{"id":1714,"date":"2023-06-11T22:23:11","date_gmt":"2023-06-11T20:23:11","guid":{"rendered":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1714"},"modified":"2024-10-24T23:55:25","modified_gmt":"2024-10-24T21:55:25","slug":"07-06-2023-chateau-doleron-und-port-des-salines","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mirjam-benny.de\/?p=1714","title":{"rendered":"07.06.2023 &#8211; Ch\u00e2teau d&#8217;Ol\u00e9ron und Port des Salines"},"content":{"rendered":"\n<p>Heute war der Morgen des Auscheckens gekommen. Wir hatten deshalb unseren Wecker auf 8 Uhr gestellt. Bl\u00f6derweise waren wir ja aber gestern sp\u00e4t ins Bett und zus\u00e4tzlich hatte der CO Melder im Camper um halb 4 in der Nacht einen Alarm ausgel\u00f6st. Vermutlich weil Benny, der mal wieder im Camper schlafen durfte, zu viel gepupst hatte. Das war eigentlich richtig kacke, das Ding ist ohrenbet\u00e4ubend laut und Nils war ja auch da und sollte schlafen. Er hat das aber trotz dieser enormen Lautst\u00e4rke kaum mitbekommen. Die Frage ist jetzt nur, was machen wenn das Ding an ist und es keinen Knopf zum ausmachen gibt? Im Halbschlaf gab es zwei L\u00f6sungen, entweder so lange auf dem Ding rumspringen bis es keinen Ton mehr von sich gibt oder mehr Gehirn einschalten und es an die frische Luft halten. Das hat Benny dann getan und dabei den Lautsprecher so gut wie m\u00f6glich zugehalten. Es war nachts halb 4 auf dem Campingplatz, ALLE haben geschlafen. Es dauerte noch eine ganze Weile bis das Ding Ruhe gab. So eine schei\u00dfe mitten in der Nacht. Miri hat es im Zelt zumindest auch mitbekommen, wusste aber das Ger\u00e4usch nicht einzuordnen und von daher auch nicht was los war. Die Frage war jetzt nur wo das herkam, wir haben ja kein Gas verbrannt, wo CO entstehen k\u00f6nnte. Das machte dann aber ziemlich nachdenklich in der Nacht, nicht, dass wir jetzt weiterschlafen und morgen nicht mehr wach werden. Benny machte noch das Dachfenster auf und schaute dem CO-Melder nochmal ne Weile zu, ob die Werte wieder nach oben gingen. Als nichts mehr passierte und die Werte stabil niedrig blieben versuchte er wieder zu schlafen. Eine erholsame Nacht wurde es nicht mehr. Miris Nacht war auch nicht wirklich viel besser. Um 8 klingelte dann der Wecker, Nils wollte gar nicht wach werden. Benny stand auf und ging zu Miri ins Zelt. Er sagte ihr, sie solle zu Nils gehen, er schl\u00e4ft noch. Er ging dann schonmal Backwaren holen. Als er zur\u00fcckkam erfuhr er, dass Nils wohl doch nicht mehr geschlafen hatte, das war komisch. So konnten wir dann aber direkt fr\u00fchst\u00fccken, dachte ich zumindest. Clara war n\u00e4mlich auch noch im Zelt und knackte. Die Kids waren dank des langen Aufbleibens total kaputt. Nils wollte anfangs gar nicht vom Arm runter und legte st\u00e4ndig sein K\u00f6pfchen, sogar als er sp\u00e4ter im Hochstuhl sa\u00df lie\u00df er den Kopf nach hinten fallen, so dass wir uns irgendwann schon anfingen richtig Sorgen zu machen, ob er krank sei. Wir fr\u00fchst\u00fcckten also und versuchten langsam zu uns zu kommen. Nach dem Essen gingen Miri und Clara sp\u00fclen, Benny packte weiter den Camper, Nils war bei ihm und fand jetzt auch immer mehr seine Vitalit\u00e4t wieder und spielte auch wieder. Das Puky Wutsch war sein absoluter Favorit. Nach dem Sp\u00fclen dauerte es auch nicht mehr allzu lange und wir konnten gegen 10:20 Uhr zur Rezeption fahren, um auszuchecken. Es war wirklich immer brutal viel zu tun