{"id":1627,"date":"2019-08-25T21:09:42","date_gmt":"2019-08-25T19:09:42","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1627"},"modified":"2021-06-23T09:55:30","modified_gmt":"2021-06-23T07:55:30","slug":"12-08-2019-start-in-dirmingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1627","title":{"rendered":"12.08.2019 &#8211; Start in Dirmingen"},"content":{"rendered":"\n<p>Gegen halb 9 Uhr erwachten wir in\nDirmingen in unserem alten Schlafzimmer. Clara und Benny gingen das\nFr\u00fchst\u00fcck vorbereiten. Dann telefonierte Benny ein bisschen herum\num unser K\u00fchlschrankproblem zu l\u00f6sen. Wir hatten ja bef\u00fcrchtet,\nnach Kirkel zum H\u00e4ndler fahren zu m\u00fcssen, aber der hatte gar keine\nErsatzteile. Letzendlich hatten wir aber Gl\u00fcck mit der\nDometic-Servicehotline, denn der Mann am anderen Ende der Leitung\nschien \u00fcberzeugt, dass unser Problem am kaputten L\u00fcfter hing und\nschickte uns kostenlos einen neuen zu. Wir gaben Utes und Rudolfs\nAdresse in Siegburg als Lieferadresse an und machten mit ihnen aus,\nsie schon einen Tag fr\u00fcher zu besuchen, um den L\u00fcfter\nschnellstm\u00f6glich einbauen zu k\u00f6nnen. Clara war den ganzen Morgen\nbei uns. Die Gro\u00dfeltern waren schon arbeiten und Paddi Simon lag\nnoch im Bett. Aber das klappte sehr gut mit ihr zusammen, sie war\nschlie\u00dflich schon ein gro\u00dfes M\u00e4dchen. Miri musste zwischendurch\nmal mit ihr in die Dusche und da spielten sie dann, dass au\u00dferhalb\nder Dusche ein Dieb ist, der sie nicht sehen sollte. Als Benny das\nsah, musste er auf Claras Gehei\u00df auch schnell reinkommen. So verging\ndie Zeit, recht entspannt und sch\u00f6n aber bis dann alles gepackt war,\ndauerte es noch bis kurz vor 11 Uhr, aber dann ging es endlich los zu\nunserer ersten Station, einem Bauernhof mit Wohnmobilstellplatz in\nder N\u00e4he von Hillesheim. Das Wetter war ziemlich durchwachsen, k\u00fchl\nund immer wieder regnete es. Als wir ankamen, hatten wir alle ganz\nsch\u00f6n viel Hunger. Wir hatten aber zum Gl\u00fcck Maultaschenstreifen\nund Eier (-&gt; R\u00fchrei) dabei, was sich in der Pfanne schnell\nanbraten lie\u00df. Das Wetter machte auch mit und wir konnten drau\u00dfen\nessen. Allerdings wurden wir direkt nach dem ersten \u00d6ffnen der\nCampert\u00fcr von einer Horde Fliegen angefallen, die uns noch eine\nWeile begleiten sollten. Danach schauten wir uns mal ein bisschen um,\nwo wir hier eigentlich gelandet waren. Da lief uns auch der Bauer,\nHerr Maas, \u00fcber den Weg. Er erschien uns erst ein bisschen seltsam,\naber das sollte sich im Laufe unseres Aufenthaltes noch bessern.\nJedenfalls k\u00fcndigte er schon mal an, dass wir um 19 Uhr zum Melken\nvorbeikommen k\u00f6nnten. Au\u00dferdem g\u00e4be es auch K\u00e4lbchen und\nKatzenbabys zum Streicheln. Wir beschlossen dann noch, ins nahe\nHillesheim zu spazieren und dort ein Eis zu essen. Der Bauer erkl\u00e4rte\nuns den Weg und dann ging es los. Bl\u00f6derweise mussten wir erst mal\nan der Landstra\u00dfe entlang, wo die Autos an uns vorbeibretterten.\nNach 150 m mussten wir \u00fcber die Stra\u00dfe und es ging in den Wald\nhinein. Ein kurzes St\u00fcck querfeldein, \u00fcber eine improvisierte\nBr\u00fccke und dann auf einen ordentlichen Weg Richtung Hillesheim.