{"id":1674,"date":"2022-09-02T14:46:07","date_gmt":"2022-09-02T12:46:07","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1674"},"modified":"2022-09-02T14:46:07","modified_gmt":"2022-09-02T12:46:07","slug":"30-08-2022-letzter-tag-in-kroatien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1674","title":{"rendered":"30.08.2022 &#8211; Letzter Tag in Kroatien"},"content":{"rendered":"\n<p>Um kurz nach 8 wurde Nils wach. Miri versuchte Benny zu kontaktieren, aber das Internet war wieder unzuverl\u00e4ssig, so dass er die Nachricht nicht bekam. Irgendwann stand sie dann mit Nils auf, da war Benny gerade mit dem Fahrrad vom B\u00e4cker gekommen. Er hatte keine so gute Nacht hinter sich, er war irgendwie schlecht eingeschlafen und auch fr\u00fch wieder aufgewacht. Clara schlief noch wie ein Stein. Wir warteten bis ca. 9 Uhr, dann mussten wir sie leider wecken, denn heute war ja Abreisetag. Wir wollten aber diesen Tag noch am Meer verbringen, also nur unseren Stellplatz freigeben und dann r\u00fcber ins Resort uns stellen, um dort dann die Infrastruktur zu haben und anschlie\u00dfend \u00fcber den Fu\u00dfweg noch mal auf den Campingplatz zum Duschen gehen. So war der Plan, aber jetzt hie\u00df es erst mal fr\u00fchst\u00fccken. Clara war zwar m\u00fcde aber besser gelaunt als gestern Abend. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck k\u00fcmmerten wir uns um die ganzen Sachen, die jetzt n\u00f6tig waren, wie Zelt abbauen, Sp\u00fclen, alles verladen, M\u00fcll weg etc. Nils spielte ganz gut und Clara half Miri beim Sp\u00fclen, so ging es recht z\u00fcgig. Sophia war dann irgendwann auch wieder wach und fragte mit ihrer Oma zusammen, wo wir sp\u00e4ter genau sein w\u00fcrden. Miri konnte keine konkrete Auskunft geben, aber anscheinend war ja der Wunsch da, noch mal mit Clara was zu unternehmen, also verabredeten wir uns f\u00fcr sp\u00e4ter am Pool, der direkt am Meer ist. Wir wollten vorher noch mit dem Rad nach Umag, endlich mal Souvenirs und Postkarten besorgen und dann dort noch was Essen gehen. Miri fuhr mit Nils im Fahrradanh\u00e4nger und Clara schon mal r\u00fcber ans Meer, wo dann der Camper geparkt werden sollte, Benny erledigte den Checkout und fuhr dann mit dem Camper zum Treffpunkt. Von dort starteten wir gemeinsam mit den R\u00e4dern nach Umag. Die Fahrradstrecke war nicht sehr angenehm zu fahren (vielleicht gab es eine bessere, die wir aber nicht fanden), es war an der Hauptstra\u00dfe entlang und durch die pralle Sonne, aber wir schafften es irgendwann in den Teil von Umag zu gelangen, wo wir bisher noch nicht gewesen waren, n\u00e4mlich die Altstadt. Nach etwa 3 km schlossen wir die Fahrr\u00e4der an einem Gel\u00e4nder an, Nils war derweil im Anh\u00e4nger eingeschlafen, und suchten uns einen Weg durch das Gassengewirr zu dem zentralen Platz der Stadt. Dort gab es einige Souvenirl\u00e4den, aber so richtig \u00fcberzeugte uns nichts. \u00dcberall gab es das gleiche. Benny f\u00fchlte sich nach und nach immer schlechter, so dass Miri und Clara ihn irgendwann dazu brachten, sich auf ein paar Stufen in den Schatten zu setzen und dort auf sie zu warten. Nils schlief noch, also sollte das hoffentlich etwas Erholung bringen. Miri und Clara st\u00f6berten dann noch einen Laden mit Schneekugeln auf, da wollten sie den Gro\u00dfeltern eine mitbringen. Postkarten fanden sie ebenfalls, also war das schon mal die halbe Miete. Benny meldete sich dann auch, Nils war wach, aber die zwei waren eh schon auf dem Weg zu ihnen. Wir suchten dann ein Restaurant auf, das war fast leer, aber es gab