{"id":1635,"date":"2019-08-25T21:41:07","date_gmt":"2019-08-25T19:41:07","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1635"},"modified":"2021-06-23T09:55:30","modified_gmt":"2021-06-23T07:55:30","slug":"15-08-2019-zweiter-tag-in-koeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1635","title":{"rendered":"15.08.2019 &#8211; Zweiter Tag in K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"\n<p>Clara erwachte so gegen 8 Uhr, nachdem\nMiri um 7:20 Uhr noch das Fenster geschlossen hatte, da die Papageien\ndrau\u00dfen so laut kreischten (wirklich wahr!). Sie sprang direkt raus\naus dem Schlafzimmer zu Oma und Opa zum Spielen, so dass wir noch ein\npaar Minuten Ruhe genie\u00dfen konnten. Die freuten sich sehr \u2013\nJawoll, endlich aufstehen. Wir planten heute alle zusammen nach dem\nMittagessen in den Zoo zu gehen. Der Vormittag verging wie im Flug\nmit Spielen. Wir wechselten uns ein bisschen ab, zuerst war Regine\ndran, dann spielte Benny mit Clara, sie machten z.B. ein gro\u00dfes\nPuzzle mit vielen Teilen und hatten jede Menge Spa\u00df. Benny wunderte\nsich danach, dass es schon \u00fcber eine Stunde sp\u00e4ter war. Wir a\u00dfen\nrelativ fr\u00fch zu Mittag (Reis mit Lauchso\u00dfe), da wir ja noch in den\nZoo wollten. Wir fuhren zu Claras Freude mit der Stra\u00dfenbahn hin,\nteilweise sogar unter der Erde. Das war ihr immer noch nicht ganz\ngeheuer, allerdings hatte sie schon wesentlich weniger Angst als noch\nvor einiger Zeit. Wir hatten uns diesmal vorgenommen, zuerst in den\nAquariumsbereich zu gehen, da wir und auch Miris Eltern den bisher\nbei jedem Zoobesuch verpasst hatten, da der eigentliche Zoo immer\nschon so anstrengend gewesen war und dann niemand mehr Lust darauf\ngehabt hatte. Also machten wir es heute anders herum. Aufh\u00e4nger dazu\nwar, dass es eigentlich regnen sollte heute, aber was soll man sagen?\nDie Sonne schien brennend hei\u00df \u2013 zumindest des \u00f6fteren. Es gab\nviele Aquarien zu den Fischen im Rhein, aber nat\u00fcrlich haupts\u00e4chlich\nbunte tropische Fische. Clara war am meisten von den Neons\nbegeistert. Wir am\u00fcsierten uns auch eine ganze Zeit lang \u00fcber eine\nHand, die von oben in einem Aquarium in den Pflanzen herumw\u00fclte und\ndort irgendwelche Arbeiten vornahm. Dann ging es weiter zu den\nAmphibien. Dort war das Klima ziemlich \u00fcbel und wir hielten es nicht\nlange aus. Die Schlangen waren aber schon toll und auch ein Leguan,\nder immer wieder mit der Zunge an die Scheibe z\u00fcngelte, was Clara\ngleichzeitig erschreckte und faszinierte. Da wir es alle wegen des\nKlimas ziemlich anstrengend fanden, beeilten wir uns in den\nInsektenbereich zu kommen. Dort konnte man neben einigen eher ekligen\nGesellen Blattschneideameisen bei ihrem Werk beobachten. Sie liefen\nvon einer Kiste, wo die Bl\u00e4tter bereitlagen, \u00fcber zwei Tunnel in\neine andere Kiste, wo sich der Bau befand. Clara schaute sich mit Opa\nHolger zusammen alles genau an. Dann gingen wir raus, und da es noch\nrelativ fr\u00fch war und das Wetter auch mitspielte, wechselten wir in\nden offiziellen Zoobereich, wo Oma Regine einen Bollerwagen mietete.\nDas war vermutlich eine ziemlich gute Idee, denn Clara war relativ\nm\u00fcde und wir ganz froh sie nicht die ganze Zeit tragen zu m\u00fcssen.\nWir legten dann aber erst mal eine Trinkpause im Zoocafe ein, das war\nziemlich n\u00f6tig. Dann spazierten wir gem\u00fctlich durch den Zoo. Das\nHighlight f\u00fcr Clara war vermutlich das Nashorn, das auf\nMarkierungsrunde durch das Gehege in alle Ecken Pipi verspritzte. Das\ngeschah aber nicht auf normale Art und Weise, sondern das Pipi\nspritzte von der Nashorndame waagrecht mit ordentlich Druck nach\nhinten, einmal auch direkt an die Scheibe, vor der wir standen und es\num ein Haar Opa Holger erwischt h\u00e4tte. Clara wollte noch sehr lange\nweiter schauen und war nicht von dem Nashorngehege wegzubewegen, zu\nunserem Gl\u00fcck ging das Nashorn irgendwann in sein Haus und wart\nnicht mehr gesehen. Dann schauten wir die Giraffen an, wo eine uns\nvorf\u00fchrte, wie es aussieht, wenn Giraffen vom Boden fressen oder\ntrinken, indem sie die Beine weit auseinander