aber wir waren mittlerweile schon sehr gut eingespielt und dann geht das auch viel schneller. An der Rezeption gaben wir die Postkarten auf, bedankten uns, brachten aber auch noch ein paar kleinere Punkte an, die uns nicht so gut gefallen hatten. Zum einen war uns am ersten Abend ein Ast auf den Tisch gefallen, zum anderen hatten wir mehrmals Hundebesitzer beobachtet, die ihre Hunde auf dem Gel\u00e4nde hinkacken gelassen hatten, einmal sogar direkt auf unserem Stellplatz. Zwar hatten sie die Kacke aufgehoben aber mit kleinen Kindern ist das echt uncool. Machen k\u00f6nnen die Campingbetreiber da auch nicht viel, aber zumindest nach den B\u00e4umen mal schauen, denn man sah schon dass einige aufgrund der Trockenheit der letzten Jahre gelitten hatten. Aber ich glaube es kam an, dass wir wohl so schnell nicht noch einmal herkommen. Wir wollten jetzt erst mal an ein Chateau im S\u00fcden der Insel fahren, das sich in dem Ort Chateau d&#8217;Ol\u00e9ron befindet. Au\u00dferdem hatten wir auf der Hinfahrt \u00fcber die Br\u00fccke dort ein kleines Fort im Wasser gesehen und wollten uns informieren, ob wir dort irgendwie hinkommen k\u00f6nnten. Als wir am Hafen ankamen, und da Nils zwischenzeitlich eingeschlafen war, stiegen Benny und Clara erst mal aus und erkundeten das Chateau, das eigentlich eine Zitadelle war und auch eher Festungscharakter hatte. Zumindest ein Schloss im klassischen Sinne war es nicht. Clara war dennoch total interessiert und schlenderte mit Papa \u00fcber die Ruinen. Dabei entdeckten sie zwei Bunker, einer davon war offen und man konnte rein. Es gab noch eine sch\u00f6ne Br\u00fccke mit vielen Br\u00fcckenbogen, das auch echt gut aussah. Das Problem war nur, die Sonne knallte wieder gnadenlos vom Himmel. Die beiden liefen noch auf der Burgmauer entlang und stiegen eine Treppe hinab, die auf einen Weg f\u00fchrte, der am Camper endete. Da hatten die beiden mal eine sch\u00f6ne gemeinsame Zeit zu zweit. Miri blieb derweil bei Nils. Benny und Clara erkundigten sich noch zwecks einer Schiffstour, die am Nachmittag um 16 Uhr losgehen sollte und wo man an dieses kleine Fort heranschippern w\u00fcrde. Tickets konnte man aber erst ab 15 Uhr kaufen und es gab nur 50 Sitzpl\u00e4tze. Also entschieden wir, jetzt erst einmal zum Port des Salines zu fahren, einem Zentrum der Salzgewinnung und einem Museum. Dort angekommen, vesperten wir noch was und anschlie\u00dfend machten sich Miri, Nils und Clara auf den Weg zu dem Museum. Benny brauchte eine Pause, wegen seiner miesen Nacht und versuchte im Camper etwas zu ruhen. Es war schon wieder sau hei\u00df und bl\u00f6derweise hatte Miri f\u00fcr Nils nur die Trage, aber er wollte nat\u00fcrlich laufen und fing altersentsprechend im Museumsshop an die Kuscheltiere herumzutragen und die Postkarten auszur\u00e4umen w\u00e4hrend Miri die Tickets kaufte. Er blieb aber auch nicht auf dem Arm und wehrte sich mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen. Das Museum bestand aus mehreren R\u00e4umen, die sich jeweils in den bunten H\u00fctten befanden, die typisch waren f\u00fcr diese Gegend und zeigte verschiedene Aspekte von Salz allgemein und dem Salzabbau auf der Ile d&#8217;Ol\u00e9ron im speziellen. Gl\u00fccklicherweise war au\u00dfer uns niemand in dem Museum, so dass Nils wenigstens da nicht negativ auffiel. Nachdem wir uns alles angeschaut hatten, soweit es halt ging, gingen wir noch mal nach drau\u00dfen. Miri wollte noch Fleur de