einen kleinen Kinderspielbereich. Das war eigentlich super, aber irgendwie war es dort ziemlich dreckig, so dass man sich nicht wirklich wohl f\u00fchlen konnte. Nils wollte am liebsten herumkrabbeln, aber das war wirklich keine Option. Wir hatten ein Gl\u00e4schen f\u00fcr ihn dabei, das wurde aufgew\u00e4rmt, so konnte er zumindest was essen. Unser Essen dauerte ziemlich lange, war dann aber gut. Miri und Benny a\u00dfen beide einen Salat, Clara Pommes. Benny hatte weiterhin kaum Hunger und f\u00fchlte sich mies, er versuchte durchzuhalten. Keine Ahnung was mit ihm los war, war es nur der fehlende Schlaf? Wir schauten, dass wir den R\u00fcckweg antraten, es war auch schon klar dass wir die angestrebte Uhrzeit f\u00fcr das Treffen mit Sophia nicht schaffen w\u00fcrden. Wir versuchten einen schattigen Weg zur\u00fcck zu den Fahrr\u00e4dern zu finden, das war aber schwierig. Also gut, es war nicht so weit und irgendwann waren wir da. Nils war wie immer sehr unbegeistert vom Helm anziehen und festgeschnallt werden, wenn es dann mal losging war es aber gut. Wir fuhren also zur\u00fcck zum Resort, auf dem Weg hielten wir noch bei einem Stand der einheimische Produkte verkaufte, somit hatten wir noch was f\u00fcr Miris Eltern und die blumengie\u00dfenden Nachbarn. Im Resort angekommen, mussten wir erst mal Nils wickeln, Badekleidung anziehen und Sonnencreme auftragen etc. Benny, der froh war dass er den Weg geschafft hatte, war dankbar dass es hier ausreichend Liegen gab und nahm sich eine Auszeit, w\u00e4hrend Miri sich mit den Kids auf die Suche nach Sophia machte. Tats\u00e4chlich fanden sie sie relativ schnell, sie war mit ihrer Oma im Wasser im gro\u00dfen Pool. Die hatten tats\u00e4chlich schon seit 13 Uhr gewartet. Clara hatte ja sehns\u00fcchtig diesen Moment herbeigesehnt, als es dann aber soweit war, war sie ziemlich zur\u00fcckhaltend. Nach einiger Zeit tauten aber beide wieder auf und hatten dann noch viel Spa\u00df mit der Luftmatratze von Sophia. Clara kauerte oben drauf und Sophia schob sie an, Miri gab die Richtung vor. Nils kuschelte irgendwann wieder so stark, dass es nur daran liegen konnte, dass er fror, also musste auch Clara wieder mit raus, was sie nat\u00fcrlich richtig bl\u00f6d fand. Da aber auch zwischenzeitlich Sophias Oma aus dem Wasser raus war, wollte Miri sie dort nicht alleine lassen. Sophia sollte dann aber auch aus dem Wasser kommen, da sie auch fror. Miri schlug vor, dass sie ja noch ein bisschen gemeinsam im Sand spielen k\u00f6nnten, aber da Sophia keine trockene Kleidung dabei hatte, ging das leider nicht. Clara war ziemlich traurig, fing sich aber wieder. Wir a\u00dfen noch ein Eis an dem Stand ganz in der N\u00e4he. Nils nahm es diesmal mit Fassung, er bekam dann aber auch noch was leckeres. Dann musste sich Benny, der unsere Abwesenheit zum Ruhen genutzt hatte und dem es dadurch besser ging, noch zu seiner Tauchschule begeben, da er dort sein Jacket zum Trocknen h\u00e4ngen gelassen hatte. Auch seinen Atemregler hatte er dort gestern vergessen. Er hatte am Tag vorher die Info bekommen, dass im Hausriff eine ganze Menge toter &#8222;Noble Pine&#8220; Muscheln waren, von denen er sich eine mitnehmen durfte. Normalerweise waren diese streng gesch\u00fctzt, aber da sie eben nicht mehr lebten, sah die Sache anders aus. Anscheinend hatte ein Bakterium viele dieser Muscheln im Mittelmeerraum get\u00f6tet, aber es gab wohl auch schon wieder eine neue Population, die man nat\u00fcrlich nicht &#8222;pfl\u00fccken&#8220; durfte. Nachdem er wusste, wo genau er tauchen durfte, machten wir