stellte, so dass man\nsich wirklich Sorgen machte, dass etwas brach. Dann steuerten wir den\nAffenfelsen mit den Pavianen an. Wir fanden dort eine Bank, wo wir\ndem Treiben zuschauen konnten. Clara beobachtete genau was diese\ntaten, z.B. gruben welche im Sand und sie sah (oder erinnerte sich\nvom Affenberg Salem her daran), dass diese H\u00e4nde wie wir haben, nur\ndass die von den Affen schwarz sind. Pl\u00f6tzlich kamen ein paar\nTropfen vom Himmel herab und wir gingen weiter. Wir wollten auch auf\njeden Fall noch die Elefanten und die Menschenaffen anschauen und die\nZeit war schon recht fortgeschritten. Die Elefanten kamen etwas\nweiter vorne auf unserem Weg, im Haus (uns zog es aufgrund eines\nRegenschauers nach drinnen) war eine Mutter mit Kalb am Fressen. Sie\nentnahmen aus einem Beh\u00e4lter mit ihrem R\u00fcssel Heu und stopften es\nin den Mund. Clara registrierte auch hier wieder genau, was und wie\nsie das taten. Wir merkten aber auch, dass sie immer m\u00fcder wurde,\ndeshalb schauten wir nur noch, dass wir die Affen besuchten und dann\nschnellstm\u00f6glich den Heimweg antraten. Bei den Menschenaffen gab es\nnoch ein Highlight, das war ein kleiner 6 Monate alter Orang Utan,\nder ziemlich nah an der Scheibe durch die Seile turnte und \u00e4u\u00dferst\nniedlich war. Dann beeilten wir uns aber zum Ausgang zu kommen. Miris\nEltern erwarteten auch noch eine Getr\u00e4nkelieferung und es regnete\nst\u00e4rker, also zwei Gr\u00fcnde um heimzugehen. Clara musste dann\nnat\u00fcrlich ihren geliebten (aber eben auch nur geliehenen)\nBollerwagen abgeben, au\u00dferdem wurde ihr am Ausgang bei dem Eisstand\nnoch klar, dass sie heute kein Eis bekommen hatte, was sie \u00e4u\u00dferst\nungl\u00fccklich werden lie\u00df. Mirjam schleppte sie mit letzter Kraft zur\nStra\u00dfenbahnhaltestelle, denn bei ihr hatten sich mittlerweile\nKopfschmerzen eingestellt. In der Stra\u00dfenbahn wurde Claras Stimmung\ndann aber wieder etwas besser und irgendwie schafften wir den\nHeimweg. Dort angekommen, musste sich Mirjam erst mal hinlegen. Es\ngab dann Abendessen, dabei ging es ihr wieder etwas besser,\nallerdings wurde es danach wieder schlimmer und sie konnte eigentlich\nnur noch liegen. Clara war wieder \u00e4u\u00dferst fit und munter und lie\u00df\nsich bereitwillig von den anderen versorgen. Oma Regine bot dann noch\nein Bad an, was sie auch gut fand. Leider gab es dann ausgerechnet\nkein warmes Wasser mehr, so dass Oma und Opa auf dem Herd was\nw\u00e4rmten, so dass das mit dem Bad doch noch klappte. Mirjam hatte\nsich derweil ins Schlafzimmer verzogen und hoffte einfach nur, nicht\nbrechen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Benny hat abends noch eine Geschichte\nvon einem Hasen in der Schokoladenfabrik vorgelesen. Clara wollte\ndanach noch nicht schlafen &#8222;Ich bin nicht m\u00fcde&#8220; sagte sie\nein paar Mal trotzig. Clara sagte, sie wolle jetzt richtige\nSchokolade essen. Da erwiderte ihr Papa, dass er ihr morgen fr\u00fch aus\ndem Camper Schokolade holen geht und ihr diese ins M\u00fcsli machte.\n&#8222;Nein, jetzt!&#8220; sagte sie. Papa erwiderte ganz liebevoll\n&#8222;Das geht jetzt nicht. Aber morgen mache ich das sehr gerne f\u00fcr\ndich! OK?&#8220;. Sie schien kurz dar\u00fcber nachzudenken, dann war sie\nkeine Minute sp\u00e4ter eingeschlafen. Miri stand dann noch auf, um sich\nfertig zu machen und ging dann im Grunde direkt ins Bett. Benny\nverbrachte den restlichen Abend mit Miris Eltern und man glaubt es\nnicht, es wurde fast 2 Uhr, bis sie schlafen gingen. Sie hatten sich\nwohl viel zu erz\u00e4hlen, was wir aber nicht unbedingt hier festhalten\nwollen. Es war jedenfalls sehr kurzweilig und nach gef\u00fchlten Jahren\nder Redeabstinenz in K\u00f6ln auch mal wieder n\u00f6tig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Clara erwachte so gegen 8 Uhr, nachdem Miri um 7:20 Uhr noch das Fenster geschlossen hatte, da die Papageien drau\u00dfen so laut kreischten (wirklich wahr!). Sie sprang direkt raus aus dem Schlafzimmer zu Oma und Opa zum Spielen, so dass wir noch ein paar Minuten Ruhe genie\u00dfen konnten. 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