{"id":1639,"date":"2019-08-25T21:44:44","date_gmt":"2019-08-25T19:44:44","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1639"},"modified":"2021-06-23T09:55:30","modified_gmt":"2021-06-23T07:55:30","slug":"17-08-2019-maastricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1639","title":{"rendered":"17.08.2019 &#8211; Maastricht"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir erwachten nach einer ruhigen Nacht\ngegen halb 9 und machten erst mal von unserem Haus- und\nWohnungsschl\u00fcssel Gebrauch. Wir wusste nicht, ob die kleine Familie\nschon wach war, aber wir hatten ausgemacht, dass wir hoch kommen\nsollten, sobald wir es waren. Henry wurde gerade gewickelt, also\nwaren sie es auch. Zumindest Tobi, der das \u00fcbernahm. Von Biggi sah\nman noch nichts. Wir beratschlagten wie und vor allem wo wir das\nFr\u00fchst\u00fcck gestalten sollten und kamen zu dem Schluss, dass es am\nentspanntesten w\u00e4re, bei ihnen zu Hause zu fr\u00fchst\u00fccken. Tobi fuhr\nmit dem Rad Br\u00f6tchen und Teilchen kaufen und wir deckten schon mal\nund Benny schnitt eine Melone klein. Das Fr\u00fchst\u00fcck war richtig\nlecker, es gab auch Fr\u00fchst\u00fcckseier und auch sonst alles was unser\nHerz so begehrte. Gut gest\u00e4rkt packten wir dann anschlie\u00dfend erst\nmal alle unsere Sachen. Da es bei Biggi, Tobi und Henry noch etwas\nl\u00e4nger dauern sollte, beschlossen wir, auf einen nahen Spielplatz zu\ngehen. Clara fuhr mit dem Laufrad. Das Wetter war relativ mies, aber\nzum Gl\u00fcck blieb es beim Nieseln. Clara war erst sehr entt\u00e4uscht,\ndass keine anderen Kinder auf dem Spielplatz waren, aber fand dann\nlangsam doch Gefallen. Es gab eine kleine Abfahrt, die sie mit dem\nLaufrad immer wieder herunterfuhr. Dann kletterte sie, schaukelte (so\nlangsam kommt die richtige Schaukelbewegung bei ihr zustande und sie\ntraut sich auch auf die Schaukeln f\u00fcr Gro\u00dfe) und testete die\nWipptiere. Au\u00dferdem gab es einen Sandkasten mit total feinem wei\u00dfen\nSand. Wir schafften es dann ziemlich zeitgleich loszugehen mit Biggis\nNachricht, dass sie auch fertig w\u00e4ren. Wir wollten heute gemeinsam\nnach Maastricht fahren. Wir parkten dort nach ca. einer halben Stunde\nFahrt (Clara schlummerte noch mal ein bisschen) auf einem kostenlosen\nP+R Parkplatz, von wo aus man sehr g\u00fcnstig in die Stadt mit E-Bussen\nhineinfahren konnte. Wir riskierten es und nahmen nur die Trage mit.\nAls erstes entdeckte Clara einen Brunnen. Dieser hatte eine Art Ring\nmit L\u00f6chern wo das Wasser rausspritzte und Benny zeigte ihr, dass\nwenn man ein paar davon zuhielt, die anderen Strahlen pl\u00f6tzlich\nh\u00f6her wurden. Wir hatten da eine zeitlang Spa\u00df. Da wir eh darauf\nwarteten, dass Henry fertig gestillt hatte, traf sich das gut. Dann\nging es \u00fcber den Marktplatz und wir \u00fcberlegten mal wieder, was wir\nessen sollten (es war aber mittlerweile auch schon Mittag). Tobi\nbefragte Tripadvisor und fand dadurch einen Burgerladen in der N\u00e4he.\nDas passte doch in unser aktuelles Di\u00e4tprogramm. Das coole dort war,\ndass man diverse Mini-Burger mit unterschiedlichen Bel\u00e4gen\nzusammenstellen konnte. Clara a\u00df zur Abwechslung Pommes und da Biggi\nund Miri 3 Mini-Burger bestellten und Tobi 4, konnte Benny sich nicht\nlumpen lassen und bestellten wider besseres Wissen auch 3 St\u00fcck,\nobwohl ihm 2 gereicht h\u00e4tten. Es war alles echt lecker, aber mal\nwieder zu viel. Hinzu kam noch, dass Tobi f\u00e4lschlicherweise zuerst\nseine bestellten S\u00fc\u00dfkartoffelpommes nicht bekam und deshalb diese\nnoch nachgeliefert wurden. Wir hatten also viel zu viel Zeug auf dem\nTisch. Irgendwie schafften wir aber doch das meiste. Nach dem Essen\nnahm Benny Henry auf den Arm und spielte mit ihm. Pl\u00f6tzlich kam\nClara von ihrem Platz gegen\u00fcber vom Tisch und zwengte sich zwischen\nden St\u00fchlen zu Papa. Sie wollte auch auf seinen Scho\u00df. Das war auch\neine skurile Situation. Sie war eifers\u00fcchtig auf Henry und versuchte\nohne R\u00fccksicht auf Verluste an Papa hochzuklettern. Es war wirklich\nschon fast aufdringlich und Papa hatte M\u00fche Henry wieder an seinen\nVater zu geben. Dann aber hat er Clara hochgenommen und sie lieb\ngehalten. Das