uns auf den Weg dorthin. Clara, Miri und Nils planten sich dort etwas an Land aufzuhalten und Benny schnorchelte hinaus. Er hatte Gl\u00fcck, dass gerade zu diesem Zeitpunkt ein Tauchsch\u00fcler einen Kurs bekam, da konnte er sich einfach an sie dranh\u00e4ngen und schwamm so in die richtige Richtung. Die Fl\u00e4che war n\u00e4mlich ziemlich gro\u00df und er hatte keine Ahnung wo er gestern genau getaucht war. Nach kurzer Zeit entdeckte er dann eine dieser gro\u00dfen Muscheln, wo er doch zwischenzeitlich dachte es wird nix mehr. Interessanterweise ging es ihm im Wasser sehr gut, es war wohl auch etwas k\u00fchl im Wasser. Auf jeden Fall war er froh, als er eine Muschel fand, sie aus dem Boden &#8222;riss&#8220; (das war gar nicht so einfach) und wieder an Land war. Kurz nachdem Benny weg war musste Clara pl\u00f6tzlich aufs Klo \u2013 gro\u00df. Es war weit und breit kein Klo in der N\u00e4he und Benny konnten wir nat\u00fcrlich auch nicht informieren, wo wir waren, wenn er wieder rauskommt. Miri \u00fcberlegte hin und her, Clara meinte zuerst sie k\u00f6nne noch anhalten, dann wurde es aber doch dringender. Also mussten wir halt schnell was suchen. In der N\u00e4he war ein \u00fcberdachter Schwimmbadbereich, nach einigem Suchen fanden wir dort ein Klo. Allerdings ging es einige Stufen hoch und Miri konnte mit Nils im Kinderwagen nicht hoch. Also musste Clara alleine rein. Sie schaffte es, kam zwar zwischenzeitlich noch mal rausgerannt, um mitzuteilen, dass in der einen Kabine noch ein U-Boot schwamm, war dann aber davon zu \u00fcberzeugen, sich ein anderes Klo auszusuchen. Als sie erfolgreich war, ging es schnell zur\u00fcck zum Ufer. Benny war tats\u00e4chlich schon drau\u00dfen, hatte aber zum Gl\u00fcck auf uns gewartet, was wohl kein gro\u00dfes Problem gewesen war, da er mit zwei Frauen im Gespr\u00e4ch war, die gerade dort vorbeiliefen. Er hatte eine riesige Muschel dabei und beim Rauskommen noch eine zweite gefunden, die dort einfach zwischen den Steinen lag. Also hatten wir jetzt zwei riesen Muscheln dabei, die beide wie gro\u00dfe Schn\u00e4bel aussahen und ca. 60 cm gro\u00df waren. Miri freute sich. \ud83d\ude09 Dann machten wir uns an unseren n\u00e4chsten Tagesordnungspunkt, die Dusche. Also wieder zum Camper, alles packen, dann r\u00fcber zum Campingplatz und dort die erste Dusche schnappen. Das war nicht das Waschhaus, bei dem wir sonst waren, weswegen Clara wieder traurig war, da sie somit Sophia nicht noch mal sehen w\u00fcrde. Die Duschprozedur war ziemlich kompliziert und beinhaltete, dass Benny mit in den Damenbereich kam, was ihm ein paar Blicke einbrachte, aber anders ging es nicht mit Nils. Es gab nur 2 Duschen und als die wartenden Damen checkten, dass er mit seiner Frau und seinen Kids da war, war es dann in Ordnung. Jedenfalls waren wir irgendwann sauber und gl\u00fccklich dar\u00fcber, denn das Salzwasser wird mit der Zeit schon unangenehm auf der Haut und in den Haaren. Dann wieder zur\u00fcck zum Camper, wo Nils und Clara mit Essen versorgt wurden (beide bekamen heute Porridge mit Obstgl\u00e4schen), wir Erwachsenen waren nicht hungrig. Wir wollten jetzt bald aufbrechen und noch kurz unsere letzten kroatischen Pfandflaschen zur\u00fcckgeben und die flugs geschriebenen Postkarten einwerfen und dann in die Nacht rein nach Slowenien auf unseren n\u00e4chsten Stellplatz nahe Ljubljana fahren. Als alle angeschnallt im Auto sa\u00dfen und alles verstaut war, der Schock: Der Camper ging nicht an. Schnell war uns klar, dass es an der Batterie liegen musste. Ein sch\u00f6nes England Revival