus und da irgendwann klar wurde, dass Clara doch noch ziemlich m\u00fcde war, entschieden wir, zuerst zum Schloss d&#8217;Azay-le-Rideau zu fahren, damit sie schlafen konnte. Der Weg f\u00fchrte zuerst an der Stra\u00dfe entlang, was nicht so viel Spa\u00df machte, aber bog dann auch davon ab, was die Sache direkt entspannte. Clara schlief auch bald und wir fuhren recht gro\u00dfe Steigungen hinauf, wo wir f\u00fcr unsere E-Bikes dankbar waren. Es war ziemlich bew\u00f6lkt und angenehmes Fahrradwetter. Die D\u00f6rfer, die wir durchfuhren, waren sehr ausgestorben und wirkten teilweise wie Filmkulissen. \u00dcberall schrottreife Autos und viele bauf\u00e4llige H\u00e4user, dann aber auch wieder sch\u00f6ne Villen. Wir hatten im Vorfeld von der Landflucht in Frankreich gelesen, die man hier deutlich sehen konnte (viele H\u00e4user hatten im Fenster &#8222;A vendre&#8220; stehen). Nach einer guten Stunde Fahrt (und Schlaf f\u00fcr Clara) kamen wir in Azay-le-Rideau, das an einem Nebenfluss der Loire gelegen ist, an und versp\u00fchrten erst einmal Hunger. An dem von Kanus befahrenen Fl\u00fcsschen gab es eine nette Strandbar mit einer gro\u00dfen Auswahl an Baguettes, wo wir uns jeweils ein Butter-Schinken-Gruyere-Tomate-Baguette einverleibten. Zum Nachtisch gab es jetzt endlich mal ein Eis (das erste des Urlaubs) und Clara suchte sich das gr\u00f6\u00dfte der Karte aus (Cornetto King Cone). Obwohl sie auch davor schon gut gegessen hatte, schaffte sie tats\u00e4chlich das ganze Eis. Wir waren etwas geschockt, aber es schien ihr gut zu gehen. Anschlie\u00dfend schauten wir uns den frei zug\u00e4nglichen Bereich des Schlosses an, der leider nicht sehr gro\u00df war und entschieden dann, heute nicht zwei Schl\u00f6sser besichtigen zu wollen und uns stattdessen lieber auf das Chateau d&#8217;Uss\u00e9 zu kontentrieren. Dieses hatte Mirjams Vater bei einer lange zur\u00fcckliegenden Radtour nicht mehr geschafft zu besichtigen, was ihn bis heute schmerzte, so dass wir das f\u00fcr ihn nachholen wollten. Dazu mussten wir allerdings noch mal zur\u00fcckfahren. Mittlerweile war die Sonne herausgekommen und pratzelte vom Himmel. Mit einigen Trinkpausen schafften wir es dann aber doch recht gem\u00fctlich nach gut 20 km zur\u00fcck zum Camper, wobei wir Alten mittlerweile unsere gut 60 km der letzten zwei Tage in den Beinen und dem Po merkten. Wir nutzten noch die Duschen des Campingplatzes, bevor wir uns auf den Weg zum Schlossparkplatz mach<span lang=\"zxx\">ten. Diesmal bekamen wir auch einen Parkplatz (es war auch schon nach 17 Uhr) und besichtigten das malerische Schloss. Es soll den franz\u00f6sischen Schriftsteller Charles Perrault bei einem seiner Aufenthalte zu seiner Erz\u00e4hlung &#8222;<\/span><span lang=\"zxx\"><i>La belle au bois dormant&#8220;<\/i><\/span><span lang=\"zxx\"> (deutsch: <\/span><span lang=\"zxx\"><i>Die schlafende Sch\u00f6ne im Wald<\/i><\/span><span lang=\"zxx\">), der franz\u00f6sischen Version von Dornr\u00f6schen, inspiriert haben. Es hatte auch wirklich einiges von einem M\u00e4rchenschloss. Wir schauten uns noch die in den Berg gehauenen H\u00f6hlen (mit einigen M\u00f6glichkeiten zum Lagern von Wein) an und das Verlie\u00df, bevor wir den Turm bestiegen. Dort<\/span> waren verschiedene Szenen aus Dornr\u00f6schen nachgestellt und mittels bunter LEDs beleuchtet. Clara war total begeistert