{"id":1631,"date":"2019-08-25T21:38:59","date_gmt":"2019-08-25T19:38:59","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1631"},"modified":"2021-06-23T09:55:30","modified_gmt":"2021-06-23T07:55:30","slug":"13-08-2019-eifel-siegburg-und-bonn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1631","title":{"rendered":"13.08.2019 &#8211; Eifel, Siegburg und Bonn"},"content":{"rendered":"\n<p>Heute konnten wir relativ lang schlafen\nbis so um halb 9, was angesichts der vielen Fliegen im Camper nicht\nunbedingt zu erwarten war. Diese schliefen auch und lie\u00dfen uns somit\nin Ruhe. Auch war es krass, dass wir gute 11h Stunden gepennt haben.\nDas gab es \u2013 zumindest gef\u00fchlt \u2013 schon Jahre nicht mehr. Wir\nhatten beim Bauern Br\u00f6tchen bestellt, die am Seitenspiegel hingen\n(Wir fanden das mutig von dem Bauern, wenn es geregnet h\u00e4tte, w\u00e4ren\ndie Br\u00f6tchen jetzt Matsch). und die Sonne kam ein bisschen raus, so\ndass wir ein richtig sch\u00f6nes Fr\u00fchst\u00fcck genie\u00dfen konnten. Heute\nwollen wir ja nach Siegburg zu Ute und Rudolf fahren, um dort dann\nauch hoffentlich unseren Ersatzteill\u00fcfter abholen zu k\u00f6nnen. Wir\nwaren f\u00fcr ca. 15 Uhr verabredet, das hie\u00df also dass wir vorher noch\neiniges an Zeit hatten. Wir fanden heraus, dass es auf dem Weg einen\nWasserfall im Dreim\u00fchlental gab, der besichtigenswert war. Wir\nsattelten also die H\u00fchner und machten uns auf die Fahrt. Der\nParkplatz beim Wasserfall war schon ziemlich voll, wir fanden dann\nnoch einen Parkplatz, nachdem wir erst mal noch umparken mussten, da\nder erste von uns ausgesuchte Platz anscheinend nicht legal war, wie\nuns ein Bauarbeiter etwas unwirsch mitteilte. Das entsprechende\nSchild wurde aber regelm\u00e4\u00dfig von den Touris so gedreht, dass wir es\nnicht hatten lesen k\u00f6nnen. Es gab einen k\u00fcrzeren und einen l\u00e4ngeren\nWeg zum Wasserfall mit 500 m bzw. 4 km. Wir entschieden uns nach\netwas Hin und Her f\u00fcr die k\u00fcrzere Route. F\u00fcr die andere Route\nmusste man \u00fcber eine Br\u00fccke, \u00fcber die wir aber trotzdem gingen.\nDort konnte man n\u00e4mlich direkt ans Wasser und da wir eine kleine\nWasserratte dabei hatten, musste das nat\u00fcrlich sein. Zum Gl\u00fcck\nhatte Clara Gummistiefel an. Sie ging mit den F\u00fc\u00dfen ins Wasser und\nals Papa einmal nicht aufpasste schwappte es etwas \u00fcber in die\nSchuhe. Aber es war nicht so viel. Er nahm Clara dann auf die\nSchultern und Miri hat die Gummistiefel genommen. Es war viel\nschwerer Clara wieder vom Wasser wegzubekommen. Der Weg war teilweise\netwas glitschig, so dass wir Clara, die zuvor auf Bennys Schultern\ngesessen hatte, lieber in die Trage nahmen. Nach etwas Kraxelei kamen\nwir dann am Wasserfall an, der tats\u00e4chlich recht beeindruckend war.\n\u00dcber verschiedene Wege floss das Wasser \u00fcber einen moosbewachsenen\nFelsen hinunter. Es war relativ viel los, haupts\u00e4chlich Holl\u00e4nder,\naber es war einigerma\u00dfen auszuhalten. Das gab uns einen kleinen\nVorgeschmack auf das was uns n\u00e4chste Woche noch erwarten sollte.