{"id":1608,"date":"2018-08-26T14:10:09","date_gmt":"2018-08-26T12:10:09","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1608"},"modified":"2021-06-23T09:55:31","modified_gmt":"2021-06-23T07:55:31","slug":"18-08-18-bennys-geburtstag-in-audierne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1608","title":{"rendered":"18.08.18 &#8211; Bennys Geburtstag in Audierne"},"content":{"rendered":"<p>Wir erwachten um kurz nach 9 Uhr, aber auch nur weil wir einen Wecker gestellt hatten. Wir wollten unseren Rhytmus nicht v\u00f6llig den Bach runtergehen lassen. Benny hatte sich als Erg\u00e4nzung zu den Croissants und Baguette zum Geburtstagsfr\u00fchst\u00fcck R\u00fchreier gew\u00fcnscht und zauberte die auch gleich selbst. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gab es noch eine lustige Sache: Clara fragte Benny: &#8222;Papa, hast du die Eier alle gegessen? Und wo ist die Kanne? [Sie meinte die Pfanne.] Hast du die auch gegessen?&#8220; Wir wollten heute noch mal an einen anderen Strand und in einer Cr\u00eaperie zu Mittag essen und mussten auch noch einkaufen. Um diese drei Sachen unter einen Hut zu bekommen, wurde uns vom Campingplatzbesitzer das gut 10 km entfernte Audierne als Ziel empfohlen, das sich an der S\u00fcdk\u00fcste befand. Dahin sollte es auch einen sch\u00f6nen Radweg am Fluss entlang geben. Bis wir alles erledigt hatten, war es dann aber schon wieder kurz vor 12 Uhr, Clara schlief allerdings diesmal nicht im Anh\u00e4nger ein, also fuhren wir direkt an den riesigen Sandstrand, wo sie direkt ihre Sandspielsachen schnappte und losschaufelte. Wir hatten bl\u00f6derweise ihren Sonnenhut vergessen, was echt nicht so toll war, da die Sonne teilweise ziemlich doll schien. Es ging aber zum Gl\u00fcck alles gut. Papachen (die Phase, alles auf -i enden zu lassen ist anscheinend vorbei, jetzt ist -chen angesagt) ging mit ihr Richtung Wasser und schaute die Wellen an. Wir hatten diesmal drauf verzichtet, ihr den Neoprenanzug anzuziehen und prompt stolperte sie und fiel der L\u00e4nge nach ins 15\u00b0C kalte Wasser. Oh je, das war nicht sch\u00f6n. Also zogen wir doch noch den Neoprenanzug an. Wir spielten noch ein bisschen im Sand, Benny buddelte seine Beine ein, so dass nur noch sein Oberk\u00f6rper aus dem Sand ragte. Wir verbrachten dort auch noch sicherlich fast ne ganze Stunde bis uns irgendwann der Hunger aufbrechen lie\u00df. Die erste Cr\u00eaperie hatte aus irgendeinem Grund gerade bei unserer Ankunft den Service eingestellt, also fuhren wir ein St\u00fcckchen weiter zur n\u00e4chsten (gab ja genug dieser Dinger in der Bretagne). Diese bedienten uns zum Gl\u00fcck noch. Benny wollte dort als erstes mal auf die Toilette, das stellte sich als echte Herausforderung heraus. Aus irgendeinem Grund gibt es in dieser Gegend pro Gastronomie nur eine Ressource. Diese ist dann nat\u00fcrlich st\u00e4ndig besetzt. Es dauerte fast eine halbe Stunde und nat\u00fcrlich war sie dann grade frei, als die Cr\u00eapes kamen. Nun gut, es gab erst mal herzhafte Buchweizen-Cr\u00eapes (Clara: Schinken und Ei, Miri: Emmentaler und Ei, Benny: von allem etwas) und dann s\u00fc\u00dfe Cr\u00eapes (Benny: Banane, Schokolade und Vanilleeis, Miri: Kastaniencreme, Cassis-Eis und Sahne, Clara: Schokolade und das meiste von unserem Eis). Es war sehr lecker und wir waren total satt danach. Dann gingen wir noch ein bisschen an den Hafen, der direkt gegen\u00fcber lag. Es war mittlerweile wohl Ebbe und im flachen Wasser sahen wir etliche Boote (teilweise standen sie schon auf dem Grund auf) und einige recht gro\u00dfe Fische. Pl\u00f6tzlich sprang einer aus dem Wasser raus! Es blieb aber bei diesem einmaligen Schauspiel. Clara war mittlerweile ziemlich m\u00fcde, es dauerte etwas bis wir sie dazu \u00fcberredet hatten, dass sie sich noch mal in den Anh\u00e4nger setzte. Kaum drin, war sie auch fast gleich eingeschlafen. Wir fuhren wieder den sch\u00f6nen Weg entlang der Loire zur\u00fcck. Man konnte etliche