Sel als Mitbringsel kaufen, dazu mussten wir noch zwischen den Salzbecken durchlaufen, zu einer gro\u00dfen schwarzen &#8222;Cabane&#8220; (H\u00fctte), wie wir im Museum erfahren hatten. Als wir dort ankamen, war dort allerdings gerade Mittagspause und die w\u00fcrden erst um 14 Uhr wieder aufmachen. Es war jetzt 13:45 Uhr. Zwischenzeitlich war es gef\u00fchlt immer hei\u00dfer geworden, Miri hatte Nils in die Trage verfrachtet, was er \u00e4u\u00dferst doof fand, es war trotz der Hitze recht windig und mehrmals flog seine Kappe weg. Eine Viertelstunde hier im Nirgendwo warten war also keine Option. Deshalb gingen wir noch mal zum Museum zur\u00fcck, daneben war noch ein Eisstand und Miri kaufte f\u00fcr Clara (Mango und Zitrone) und sich plus Nils (Vanille und Erdbeer) jeweils zwei Kugeln Eis. Wir setzten uns zum Essen hin und beobachteten dabei noch einen Hund, der auch Eis schleckte. Nils machte auf seine eigene Weise das Hecheln des Hundes nach, was uns schon den ein oder anderen belustigten Blick eingebracht hatte. Als das Eis all war, gingen wir also noch mal zur\u00fcck zu der Verkaufsh\u00fctte. Davor standen zwei Schubkarren zur Dekoration, Clara erbarmte sich und besch\u00e4ftigte ihn kurz, indem sie in reinhob und ihn runterspringen lie\u00df, so dass Miri eine Minute zum Aussuchen der Salze hatte. Anschlie\u00dfend gingen sie zur\u00fcck zu Benny, der aber wegen der Hitze auch nicht wirklich hatte ruhen k\u00f6nnen. Wir fuhren zur\u00fcck nach Chateau d&#8217;Ol\u00e9ron, um die Tickets f\u00fcr das Schiff zu kaufen. Uns wurde gesagt, dass wir ab 10 vor 4 aufs Schiff konnten. Um 15:52 Uhr kamen wir an den Pier und das Schiff war komplett belegt, so dass wir nur noch div. verteilte Sitze im Mittelgang bekamen. Das war ziemlich bescheiden, da man w\u00e4hrend der Fahrt im Grunde auch nicht aufstehen durfte, um Fotos von einer anderen Position auszumachen. Zus\u00e4tzlich machte Nils auch ziemlich Theater, denn er fand die Idee, die ganze Zeit sitzen zu sollen, auch nicht gut. Nach ca. 20 Minuten hatte er sich aber etwas aklimatisiert und der Rest der 1-st\u00fcndigen Fahrt war einigerma\u00dfen ok. Wir fuhren zu dem Fort Louvois, an Resten einer alten Br\u00fccke vorbei, die zuerst das Festland und die Insel verbunden hatte und unter der neuen Br\u00fccke durch, die wir auch benutzt hatten, um auf die Insel zu fahren. Die neue Br\u00fccke sah an einigen Stellen auch schon ganz sch\u00f6n mitgenommen aus, was uns doch ein komisches Gef\u00fchl f\u00fcr die R\u00fcckfahrt gab. Das Fort hatte eine ziemliche Geschichte. Gebaut wurde es zur Zeit Ludwig XIV (1691-1694). Im 2. Weltkrieg diente es kurfristig den Deutschen als Festung, sie wurden aber ziemlich schnell von profranz\u00f6sischen Truppen besetzt. Dadurch gab es wohl ein ziemliches Bombardement von der \u00cele d&#8217;Oleran aus, da diese immer noch in den H\u00e4nden der Deutschen war. Das Fort wurde dadurch fast zerst\u00f6rt, konnte aber sp\u00e4ter gerettet und restauriert werden. Jetzt bekam man auch einen Eindruck davon, wozu die Bunker dienten, die wir zuvor besichtigt hatten. Als wir zur\u00fcck in den Hafen kamen, war tats\u00e4chlich innerhalb dieser doch kurzen Zeit das gesamte Hafenbecken, das zuvor nur noch aus einer Fahrrinne bestanden hatte, bis oben hin gef\u00fcllt. Da sah man mal wieder gut, was Ebbe und Flut so bewirken konnten und wie gef\u00e4hrlich es war, die Gezeiten zu untersch\u00e4tzen. Als wir ausgestiegen