und exakt wie damals kein Starterkabel dabei. Das war im Astra, da dieser seit ein paar Wochen auch wieder muckte. Wahrscheinlich hatte die R\u00fcckleuchte vom Fahrradtr\u00e4ger, die irgendwie immer an ist, die Batterie \u00fcber den Tag leer gezogen. Es war mittlerweile auch schon ca. halb 8 und nur noch wenig Leute unterwegs. Alle die wir fragten hatten nat\u00fcrlich auch keins dabei. Irgendwann kam ein netter Italiener, der zwar auch keins hatte, aber Benny mitnahm an die Rezeption. Dort merkte er dann noch, dass er sein Handy in dem Auto von dem Typ verloren hatte. Es war zum weglaufen. An der Rezeption hatte er das Gef\u00fchl, dass sie nicht weiterhelfen wollten. Alles Idioten dort. Er musste zu Fu\u00df wieder zur\u00fcck zum Bus laufen. Unterwegs fuhr der Italiener wieder vorbei, erkannte ihn aber nicht. Benny erkannte aber den knallroten Jeep wieder und lief ihm hinterher und gab Handzeichen. Der Typ schaute aber nicht in den R\u00fcckspiegel. Er hoffte nur, dass er das Handy gefunden hat und es zur\u00fcckgibt. Als er in der N\u00e4he vom Bus war, kam der Jeep wieder auf ihn zu, es stellte sich raus, dass der Kerl extra wieder zur\u00fcckgefahren ist, um ihm das Handy zu bringen. Zum Gl\u00fcck konnte der Italiener super englisch und da war die Kommunikation gesichert. Er meinte &#8222;Not your day today&#8220;. Wie recht er hat. Er fuhr weiter zum Tedy und sagte, er kauft uns ein Starterkabel wenn er eins findet. Der war echt hilfsbereit. War das ein Treiben. Miri versuchte in der Zwischenzeit weitere Leute anzuhalten und parallel die Kinder zu beruhigen. Nils, der heute nur einmal geschlafen hatte (und um kurz nach 12 Uhr wach geworden war), br\u00fcllte irgendwann nur noch in seinem Sitz. Er lie\u00df sich aber tats\u00e4chlich mit H\u00e4ndchen halten und &#8222;Der Mond ist aufgegangen&#8220; beruhigen und schlief ein. Miri schloss die Schiebet\u00fcr, in der Hoffnung dass er dann wenn es irgendwann losgehen w\u00fcrde, weiterschlafen konnte. Clara war nat\u00fcrlich auch aufgeregt, sie kannte das zwar mittlerweile, aber machte sich nat\u00fcrlich auch Sorgen. Benny hatte dann die Idee, Sophias Gro\u00dfeltern auf dem Campingplatz zu kontaktieren. Die waren mit einem Pickup und Wohnwagen da, vielleicht hatten die ja was. Leider hatten wir von ihnen keine Handynummer, also nahm er sein Fahrrad noch mal runter und fuhr zum Campingplatz. In der Zwischenzeit versuchte Miri es noch beim ADAC. Nach einem ewigen Gespr\u00e4ch, das haupts\u00e4chlich darin bestand, alle m\u00f6glichen Eckdaten vom Camper durchzugeben, kam dann raus, dass der Sprinter nicht abgedeckt ist von unserer Mitgliedschaft, da er zu hoch ist. Tollerweise erf\u00e4hrt man sowas dann in so einer Notsituation, in der die H\u00f6he f\u00fcr eine Starthilfe wirklich keine Rolle spielt. Wir h\u00e4tten nat\u00fcrlich die Anfahrt selbst bezahlen k\u00f6nnen, aber wie viel das wohl kosten w\u00fcrde, konnte sie Miri auch nicht sagen, noch nicht mal gr\u00f6\u00dfenordnungsm\u00e4\u00dfig. Also das war auch ein Satz mit X. Daf\u00fcr meldete sich Benny und teilte mit, dass er bei Sophias Opa erfolgreich gewesen war. Sie k\u00e4men mit dem Starterkabel. Die drei kamen bald darauf auf dem Fahrrad angefahren, Miri war etwas entgeistert, denn sie hatte ein Auto erwartet. Benny dachte irgendwie dass das nicht n\u00f6tig sei, da vorher regelm\u00e4\u00dfig Autos vorbeigefahren waren, aber es war jetzt ja noch sp\u00e4ter und eine gef\u00fchlte Ewigkeit kam niemand. Benny fuhr wieder mit dem Rad vor auf die Parallelstra\u00dfe und suchte