{"id":1698,"date":"2023-06-11T21:55:16","date_gmt":"2023-06-11T19:55:16","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1698"},"modified":"2023-06-11T21:55:16","modified_gmt":"2023-06-11T19:55:16","slug":"30-05-2023-paris-la-bastille","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1698","title":{"rendered":"30.05.2023 &#8211; Paris, La Bastille"},"content":{"rendered":"\n<p>Heute Morgen wurde Benny um viertel nach 7 wach. Er schaffte es wieder einzuschlafen bis kurz vor 8. Dann machte ihn Clara wach und meinte er m\u00fcsse doch Croissants kaufen gehen. Ok, 8 Uhr ist eine gute Uhrzeit, also schaffte er sich aus dem Zelt, holte sein Bike und fuhr zum B\u00e4cker. Es gab wieder das gleiche wie gestern. W\u00e4hrend Benny unterwegs war kam Clara zu Miri und Nils in den Camper gekuschelt. Sie zogen sich dann alle an und als Benny zur\u00fcck war, gab es leckeres Fr\u00fchst\u00fcck. Es war ziemlich kalt, Nils hatte zwei Jacken an, aber damit ging es dann. Nach dem Essen und dem Verrichten der n\u00f6tigsten Sachen machten wir uns auf den Weg zum Shuttlebus. Wir mussten uns etwas ranhalten, aber dann brauchte der Bus doch noch ganz sch\u00f6n lange bis er da war, also mussten wir letztlich doch noch mal warten. Der Busfahrer kannte uns jetzt mittlerweile schon mit unserem Kinderwagen und hielt dann sogar extra f\u00fcr uns ein wenig fr\u00fcher und lie\u00df Benny mit Nils als erstes einsteigen. Heute war zum Gl\u00fcck nicht so viel Betrieb und wir mussten den Kinderwagen nicht zusammenklappen. Unser Ziel heute war La Bastille, ein nicht ganz so touristisches Viertel mit einer stillgelegten Bahnstrecke, die etwa 10m oder noch h\u00f6her \u00fcber Stadt verlief, quasi wie eine Stadtmauer, auf der ein Park angelegt wurde und man jetzt mitten durch die Gro\u00dfstadt wandeln konnte. Nat\u00fcrlich gab es auch hier nur Treppen, also schleppten wir Nils wieder hoch. Angeblich sollte es aber an der Stelle, wo wir den Spaziergang dann wieder unterbrechen wollten, um unten an kunsthandwerklichen Gesch\u00e4ften zur\u00fcckzuspazieren, einen Aufzug runter geben. Der Park war wirklich sehr idyllisch und ruhig, die V\u00f6gel zwitscherten und Nils konnte da auch mal ein bisschen rennen. Ab und zu kamen Hunde oder Jogger vorbei aber es war nicht so viel Betrieb. Interessanterweise gab es tats\u00e4chlich Schilder auf denen man hingewiesen wurde, dass Jogger explizit erlaubt sind. Es ist jetzt in der Breite nicht so viel Platz und man k\u00f6nnte sich schon an ihnen st\u00f6ren, vor allem wenn sie zu mehreren laufen. Als wir dann bei dem besagten Aufzug ankamen, war dieser nat\u00fcrlich au\u00dfer Betrieb. Na toll! Also wieder Treppe runter schleppen. Wir ben\u00f6tigten noch ein paar Getr\u00e4nke, also ging Benny noch schnell in einen Supermarkt, in der Zeit bekam Nils noch bisschen Baguette zu essen, denn es war schon langsam wieder Schlafenszeit f\u00fcr ihn. Clara fand beim warten noch einen Haufen Sperrm\u00fcll, der haupts\u00e4chlich aus Kinderspielsachen bestand, und ein Sandsieb sah noch so neu aus, dass sie Miri \u00fcberreden konnte, es mitzunehmen. Wir schlenderten dann an dem Viadukt entlang und schauten in die Gesch\u00e4fte rein. Es gab wirklich einiges zu gucken. Das spannendste waren drei Glasbl\u00e4ser, denen Clara und