{"id":1601,"date":"2018-08-26T13:34:04","date_gmt":"2018-08-26T11:34:04","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1601"},"modified":"2021-06-23T09:55:31","modified_gmt":"2021-06-23T07:55:31","slug":"16-08-2018-pors-peron","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1601","title":{"rendered":"16.08.2018 \u2013 Pors P\u00e9ron"},"content":{"rendered":"<p>Wir stellten heute Morgen unseren Rekord in Langschlafen auf \u2013 zumindest f\u00fcr diesen Urlaub. Es war tats\u00e4chlich schon 9.20 Uhr, als wir aufstanden. Auf dem Stellplatz direkt neben dem Friedhof war dann doch schon etwas Leben vorhanden aber es waren noch fast alle WoMos da. Clara war super gelaunt und wollte mit Papa erstmal die Lage checken gehen. W\u00e4hrenddessen konnte Miri sich dann fertig machen. Papa ging mit Clara r\u00fcber zum Friedhof. Er war klein und schnuckelig. Pl\u00f6tzlich sagte Clara &#8222;Das sind sch\u00f6ne Blumen, Papa&#8220;. Es war immer wieder aufs Neue faszinierend, wenn sie solche tollen ganze S\u00e4tze sagte. Wir bauten dann mal unseren Fr\u00fchst\u00fcckstisch auf. Es gab zur Abwechslung M\u00fcsli, nicht immer nur Croissants mit Nutella. W\u00e4hrend dem Fr\u00fchst\u00fcck konnten wir verschiedenen Leuten zuschauen, wie sie ihr WoMo auf Vordermann brachten. Der H\u00f6hepunkt war dann immer, als sie ihr Potti entsorgten. Lecker, so macht Fr\u00fchst\u00fcck Spa\u00df. Aber davon abgesehen, war der Stellplatz super. Als wir alles wieder fertig verstaut hatten und losfahren wollten, sahen wir, dass wir die letzten auf dem Stellplatz waren. Krass, waren da doch sicher noch 10 andere WoMos gewesen. Wir entschlossen uns noch einkaufen zu gehen und anschlie\u00dfend auf einen Campingplatz zu fahren. Nach etwas Recherche in der Stellplatzapp und ein, zwei Anrufen, hatten wir einen gefunden. Also los gings zum Super U. Der war etwa eine halbe Stunde lang entfernt und lag direkt auf dem Weg. Dort angekommen, war dort ein H\u00f6llenbetrieb. Gestern war Feiertag und da waren wohl alle wieder am verhungern. Wir hatten M\u00fche einen Parkplatz zu finden, aber etwas entfernt vom Markt war noch was frei. Wir waren in dem Ding \u00fcber eine Stunde drin. Wir brauchten nicht allzuviel aber bis wir dort alles gefunden hatten war fast Weihnachten. Clara hat sich aber weitestgehend gut geschickt und war sehr geduldig. Als wir an der Fischtheke vorbeikamen, lagen dort verschiedene Meerestiere. Wir kennen uns auch nicht so sehr gut aus, aber es konnten so etwas wie Hummern gewesen sein. Clara wollte sie unbedingt ansehen und Benny nahm Clara auf den Arm, um sie anzuschauen. Nach genauerem Hinschauen, dachte Benny pl\u00f6tzlich, dass sich die Arme noch bewegten. Hmm&#8230;komisch, das konnte doch nicht sein. Aber als er dann eines der Tiere anpustete, zuckte dieses zusammen. Krass, die leben also noch. Was eine Tierqu\u00e4lerei. Clara wollte dann nat\u00fcrlich nicht mehr weg, aber mit etwas \u00dcberredungskunst gelang es uns dann nach einer Weile. Sie spielte zwischenzeitlich noch in dem Eis, in dem die Tiere lagen, da wollte sie dann noch welches mitnehmen. Da macht man was mit. Als wir dann endlich wieder am Auto waren, war es schon fast 2 Uhr (wir waren um kurz nach 11 vom Stellplatz weggefahren). Im Markt hatten wir noch 4 Baigne Pomme gekauft, die wir noch gegessen haben. Da wurden Kindheitserinnerungen bei Benny geweckt. Wir fuhren dann direkt zum Campingplatz nach Pors Peron in der Bretagne. Wir kamen dort nach insgesamt ca. 230 km gegen 4 Uhr an. Clara hatte auf dem Hinweg fast ne Stunde geschlafen. Die Besitzer des Campingplatzes Pors Peron war ein P\u00e4rchen aus England. Somit war die Kommunikation auch gesichert. Im Handumdrehen hatten wir einen Platz, der allerdings etwas knapp war von der L\u00e4nge her. Auf Nachfrage, bekamen wir leider nur eine Alternative angeboten, der allerdings Kiesuntergrund hatte und viel weniger gesch\u00fctzt war. Der erste hatte einen Wiesenuntergrund und war an 3 Seiten mit einer Hecke umgeben. Wir platzierten den Bus so weit es ging zur Stra\u00dfe hin und dann passte es in etwa. Kein Luxus aber ok. Es war allerdings der erste Platz direkt am Eingang und somit bekamen wir jedes Auto mit, das ankam oder wegfuhr. Das war heute kein Problem, weil es schon relativ sp\u00e4t war, aber wie ist das wohl morgen? Wir hatten dann auch (schon) wieder Hunger. Benny baute den Grill auf und es gab zwei Rinderspie\u00dfe, ein H\u00e4hnchenspie\u00df, 5 Wiener W\u00fcrstchen (bzw. ein Imitat) und Miri machte noch einen Reissalat. Das f\u00fcllte den Magen. Zuvor mussten wir aber erstmal sp\u00fclen. Also ging Benny