\nGegen halb 1 traten wir dann aber den R\u00fcckweg an, da wir in der auf\ndem Weg liegenden M\u00fchle noch etwas zu Mittag essen wollten. Dort sa\u00df\nman sch\u00f6n im Freien, einige Tische waren alte M\u00fchlenr\u00e4der und es\ngab diverse Sachen als Brotzeit sowie Waffeln und Kuchen. Wir\nbestellten (Berg-)K\u00e4sew\u00fcrfel, Wiener mit Kartoffelsalat und als\nNachtisch Waffeln mit Puderzucker sowie ein St\u00fcck K\u00e4sekuchen. Clara\nhatte mittlerweile auch gut Hunger und hat erst ein W\u00fcrstchen\ngegessen, dann eine von zwei Waffeln. Die Preise waren human und wir\nwaren gut ges\u00e4ttigt. Also beste Voraussetzungen, um die Weiterreise\nanzutreten. Wir hatten ca. 1,5 h Fahrt vor uns. Ute und Rudolf waren\nwohl ein bisschen aufgeregt, jedenfalls waren einige SMSe und Anrufe\nn\u00f6tig, bis alles gekl\u00e4rt war wann wir ankamen. Die Fahrt war\nunspektakul\u00e4r, Clara wollte nicht schlafen, was schon ein bisschen\nb\u00f6ses ahnen lie\u00df f\u00fcr den weiteren Verlauf des Tages, da sie doch\nirgendwie m\u00fcde wirkte. W ir kamen um 15:15 Uhr an und wurden freudig\nempfangen. Benny wurde r\u00fcckw\u00e4rts in ihre Einfahrt gelenkt, wo es\nziemlich eng war, aber er schaffte es und stand dann direkt in\nRudolfs extra hohem Carport mit Werkstatt, wo er sonst an seinem\neigenen Wohnmobild werkelte. Der L\u00fcfter war erfolgreich geliefert\nworden, das war schon mal das wichtigste. Wir wurden erst mal nach\noben komplementiert, wo Ute eine leckere Gem\u00fcsesuppe vorbereitet\nhatte. Clara spachtelte auch schon wieder gut, auch von dem Kuchen,\nden es anschlie\u00dfend gab, a\u00df sie ein ganzes St\u00fcck. Clara benahm\nsich zwar ziemlich gut und hat auch gut gegessen aber es ging doch\nnicht alles in den Mund oder blieb auf dem Teller. Das verursachte\netwas Anspannung bei Mutter und Kind und Mirjam versuchte deshalb,\ndie Meute noch etwas nach drau\u00dfen zu lotsen und auf einen Spielplatz\nzu gehen, was aber nicht so ganz funktionierte. Rudolf und Benny\nunterhielten sich ziemlich gut und mit der Zeit nahmen Clara und Ute\nauch mehr Kontakt auf und spielten irgendwann auf der Empore noch\nmiteinander. Sie hatten einen Hocker, der aussah wie ein &#8222;L&#8220;.\nAn der hinteren Ecke war die Kante etwas abgesetzt, so dass man den\nHocker in eine 45 Grad Neigung bringen konnte. Clara wollte unbedingt\nauf den Hocker, aber erstmal nicht kippen. Das dauerte eine Weile,\ndann wollte sie immer wieder gekippt werden und lachte sich halb tot.\nDas machte ihr super viel Spa\u00df. Auch gab es auf der Empore viele\nB\u00fccher, wo Clara mit Papa ein paar anschauen wollte. Die Wohnung war\ngenerell sehr sch\u00f6n und mit einer tollen Aussicht und wie sich\nherausstellte, geh\u00f6rte das ganze Haus mit den sechs weiteren\nWohneinheiten, die alle vermietet waren, ihnen. Um kurz vor 6 wurde\nMirjam dann etwas nerv\u00f6s und trieb zum Aufbruch, da es noch 30\nMinuten Fahrt zu Gerald waren, denn wir waren mit ihm um 18:30 Uhr\nverabredet, was Benny aber irgendwie nicht mitbekommen hatte.\nJedenfalls wurde dann noch der neue L\u00fcfter verbaut und nach einer\nherzlichen Verabschiedung ging es Richtung Bonn. Clara war jetzt\nnat\u00fcrlich richtig platt. Wir lie\u00dfen sie jetzt auch schlafen,\nschlie\u00dflich wollten wir noch essen gehen und das w\u00fcrde auch kein\nSpa\u00df werden, wenn sie so m\u00fcde w\u00e4re. Sie schlief also ein paar\nMinuten bis wir bei Gerald ankamen, wo wir dann den Kindersitz\numbauten und direkt nach der Begr\u00fc\u00dfung in die Stadt fuhren. Er\nhatte Vanessa nicht mehr erreicht, aber auf gut Gl\u00fcck wollten wir\nnoch im Goldspatz vorbeischauen. Auf dem Weg fuhr eine Stra\u00dfenbahn\nvorbei. Clara