Sandb\u00e4nke sehen, die die Gegend wirklich m\u00e4rchenhaft erscheinen lie\u00dfen. Wir hielten dann noch kurz bei einem Supermarkt, Benny kaufte schnell was ein, Miri wartete mit der schlafenden Clara drau\u00dfen. Dann radelten wir den Weg zur\u00fcck zum Campingplatz. Dabei entdeckten wir knapp neben der Stra\u00dfe noch einen Mini-Steinkreis. Ob es sich dabei aber tats\u00e4chlich um was altes handelte, konnten wir nicht herausfinden, da es keine Infos dazu gab. Bei Ankunft war Clara dann auch wieder wach, allerdings war es jetzt auch schon wieder nach 17 Uhr, keine gute Uhrzeit f\u00fcr einen Mittagsschlaf, aber es ist ja Urlaub&#8230; Miri k\u00fcmmerte sich jetzt noch um die Dreckw\u00e4sche, w\u00e4hrend Papa und Tochter noch einmal ins Schwimmbad gingen. Das hatte Clara am Tag zuvor ja so gut gefallen, Sie hatte auch wieder einen riesen Spa\u00df, aber das Wasser war einfach nicht sehr warm. Als Miri kam wollte sie aber immer noch nicht raus. Nach einigen \u00dcberredungsversuchen mussten wir sie wieder unter gro\u00dfer Trauer herausholen. Sie zitterte einfach zu sehr, selbst Benny hatte ziemlich kalt \u2013 und der ist im Vergleich zu Clara gut isoliert. Nach dem sie sich wieder beruhigt hatte, machte Miri noch Schinken-K\u00e4se-Toast in der Pfanne. Das war im Grunde das Geburtstagsessen von Miri an Benny. Sehr lecker, denn zus\u00e4tzlich waren noch Tomaten und Essiggurken darauf. Clara a\u00df ein bisschen was vom Toast, aber wollte anschlie\u00dfend haupts\u00e4chlich das Glas mit Essiggurken haben, das sie fast leer machte. Danach hie\u00df es noch aufr\u00e4umen und sp\u00fclen. Aber da Benny ja Geburtstag hatte und bei Clara eh nicht mit einem fr\u00fchen Einschlafen zu rechnen war, schlug Miri vor, eine Nachtwanderung an den nahen Strand zu machen. Benny fand das eine gute Idee und als es losging war es auch schon relativ dunkel. Wir packten uns diesmal w\u00e4rmer ein und hatten auch noch eine Kopflampe, einen Akku-Baustrahler sowie zwei Flaschen Bier dabei und auch f\u00fcr Clara was zu trinken. Sie bekam f\u00fcr den Weg Bennys Kopflampe, die sie nach ein wenig \u00dcbung super halten konnte und nach einer kurzen Erkl\u00e4rung auch verstand, wie sie damit den Weg vor sich anleuchten konnte. Wir gingen also den steilen Weg zum Strand hinunter. Als wir unten ankamen, war es schon fast stockdunkel, aber wir waren nicht die einzigen dort. An den Felsen sa\u00dfen ein paar Leute und kochten noch irgendwas. Man sah durch ihre Lampe riesige Schatten an den Felsw\u00e4nden, die in einem Topf r\u00fchrten. Wir machten es uns mitten auf dem Strand relativ nahe am Wasser auf unserem Handtuch gem\u00fctlich und h\u00f6rten den Wellen zu (und leuchteten sie ab und zu mit dem Strahler an). Clara war sehr fasziniert davon wie anders alles aussah bei Nacht. Irgendwann war das Bier all, es war saukalt weil auch wieder gut Wind ging. Miri meinte wohl, dass die Flut, die gerade im Gange war, gegen 11 Uhr ihren H\u00f6hepunkt hat und wir hatten auch das Gef\u00fchl, dass das Wasser schon ordentlich n\u00e4her gekommen war. Vielleicht aber auch nur Einbildung, es war ja dunkel. 11 Uhr schafften wir aber nicht mehr, wir waren mittlerweile doch ziemlich m\u00fcde. Das Bier hatte zu viele Umdrehungen und wir kein Training, also traten wir den Heimweg an. Um kurz nach 11 lagen wir alle im Bett und vermutlich war Clara sogar die letzte die einschlief, aber es war sehr friedlich. Benny hatte somit einen sch\u00f6nen Geburtstag mit seiner Familie. Was kann es sch\u00f6neres geben?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir erwachten um kurz nach 9 Uhr, aber auch nur weil wir einen Wecker gestellt hatten. Wir wollten unseren Rhytmus nicht v\u00f6llig den Bach runtergehen lassen. Benny hatte sich als Erg\u00e4nzung zu den Croissants und Baguette zum Geburtstagsfr\u00fchst\u00fcck R\u00fchreier gew\u00fcnscht und zauberte die auch gleich selbst. 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