zur Sp\u00fcle und musste das gesamte Geschirr von zwei Mahlzeiten sp\u00fclen. Kein Problem, aber es dauerte seine Zeit. Als das aber alles erledigt war, konnten wir endlich zum Strand. Der war ca. 250-300 m weit entfernt. Clara ist mit ihrem Puky-Wutsch los und wir zu Fu\u00df. Aber zun\u00e4chst f\u00fchrte unser Weg an einem Crepes-Stand direkt am Campingplatz vorbei. Jeden Donnerstag kam dort so eine &#8222;Bude&#8220; vorgefahren und man konnte sich Crepes reinziehen. Wir orderten 3 St\u00fcck, 2 mit Nutella f\u00fcr Benny und Clara und einen mit Karamel-Salz-Creme f\u00fcr Miri. Wir beschlossen ihn mitzunehmen, weil er noch sehr hei\u00df war und am Strand zu essen. Also los gings. Dort angekommen, war es schon recht windig und die Crepes waren schon fast zu Eiszapfen erstarrt. Es windete im Laufe der Zeit noch heftiger. Clara gefiel es zun\u00e4chst gut, wir haben unsere Crepes gegessen und sie spielte im Sand und backte Kuchen. Als wir dann Richtung Wasser gingen, wurde der Wind richtig heftig und Miri ging wieder ein St\u00fcck zur\u00fcck, weil es ihr zu kalt war. Wir hatten damit nicht wirklich gerechnet und waren nur in kurzen Sachen unterwegs. Clara hat es dann aber auch nicht mehr lange ausgehalten und wir sind zur\u00fcck zu Mama. Sie sa\u00df am Anfang des Strandes auf ner Mauer. Wir gesellten uns dazu und sa\u00dfen dort sicherlich noch eine Viertelstunde, vielleicht auch l\u00e4nger, ehe wir wieder die Heimreise antraten. Wieder zur\u00fcck am Campingplatz spazierten wir noch auf den Spielplatz, der sich nur ein paar Meter weiter von unserem Pitch befand. Clara war wieder mit ihrem Puky-Wutsch unterwegs und als Benny sie fragte, ob sie mal rutschen wollte, war die Antwort klar. Los gings auf die Rutsche. Allerdings bevor man rutschen konnte, musste man an dem Turm mit der Leiter dran eine H\u00e4ngebr\u00fccke zur Rutsche \u00fcberwinden. Diese wackelte ohne Ende und Papa nahm Clara an beiden H\u00e4nden und schwups die wups war sie dr\u00fcben. Gleich nochmal. Ein paar Touren sp\u00e4ter (wir \u00fcbten jedesmal die H\u00e4nde loszulassen) schaffte sie es sogar einmal fast alleine ohne H\u00e4nde von Benny \u00fcber die Br\u00fccke. Toll adaptiert und wieder was (motorisches) gelernt. Toll. Als wir auf die Uhr schauten, trauten wir unseren Augen kaum. Es war schon kurz vor 9. Es war einfach so sch\u00f6n, dass wir gar nicht merkten wie die Zeit rennt. Das ist ein gutes Zeichen. Wir machten uns dann mal auf zum Camper. Langsam wurde es auch dunkel und der Wind wurde auch wieder etwas st\u00e4rker. Mirjam k\u00fcmmerte sich dann um Clara, Benny sa\u00df vorm Camper unter dem Tarp und \u00fcberlegte sich was wir morgen wohl machen k\u00f6nnten. Er schaute dazu auf Google Maps wo man mit dem Fahrrad hinfahren k\u00f6nnte. Wir \u00fcberlegten n\u00e4mlich morgen mit dem Rad wieder eine l\u00e4ngere Tour zu machen. Als Miri dann wieder aus dem Bus kam, war Benny bereits ziemlich m\u00fcde. Es war schon fast halb 11. Mit letzter Kraft erz\u00e4hlte er noch von seinen Erkenntnissen. Wir beschlossen an den westlichsten Teil (von unserem Standort aus) an einen etwas gr\u00f6\u00dferen Strand, den Plage de la Baie des Tr\u00e9pass\u00e9s, zu fahren. Der war knapp 20 km entfernt, was mit den Pedelecs gut machbar war. Au\u00dferdem hat sich Benny auch schon mit dem Thema besch\u00e4ftigt, wo wir als n\u00e4chstes hinfahren k\u00f6nnten. So richtig konnten wir uns nicht entscheiden. Es war ein Balanceakt alles unter einen Hut zu bringen. Der n\u00e4chste Campingplatz sollte noch am bzw. in der N\u00e4he vom Meer sein, wir wollten dann aber auch schon relativ nahe wieder am Zuhause sein, Clara sollte nicht so sehr gequ\u00e4lt werden mit langen Autofahrten, daher war es am Besten abends ca. 4h zu fahren, was die Distanz nat\u00fcrlich ziemlich einschr\u00e4nkt. Wir belie\u00dfen es dann erstmal dabei, s\u00fcffelten noch ein Panach\u00e9, das Mirjam mitgebracht hatte, als sie aus dem Bus kam und lie\u00dfen den Abend ausklingen. Um 20 nach 11 lagen wir im Bett. Diesmal aber mit Wecker f\u00fcr 8 Uhr, da Benny heute nach der langen Schlaferei wieder Kreuzschmerzen hatte und das in leichten Kopfschmerzen endete. Von daher nur ca. max. 8h statt wie heute 9,5h.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir stellten heute Morgen unseren Rekord in Langschlafen auf \u2013 zumindest f\u00fcr diesen Urlaub. Es war tats\u00e4chlich schon 9.20 Uhr, als wir aufstanden. Auf dem Stellplatz direkt neben dem Friedhof war dann doch schon etwas Leben vorhanden aber es waren noch fast alle WoMos da. 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