Miri eine ganze Zeit lang bei der Arbeit zuschauten, w\u00e4hrend Benny mit Nils auf und ab ging damit er einschlief. Es waren wirklich viele Schritte n\u00f6tig, um von einer kleinen gl\u00fchenden Kugel zu einem gro\u00dfen Gef\u00e4\u00df zu kommen und alle drei mussten daf\u00fcr auch gut zusammenarbeiten. Als Nils dann schlief, setzten wir uns auf eine Bank und a\u00dfen unsere mitgebrachten Baguettes, die Benny morgens geschmiert hatte. Eigentlich wollten wir diese oben im Park essen aber wir hatten keine Lust mehr das W\u00e4gelchen die Treppen hochzutragen. Gut gest\u00e4rkt ging es weiter. Wir sahen noch M\u00f6belbaubetriebe, Schneidereien, Lampenhersteller und vieles mehr. Lauter urige R\u00e4ume in denen nostalgische Handwerkskunst betrieben wurde. Wir gingen noch durch eine Stra\u00dfe, die laut Reisef\u00fchrer einige Handwerksbetriebe in ihren Hinterh\u00f6fen versteckt halten sollte, aber davon war leider nichts mehr zu sehen. Teilweise war es mit dem Kinderwagen echt schwierig. Paris ist auch nicht gerade eine Stadt die auf Kleinkinder ausgerichtet ist. Da Miri dann unbedingt noch in eine Apotheke wollte, da die im Vergleich zu Deutschland viel g\u00fcnstiger gute franz\u00f6sische Cremes verkauften, legten wir dort noch einen Stopp ein. Benny lie\u00df sich auch noch beraten, evtl. hilft die erstandene Creme ihm f\u00fcr seine schlechte Haut. Miri war auch gl\u00fccklich mit ihren &#8222;Schn\u00e4ppchen&#8220;. Dann ging es zum Place des Vosges, einem der sch\u00f6nsten Pl\u00e4tze von Paris. In einem der umliegenden H\u00e4user hat der Schriftsteller Victor Hugo gelebt. Auf dem Weg dorthin gab es noch ein Eis f\u00fcr alle au\u00dfer Nils, der schlief noch. Hier war das Eis auch super teuer, zumindest f\u00fcr 2 Kugeln, nahm man aber 3, halbierte sich der Preis fast. Also haben wir alle 3 Kugeln gegessen, das f\u00fchlte sich besser an, obwohl man unterm Strich mehr gezahlt hatte. Nils wurde w\u00e4hrenddessen wieder wach. Wir liefen dann auch weiter zum Platz, da konnten er und Clara noch ein bisschen spielen. Es gab eine Sandgrube, leider war die in der prallen Sonne. Nach einiger Zeit setzen wir uns noch unter die B\u00e4ume, das Bl\u00e4tterdach war sehr niedrig und sehr dicht, dort war der Schatten angenehm. Nils a\u00df noch ein Gl\u00e4schen, war aber sehr entt\u00e4uscht als das &#8222;wah&#8220; (all\/leer) war. Na ja, da wir vermuteten, dass er noch Hunger hat, gingen wir also noch mal zu einem Supermarkt, dort gab es dann Brioche f\u00fcr ihn und noch mal Sprudel etc. f\u00fcr uns. Er war davon aber nicht so \u00fcberzeugt und ziemlich am qu\u00e4ngeln im Kinderwagen. Wir wollten allerdings als letzten Punkt heute noch zur Notre Dame, die wir das letze Mal, als wir noch kinderlos in Paris waren, im heilen Zustand (von au\u00dfen) gesehen hatten. Sie war komplett umgeben von Bauz\u00e4unen und riesigen Ger\u00fcsten. Auf den Bauz\u00e4unen war einiges erkl\u00e4rt, in welcher Art und Weise die Restauration von statten gehen sollte. Wir hatten aber nicht viel Muse stehen zu bleiben, da Nils wie gesagt nicht gut drauf war und Clara auch langsam die Kr\u00e4fte verlie\u00dfen. Wir liefen dann also zur\u00fcck \u00fcber eine Br\u00fccke \u00fcber die Seine zum H\u00f4tel de Ville und die zugeh\u00f6rige Metro