nach einem Auto. Nach einer Weile fand er auch einen \u00d6sterreicher, der uns Starthilfe geben k\u00f6nnte. Er holte sein Auto und wollte kommen. Dann tauchte tats\u00e4chlich vorher nochmal der Italiener auf. Mit seiner Hilfe schafften wir es dann, den Sprinter zu starten. Miri ging dem \u00d6sterreicher entgegen und sagte ihm, dass wir mittlerweile ein Auto haben und bedankte sich. Clara war auch noch ganz selig, dass sie Sophia noch mal wieder gesehen hatte und wir waren den beiden auch total dankbar f\u00fcr ihre Hilfe. Sie waren auch noch so nett, unsere Postkarten in den Briefkasten zu werfen, damit wir nicht noch mehr Zeit verlieren w\u00fcrden. Somit mussten wir uns nur noch ums Pfand k\u00fcmmern. Benny bedankte sich herzlich mit einer Umarmung bei dem Italiener, bei Sophias Gro\u00dfvater bedankte er sich auch. Dann konnte es endlich losgehen, wir waren fix und fertig mit den Nerven. Wir fuhren also zum n\u00e4chsten Supermarkt, einem Sparmarkt. Benny sprang aus dem Auto (wir lie\u00dfen nat\u00fcrlich den Motor an, jetzt blo\u00df nicht noch mal sowas&#8230;), kam aber kurz drauf zur\u00fcck. Der Automat war kaputt. Also nebenan zum Lidl gefahren. Dort war nur ein Pfandautomat in Betrieb und vor ihm waren zwei Leute, die den Einkaufswagen und noch zwei riesige S\u00e4cke voll Pfandflaschen dabei hatten. Und das abends um diese Uhrzeit&#8230; Darauf hatte er auch keine Lust, d.h. wir fuhren noch zum Kaufland. Was f\u00fcr eine Odyssee! Dort war er endlich erfolgreich, aber mittlerweile waren wir auch echt froh als wir loskamen und der Abschiedsschmerz war ziemlich verflogen. Nur noch weg hier und diese Erinnerungen erstmal verdr\u00e4ngen. Wir wollten jetzt echt keine Zeit mehr verlieren! Der Urlaub an sich in Kroatien war aber sehr toll, wir \u00fcberlegegn wirklich hier nochmal hin zu fahren. Die Autofahrt nach Slowenien war unspektakul\u00e4r, au\u00dfer dass Nils irgendwann mal ziemlich weinte und sich nur durch H\u00e4ndchenhalten beruhigen lie\u00df, weswegen Miri in einer ziemlich unbequemen Haltung einige Kilometer verbringen musste. Gegen 23 Uhr kamen wir auf dem Bauernhof, der auch Stellpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung stellte, an. Benny f\u00fchlte sich mittlerweile wieder schlecht, er hatte irgendwie kalt, obwohl es laut Miri warm war. Sie baute das Bett, was zum Gl\u00fcck funktionierte ohne dass die Kids wach wurden. Auch das Umbetten klappte recht problemlos, und totm\u00fcde von diesem heftigen Tag fielen wir alle ins Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um kurz nach 8 wurde Nils wach. Miri versuchte Benny zu kontaktieren, aber das Internet war wieder unzuverl\u00e4ssig, so dass er die Nachricht nicht bekam. Irgendwann stand sie dann mit Nils auf, da war Benny gerade mit dem Fahrrad vom B\u00e4cker gekommen. Er hatte keine so gute Nacht hinter sich, er war irgendwie schlecht eingeschlafen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-1674","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-slowenien_kroatien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1674","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1674"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1674\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1675,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1674\/revisions\/1675"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1674"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1674"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1674"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}