von den Figuren (Schaufensterpuppen), wir fanden es schon reichlich kitschig und waren froh, als wir wieder im Garten waren. Dieser war sehr gepflegt und der Rasen ausgesprochen gr\u00fcn, was in der aktuellen Trockenperiode ein seltener Anblick ist. Um kurz vor Schluss (19 Uhr) verlie\u00dfen wir das Gel\u00e4nde und fuhren noch ein kleines St\u00fcckchen weiter, wo wir auf der Hinfahrt einen Picknickbereich am Bach gesehen hatten. Dort wollten wir unser Abendessen zubereiten (Burger). Wir schafften tats\u00e4chlich alles ziemlich stressfrei zuzubereiten, obwohl der Hunger bei allen deutlich vorhanden war. Clara spielte nach dem Essen sehr ausgiebig mit ihrem Puky Wutsch &#8222;Bagger&#8220;. Dazu kippte sie es auf die Seite, der Lenker war die Schaufel und sie sch\u00fcttelte diese genau so aus, wie sie es bei uns auf der Baustelle gesehen hatte, wenn der Bagger etwas ablud. Wir konnten somit noch in Ruhe alles zusammenpacken, mussten uns dann sogar noch ein bisschen die Zeit vertreiben, da der Grill ziemlich lange brauchte, bis er abgek\u00fchlt war. Unsere neueste Methode ihn zu reinigen war, alles Fett und Zeugs abzubrennen. Dazu stellten wir den Grill auf maximale Leistung und lie\u00dfen ihn dann ca. eine Viertel Stunde &#8222;gl\u00fchen&#8220;. Er erreicht dann eine Temperatur von ca. 250 Grad, was eben dauert, bis es wieder Lufttemperatur hat. Gegen 21 Uhr sa\u00dfen wir dann im Auto Richtung Atlantik, Clara war pl\u00f6tzlich sehr m\u00fcde und fing untr\u00f6stlich an zu weinen, als sich herausstellte, dass wir nicht mehr an ihr Handy dran kamen, mit dem sie w\u00e4hrend der Fahrradfahrt viel gespielt hatte. Sie war dann irgendwann auch fast eingeschlafen, als pl\u00f6tzlich an ihrem Bein ein Stich anfing zu jucken, den sie sich zugezogen hatte. Da dies ihr erster war, besch\u00e4ftigte er sie ziemlich lange und sie konnte kaum aufh\u00f6ren zu kratzen. Gegen 22 Uhr hatte sie es dann aber ins Traumland geschafft und wir konnten etwas enstpannter weiter fahren. Nach nochmaligen guten 200 km kamen wir gegen halb 12 in der Rue de Campbon in der Region Pays-De-La-Loire an. Wir fanden dort noch einen letzten Stellplatz neben einem Friedhof \u2013 puh. Wir hielten uns nicht mehr lange auf, nach dem Z\u00e4hneputzen gings direkt in die Heia.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Benny wurde heute schon um kurz vor 8 Uhr wach und kurz darauf waren auch die M\u00e4dels fit. Wir standen alle auf und fr\u00fchst\u00fcckten erst einmal. Wir hatten noch ein ganzes Baguette \u00fcbrig, das wir uns reindr\u00fcckten. Dann schauten Clara und Miri sich die Umgebung an, w\u00e4hrend Benny in alter Tradition sp\u00fclte und aufr\u00e4umte. Auf&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1599","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-2018-frankreich"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1599","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1599"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1599\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1600,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1599\/revisions\/1600"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1599"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1599"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1599"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}