ist es ja was sie letztlich wollte. Er hat ihr dann\nauch alles erkl\u00e4rt, dass Henry zur kurz bei ihm war und Papa Clara\nauch immer noch lieb hat. Nun gut, wir waren jetzt erst mal gest\u00e4rkt\nf\u00fcr eine Stadtbegehung. Als ersten Anlaufpunkt gingen wir in eine\nBuchhandlung, die in einer ehemaligen Kirche untergebracht war. Das\nganze hatte was von Hogwarts und war architektonisch ziemlich\nspannend. Leider waren die B\u00fccher nat\u00fcrlich alle auf Holl\u00e4ndisch,\nsonst h\u00e4tten wir Clara sicher eins gekauft. Sie fand es trotzdem\nspannend. Toll war auch eine riesige Miffy-Figur. Nach einiger Zeit\n(Benny war es drinnen zu hei\u00df geworden, es war sehr dr\u00fcckend, das\nlag vermutlich auch an den Tausenden von Leuten, die da drin waren)\nfand auch der Rest der Touri-Schar den Weg zum Ausgang und wir\nschlenderten weiter durch die Gassen. Es war alles ziemlich voll und\nau\u00dfer sehr vielen Touristen trafen wir auch in regelm\u00e4\u00dfigen\nAbst\u00e4nden diverse Jungesellinnen-Abschiede. Dann besichtigten wir\nnoch eine M\u00fchle, die noch original von einem Wasserrad betrieben\nwird. Hier konnte man ziemlich gut sehen, wie die Bewegung des\nM\u00fchlenrads auf Zahnr\u00e4der und dann auf den Mahlstein \u00fcbertragen\nwird. Dann gingen wir noch in eine Kirche (Kirche unserer lieben\nFrau??), wo eine goldene Marienstatue mit pr\u00e4chtigem Gewand zu sehen\nwar. Miri und Clara z\u00fcndeten noch eine Kerze an. F\u00fcr Clara waren\nauch die vielen Musiker in der Stadt toll. Einem Orchester aus zwei\nGeigern, einem Cellisten und einem Fagottspieler \u2013 die gerade das\nLied Halleluja von unserer Hochzeit spielten &#8211; durfte sie auch (aus\nder Trage heraus) eine M\u00fcnze in den Koffer werfen, was sie dann\ngerne \u00fcberall gemacht h\u00e4tte. Wir Geizkr\u00e4gen verhinderten das aber.\nDann gingen wir noch Richtung Maas, dem ziemlich gro\u00dfen Fluss der\ndurch Maastricht flie\u00dft. Leider wurde das Wetter mittlerweile echt\nmies und wir hielten es hier nicht mehr lange aus. Es war auch schon\nrelativ sp\u00e4t und wir beschlossen, nur noch die Churros mitzunehmen,\ndie Biggi bisher bei jedem ihrer Besuche in Maastricht essen wollte\nund nie bekommen hatte. Wir gingen also noch mal zur\u00fcck zum\nMarktplatz. Benny bestellte noch eine Waffel mit Nutella und einen\nBananenbollen, die echt schei\u00dfe schmeckten, Miri und Tobi\nverzichteten. Clara half ihm mit der Waffel, allerdings war diese\netwas entt\u00e4uschend lieblos kalt auf einen Pappteller geklatscht.\nAuch die Frau an dem Verkaufsstand schien sich weit weg zu w\u00fcnschen.\nDann l\u00e4uteten noch die Glocken des Rathauses, was ein sch\u00f6nes\nKlangspiel ergab. Zufrieden aber auch kaputt setzten wir uns in den\nBus zur\u00fcck zum Parkplatz. Wir verabschiedeten uns dann auch, da wir\nplanten nun in Richtung Haarlem weiterzufahren. Wir lie\u00dfen uns noch\neinen Tipp f\u00fcr unseren noch ausstehenden Supermarkteinkauf geben und\ntraten dann die Fahrt dorthin an. Der Einkauf war recht erfolgreich,\nbis auf einen Zwischenfall mit Clara, da wir ihr keine weiteren\nTrinkfl\u00e4schchen kaufen wollten (Miri hatte schon einen Haufen\nTrinkp\u00e4ckchen gekauft). Sie war ziemlich traurig dar\u00fcber, aber\nirgendwann war es ok. Clara machten wir dann anschlie\u00dfend auf dem\nSupermarktparkplatz nach einer Portion Haferflocken bettfertig, was\nsie etwas komisch fand, da es ja erst kurz vor 19 Uhr war. Allerdings\nhatten wir noch zwei Stunden Fahrt vor uns und es war damit zu\nrechnen, dass sie dabei einschlief. Tats\u00e4chlich war sie auch um kurz\nvor 20 Uhr weggeratzt. Unseren Stellplatz \u2013 eine halbe Stunde von\nunserem finalen Ziel entfernt auf einem Bauernhof \u2013 erreichten wir\ndann gegen 22 Uhr. Clara wurde wach und schnallte sich automatisch\ndirekt ab, das treibt uns ein bisschen den Schwei\u00df auf die Stirn.\nWir bauten dann das Bett auf und machten uns beide noch fertig, so\ndass wir alle gemeinsam gegen halb 11 einschliefen. \n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir erwachten nach einer ruhigen Nacht gegen halb 9 und machten erst mal von unserem Haus- und Wohnungsschl\u00fcssel Gebrauch. 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