waren, parkten wir noch mal kurz den Camper um, da wir vorhatten, von einem etwas anderen Ausgangspunkt aus noch nach einer neuen Sonnenbrille f\u00fcr Benny zu suchen und dort anschlie\u00dfend auch was essen zu gehen. Dann wollten wir den ersten Teil der Heimfahrt antreten, wobei die Kinder schon mal ihren Nachtschlaf antreten sollten. Sonnenbrillen fanden wir keine, bzw. keine die Benny gefielen, daf\u00fcr ein Schild f\u00fcr die Outdoork\u00fcche und eine Schneekugel f\u00fcr Clara. Wir hatten vormittags bei unserer ersten Fahrt zu den Salinen noch ein paar Gesch\u00e4fte gesehen, die ein St\u00fcck weiter weg waren, wo wir aber auch noch hofften Sonnenbrillen zu kriegen und da Nils ganz gut im W\u00e4gelchen sa\u00df sind wir dorthin noch gelaufen. Leider war es was Sonnenbrillen anging auch eine Niete, daf\u00fcr bekamen wir noch ein sch\u00f6nes Strandhandtuch f\u00fcr Clara. Als wir das bekommen hatten, gingen wir noch mal zur\u00fcck zum Hafen um zu Abend zu essen, Benny hatte dort ein sch\u00f6nes Restaurant entdeckt. Als wir dort auf die Terrasse gingen, erfuhren wir, dass dieses Restaurant an dem Abend geschlossen hatte. Zwar sa\u00dfen noch Leute da, aber anscheinend nicht mehr f\u00fcr lange. Also gut, nebenan war noch ein anderes. Dort sah auch noch alles ziemlich verrammelt aus. Wir erfuhren, dass die erst um 19 Uhr \u00f6ffneten. Es war jetzt ca. 18 Uhr. Ok, also hier hatten wir sehr viele Restaurants gesehen, das sollte kein gro\u00dfes Problem sein was anderes zu finden. Dachten wir. Weiter ging es. Keine Ahnung in wie vielen Restaurants wir waren. \u00dcberall sa\u00dfen Leute und tranken etwas, aber zu essen wollte uns keiner vor 19 Uhr geben. So langsam verzweifelten wir. Wir gingen noch mal zu dem Platz zur\u00fcck, wo wir vorher wegen den Souvenirs waren, denn in einem Restaurant hatten wir gesagt bekommen, dass dort Restaurants schon fr\u00fcher aufhatten. Aber gleiches Bild. Einige dort hatten sogar noch ganz zu, eines hatte offen, aber dort gab es nur Mittags was zu essen. Ein Grund war auch, dass das Personal noch am Essen war, einmal streckte sogar der Koch kauend den Kopf aus dem Fenster. Clara war schon total fertig von der Lauferei in der Hitze, Nils machte zum Gl\u00fcck dieses Mal ganz gut mit. Wir fanden nach ewigem Laufen noch eine Pizzeria, da dachten wir gibt es endlich was. Aber dort erfuhren wir auch, dass sie nur mittags Pizza machen und abends gab es keine warme K\u00fcche mehr. Sie schickten uns in ein gegen\u00fcberliegendes Restaurant, wo man was zu essen bekommen sollte. Aber auch erst um 19 Uhr. Es war jetzt Viertel vor 7, wir setzten uns dann irgendwann in dieses Restaurant, stellten aber bald fest, dass dort mit Sachen wie G\u00e4nseleber und Fisch wirklich gar nichts auf der Speisekarte stand, was f\u00fcr mindestens 3 von 4 Familienmitgliedern in Frage kam. Also entschieden wir noch mal zum Hafen zur\u00fcckzugehen. Dorthin mussten wir ja fr\u00fcher oder sp\u00e4ter eh, da der Camper dort stand. Clara durfte sich unten in den Kinderwagen setzen, Nils ging oder wurde von Miri getragen. Mit letzter Kraft schafften wir es zu dem zweiten Restaurant, bei dem wir es an diesem Abend bereits probiert hatten. Mittlerweile hatten die ge\u00f6ffnet und wir durften uns endlich wo hin setzen, wir sp\u00fcrten unsere Beine fast nicht mehr. Es gab hier tats\u00e4chlich auch das f\u00fcr unsere Kids beste Kindermenu, n\u00e4mlich Wienerw\u00fcrstchen und