\nClara wollte leider nicht wirklich viel laufen und so verbrachte sie\neinen Gro\u00dfteil des Weges auf Bennys Schultern. Aber er freute sich\ndar\u00fcber (er hatte sich vorgenommen im Urlaub viel Zeit mit der Maus\nzu verbringen), von daher waren alle zufrieden. Nach doch etwas\nl\u00e4ngerer Lauferei als geplant, kamen wir am Eiscafe an und p\u00fcnktlich\nsetzte der Regen ein. Wir sa\u00dfen \u00fcberdacht, von daher machte es uns\nnichts aus. Allerdings war es k\u00e4lter als gedacht und Mirjam fror ein\nwenig mit ihrer Dreiviertelhose. Clara a\u00df ein Biene-Maja-eis mit\nVanille und Schokolade und Sahne und bunten Streuseln. Papa hatte ein\nNutellaeis und Mirjam ein gemischtes Eis mit Schokolade, Pfirsich und\nJoghurt-Limette. Es war ganz ok, allerdings war der ganze Laden etwas\nseltsam und die Angestellten nicht so motiviert. Wir machten uns dann\nkurz darauf wieder auf den R\u00fcckweg. Leider regnete es irgendwann\netwas st\u00e4rker und wir verpassten die Abbiegung im Wald, so dass wir\nnoch mal ein St\u00fcck zur\u00fcck mussten. Die war auch verdammt schlecht\nzu erkennen, da es wie gesagt ein St\u00fcck querfeldein ging. Ziemlich\nnervig aber irgendwann fanden wir den Weg und der Regen lie\u00df auch\nnoch mal nach, so dass wir, als wir beim Camper angekommen waren,\nnoch den Spielplatz testen konnten. Es gab eine Wippe und ein\nTrampolin. Das trainierte beides ganz sch\u00f6n die Oberschenkel. Clara\nwar mit ihrer Mama auf dem Trampolin, Papa war etwas faul. Ihm\nsteckte noch der Umbau in den Knochen und bei sportlichen Aktivit\u00e4ten\nhielt er sich momentan noch zur\u00fcck. Das sollte sich aber noch im\nLaufe des Urlaubs \u00e4ndern. Clara hatte sichtlich Spa\u00df auf dem\nTrampolin. Sie schickte Mama zwischendurch an den Rand, um alleine\nspringen zu k\u00f6nnen. Es ist immer wieder aufs Neue sch\u00f6n, wenn man\nClara so gl\u00fccklich sieht. Nach einer guten Weile als Mutter und\nTochter abgek\u00e4mpft waren, fuhren wir noch in den Lidl, da wir\nirgendwie gar keinen Sprudel an Bort hatten. Zur\u00fcck am Stellplatz\nsetzte wieder der Regen ein und wir zogen uns zum Abendessen (Benny\nschmierte Fladenbrote) in den Camper zur\u00fcck, sp\u00fclten und killten\ngef\u00fchlte 50 Fliegen, so dass die Zeit bis 19 Uhr (Melken) schnell\nvorbeiging. Dann machten wir uns auf in den Stall, wo die K\u00fche\ngr\u00f6\u00dftenteils schon an der Melkmaschine hingen. Man sah oberhalb der\nK\u00fche durch ein durchsichtiges Rohr, wie die Milch hindurchfloss. Das\nwar ziemlich spannend, allerdings gab es auch einen aufgeregt\numherspringenden Hund, wegen dem Clara die meiste Zeit auf den Arm\nwollte. Er war auch ziemlich schnell unterwegs und bellte nicht\nselten. Die Katzenbabys waren allerdings auch ein richtiges Highlight\nf\u00fcr sie. Zwar sollten wir sie halten, aber sie traute sich zumindest\nsie zu streicheln und war total begeistert, wenn sie umherliefen oder\nvon den Strohballen heruntersprangen. Irgendwann ist auf Bennys Arm\nnoch die kleinste Katze eingeschlafen. Das fand Clara auch total s\u00fc\u00df\nund sie machte dann immer den Zeigefinger vor den Mund und sagte\n&#8222;Pssst, ruhig&#8220;. Nach einiger Zeit, als der Bauer alle K\u00fche\ngemolken und wieder hinaus auf die Wiese geschickt hatte, gesellte er\nsich noch ein wenig zu uns und kam mit Benny ins Gespr\u00e4ch \u00fcber\nMassentierhaltung, Bio, Schlachten usw. Clara schaukelte Mama derweil\nauf der Hollywoodschaukel, die sich direkt neben dem Eingang des\nBauernhofs befand, an. Es sch\u00fcttelte mittlerweile wie aus K\u00fcbeln.\nAls es etwas weniger regnete, ging es zur\u00fcck zum Camper. Herr Maas\nbrachte sp\u00e4ter noch einen Liter frisch gezapfte Milch vorbei. Wir\nhatten die K\u00fchltruhe bei ihm vor der T\u00fcr deponiert, da sie so laut\nwar und der K\u00fchlschrank ja nicht funktionierte. Wir entschieden\nheute alle zusammen schlafen zu gehen, da wir auch recht m\u00fcde waren.\nBis wir dann im Bett lagen, war es allerdings schon kurz nach 21 Uhr,\naber wir waren innerhalb kurzer Zeit eingeschlafen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegen halb 9 Uhr erwachten wir in Dirmingen in unserem alten Schlafzimmer. Clara und Benny gingen das Fr\u00fchst\u00fcck vorbereiten. Dann telefonierte Benny ein bisschen herum um unser K\u00fchlschrankproblem zu l\u00f6sen. 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