Station, von wo aus wir wieder ohne Umsteigen zum Sammelpunkt f\u00fcr das Campingplatz-Shuttel fahren konnten Dort gabelte uns das Shuttel schlie\u00dflich auf und brachte uns wieder zum Campingplatz. Gegen 18 Uhr waren wir zur\u00fcck, Benny machte sich gleich ans Kochen, wir wollten Spirelli mit Tomatensauce essen. Es waren mittlerweile alle auch ziemlich hungrig, wodurch das Essen besonders gut schmeckte. Die Kids spielten nach dem Essen noch mal ziemlich viel, besonders interessant war es mittlerweile, den Kindern die gegen\u00fcber eingezogen sind, zuzugucken. Es waren drei Gesschwister, alle etwas \u00e4lter als Clara, die j\u00fcngste vielleicht \u00e4hnlich alt wie Clara, mit ihrem Vater im VW Bus unterwegs und sie spielten alle gerne Fu\u00dfball. Das inspirierte unsere Kinder auch zum Ball spielen, wodurch sich ein tolles Hin- und Hergekicke mit Clara, Nils und Mama ergab. Clara fiel es manchmal etwas schwer, Nils mitspielen zu lassen, und rannte mit ihm gemeinsam dem Ball hinterher, so dass er ihn dann nicht bekam, da sie nat\u00fcrlich schneller war als er, aber er hatte so viel Spa\u00df am rennen, dass er ziemlich geduldig war und Clara lie\u00df sich dann auch immer wieder drauf ein, ihm den Ball zu lassen. Sp\u00e4ter kam Benny noch dazu und spielte mit, wodurch der Spa\u00df noch gr\u00f6\u00dfer wurde. Nils war dann irgendwann so kaputt, dass er nur noch bei Benny auf den Arm wollte, aber in dieser Position wollte er weiter Ball spielen. Man muss sagen, f\u00fcr seine Gr\u00f6\u00dfe hat er verdammt viele Meter gemacht, da darf er jetzt auch kaputt sein. Als Miri dann irgendwann dass Gef\u00fchl hatte, dass er komplett platt und bettreif war, war er gar nicht begeistert. Er wollte weiter &#8222;Ba&#8220; spielen. Aber gut, er lie\u00df sich irgendwann drauf ein, war aber weiter total aufgedreht, dass er beim fertig machen auf der Campermatratze die ganze Zeit Quatsch machte und sich nach hinten plumpsen lie\u00df und dar\u00fcber kaputt lachte. Benny spielte derweil noch mit Clara Ball bis sie genug davon hatte. F\u00fcr Papa war es voll sch\u00f6n mit Clara zu spielen, vor allem wenn sie sich f\u00fcr etwas derma\u00dfen begeisterte. Nach einer Weile gingen sie auch ins Bett. Sie lasen heute drau\u00dfen ihr Buch, da es noch so hell war und Clara eigentlich noch nicht schlafen wollte. Nils brauchte leider wieder ziemlich lange bei Miri bis er schlief, es war dann schon kurz nach 22 Uhr bis sie aufstehen konnte. Vermutlich war er durchd as Rennen ziemlich aufgedreht. Miri war eigentlich selbst total platt und blieb dann auch nicht mehr lange auf, der Wind der heute Abend pustete machte es zus\u00e4tzlich auch ziemlich frisch, so dass wir beide irgendwann froh waren in unsere warmen Betten kriechen zu k\u00f6nnen. Zumindest haben wir noch kurz \u00fcber morgen reden k\u00f6nnen, das ist immer wichtig, dass wir uns beide darauf einstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute Morgen wurde Benny um viertel nach 7 wach. Er schaffte es wieder einzuschlafen bis kurz vor 8. Dann machte ihn Clara wach und meinte er m\u00fcsse doch Croissants kaufen gehen. Ok, 8 Uhr ist eine gute Uhrzeit, also schaffte er sich aus dem Zelt, holte sein Bike und fuhr zum B\u00e4cker. 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