war total davon begeistert, dass sie auf der Stra\u00dfe\nfuhr. Sie kriegte sich gar nicht mehr ein. Papa musste ihr\nversprechen, dass wir morgen in K\u00f6ln auch Stra\u00dfenbahn fahren. Das\nberuhigte sie etwas. Im Goldspatz angekommen (den neuen Standort\nkannten wir alle noch nicht, er liegt jetzt wirklich in allerbester\nLage), war Vanessa tats\u00e4chlich noch da und da Onkel Gerald\nanscheinend die Spendierhosen anhatte, durfte Clara sich aussuchen\nwas sie wollte. Mama steuerte das ein bisschen und hatte spontan noch\ndie Idee, einen Regenschirm auszusuchen. Den w\u00fcrde sie bestimmt gut\ngebrauchen k\u00f6nnen, und sie hatte das auch schon ein paar mal\nangemerkt, wenn sie andere Kinder mit Kinderregenschirmen entdeckte.\nWir fanden einen mit bunten Tropfen und Elefanten, der ihr direkt\nzusagte. So gut ausgestattet machten wir uns auf den Weg zum\nRestaurant. Gerald hatte es riskiert und keinen Tisch reserviert,\naber nach einer kurzen Wartezeit an der Bar bekamen wir einen sch\u00f6nen\nTisch in der L&#8217;Osteria zugewiesen. Das Problem war nur, dass wir alle\neigentlich abgef\u00fcllt waren bis zur Unterlippe. Benny orderte Pizza,\nMirjam einen Salat, Clara Nudeln mit Tomatenso\u00dfe, Gerald ein Risotto\nund Vanessa  nahm ein Bruschetta. Als das Essen kam, putzte Clara\nihren Teller als erste leer. Gerald war schwer begeistert. Benny\nhatte eine riesige Pizza bekommen, die gar nicht auf den Teller\npasste, weshalb er noch eine extra Papierunterlage bekam. Trotz\ndessen, dass wir schon so viel gegessen hatten, schaffte er es (mit\neiner klitzekleinen Unterst\u00fctzung durch Mirjam). Gut, dass man auch\nf\u00fcr den Hunger, der kommt, essen kann. Als alle gest\u00e4rkt waren (wir\nwaren ja auch total hungrig gewesen \u2013 nicht), machten wir uns\nlangsam auf den R\u00fcckweg. Wieder bei Gerald und Vanessa angekommen,\nparkten wir erst mal den Camper um (schr\u00e4g stehend passte er vor die\nGaragen, man musste nur kurz \u00fcber die Hecken dr\u00fcber fahren) und\nschlossen ihn an den Strom an. Drinnen wurden wir freudig von Floyd\nbegr\u00fc\u00dft, was Clara nicht sehr behagte, weshalb sie die ganze Zeit\nleicht panisch auf dem Arm blieb. Immer wenn er an einem Fu\u00df von ihr\nroch bekam sie die Krise. Aber irgendwann entspannte sich die\nSituation etwas und wir bekamen eine Hausf\u00fchrung und anschlie\u00dfend\neinen sehr leckeren Gin Tonic mit Beeren auf der Terrasse. Clara war\ndank ihres sp\u00e4ten Schl\u00e4fchens ziemlich fit und freute sich \u00fcber\nein Glas Wasser mit ganz vielen Eisw\u00fcrfeln, die sie gen\u00fcsslich\nzerkaute. Papa war heute wieder total angesagt. Die beiden hatten\ndrau\u00dfen eine richtige Couch stehen, wo sich Clara dann zu Papa legte\nund dort bestimmt eine gute Stunde in seinen Armen kuschelte. Man\nbraucht nicht zu erw\u00e4hnen, dass er es sehr genoss. Das Clara-Papa\nDefizit wurde immer mehr abgebaut und sie lie\u00df sich auch bisher\nsuper auf ihn ein. Wir quatschten noch gem\u00fctlich und gingen dann\ngegen 23 Uhr alle zusammen ins Bett. \n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute konnten wir relativ lang schlafen bis so um halb 9, was angesichts der vielen Fliegen im Camper nicht unbedingt zu erwarten war. Diese schliefen auch und lie\u00dfen uns somit in Ruhe. Auch war es krass, dass wir gute 11h Stunden gepennt haben. 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