Pommes. Sonst gab es \u00fcberall nur Fischst\u00e4bchen oder Chicken Nuggets. Benny nahm ein Thunfischsteak mit gr\u00fcnen Bohnen und gebratenen Zucchini, Miri entschied sich f\u00fcr Labneh mit gelben Zucchini, eigentlich einer Vorspeise, aber das h\u00f6rte sich sehr lecker an und war es auch, aber halt nicht sehr viel. Da die Kinderportion ziemlich \u00fcppig war, blieb da aber auch noch bisschen was \u00fcbrig f\u00fcr die Erwachsenen. Da das Essen wirklich sehr lecker war, entschieden wir uns noch ein Dessert dranzuh\u00e4ngen und heute mal richtig auf den Putz zu hauen. Es sollte das Abschlussessen dieses Urlaubs werden. Es gab eine Tarte au Chocolat mit Fleur de Sel und Caramelcreme f\u00fcr Miri, Tiramisu f\u00fcr Benny und f\u00fcr die Kinder das zweite Eis heute, je eine Kugel Vanille. Es war wieder alles super lecker und eine gute Entsch\u00e4digung f\u00fcr das Durch-Die-Gegend-Rennen vorher. Die Kids konnten hier auch noch ein bisschen rumlaufen, da es einen kleinen Park direkt am Restaurant gab. Auch das war perfekt und h\u00e4tte wohl so kein anderes Restaurant geboten. Ende gut, alles gut. Wir bezahlten und gingen zur\u00fcck zum Camper. Pl\u00f6tzlich war da ein riesiges Gewimmel in der Luft an kleinen wei\u00dfen Fliegen. B\u00e4h, schnell durch und in den Camper retten. Den trauten wir uns erst nicht aufzumachen, sonst sind die ganzen M\u00fccken da drin. Also fuhr Benny ein St\u00fcck vor, wo keine oder fast keine dieser M\u00fccken waren. Echt l\u00e4stige Viecher. Miri machte Nils bettfertig, Clara ging mit Papa noch mal kurz ans Meer um sich zu verabschieden. Da sagte Clara dass sie ihn so lieb hat dass sie keinen sch\u00f6neren Papa haben will. Benny fragte: &#8222;Wieso sch\u00f6neren?&#8220;. Clara meinte: &#8222;Weil manchmal sieht man sch\u00f6nere, aber ich liebe dich so dass ich keinen anderen will.&#8220; \ud83d\ude42 Da schmolz Benny nat\u00fcrlich dahin. Er steckte sp\u00e4ter noch kurz die F\u00fc\u00dfe ins Wasser, da sahen sie zwei jugendliche M\u00e4dels dort sitzen und rauchen. Eine von denen schmiss dann ihre Zigarette ins Wasser. Clara bekam voll die Krise und regte sich total auf \u00fcber &#8222;diese Rotzkuh&#8220;. Das Thema besch\u00e4ftigte sie noch eine ganze Zeit lang, selbst am n\u00e4chsten Tag noch. Gegen 21 Uhr konnten wir dann endlich mit bettfertigen Kindern losfahren. Wir hatten eigentlich vorgehabt viel fr\u00fcher zu starten, denn wir hatten noch eine gute Strecke f\u00fcr heute vor uns. Die Kids waren gut m\u00fcde und schliefen gleich ein. Wir hatten vor, heute bei einer Nussfarm in der N\u00e4he von Blois zu \u00fcbernachten und hatten ca. 4h Fahrt vor uns. Wir waren ganz sch\u00f6n m\u00fcde von der Rumlauferei, aber es half ja nichts. Leider konnten wir, da es schon so sp\u00e4t war, auch nicht mehr wirklich nachfragen, ob bei der Farm noch Pl\u00e4tze frei waren, also wollten wir es halt einfach probieren. Sie hatten 5 Stellpl\u00e4tze und wir hatten Gl\u00fcck, als wir ankamen waren nur zwei Mobile dort. Wir stellten uns neben dran, leider weckten wir doch in dem einem Mobil die Frau, wie wir am n\u00e4chsten Tag erfahren sollten, aber es lie\u00df sich nicht \u00e4ndern. Die Kids wurden nat\u00fcrlich auch wach, wir machten schnellstm\u00f6glich das Bett und putzten noch unsere Z\u00e4hne, aber in der Zwischenzeit waren die Kids hellwach und machten noch eine halbe Ewigkeit Quatsch. Sie hielten sich gegenseitig wach. Nils machte ein Ger\u00e4usch, Clara lachte sich kaputt, Nils f\u00fchlte sich aufgefordert weitere Ger\u00e4usche zu machen usw. Benny schlief recht schnell ein, wurde zwar auch noch mal wach, aber Miri lag neben den kichernden Kindern bis mind. halb 3 noch bis sie endlich schliefen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"2000\" src=\"https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1482.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1816\" srcset=\"https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1482.jpg 1500w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1482-225x300.jpg 225w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1482-768x1024.jpg 768w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1482-1152x1536.jpg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2000\" height=\"1500\" src=\"https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1489.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1813\" srcset=\"https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1489.jpg 2000w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1489-300x225.jpg 300w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1489-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1489-768x576.jpg 768w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1489-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2000\" height=\"1500\" src=\"https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1498.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1814\" srcset=\"https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1498.jpg 2000w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1498-300x225.jpg 300w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1498-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1498-768x576.jpg 768w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1498-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2000\" height=\"1500\" src=\"https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1514.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1815\" srcset=\"https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1514.jpg 2000w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1514-300x225.jpg 300w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1514-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1514-768x576.jpg 768w, https:\/\/mirjam-benny.de\/wp-content\/uploads\/img_1514-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute war der Morgen des Auscheckens gekommen. Wir hatten deshalb unseren Wecker auf 8 Uhr gestellt. Bl\u00f6derweise waren wir ja aber gestern sp\u00e4t ins Bett und zus\u00e4tzlich hatte der CO Melder im Camper um halb 4 in der Nacht einen Alarm ausgel\u00f6st. Vermutlich weil Benny, der mal wieder im Camper schlafen durfte, zu viel gepupst&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1814,"comment_status":"closed","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-1714","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-frankreich-paris-und-atlantik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1714"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1714\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1818,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1714\/revisions\/1818"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1814"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mirjam-benny.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}